07. März 2008 Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat einen neuen Spendenrekord aufgestellt. Er sammelte im Februar 55 Millionen Dollar, so viel wie niemand zuvor in einem amerikanischen Wahlkampf in vier Wochen.
Der weitaus größte Teil der Summe für Obama, 45 Millionen Dollar, wurde nach Angaben seines Wahlkampflagers online gespendet. Mehr als
die Hälfte aller Spenden bestand aus Kleinbeträgen von unter 25 Dollar.
Clinton holt auf
Seine innerparteiliche Konkurrentin Hillary Clinton kam im selben Zeitraum auf 35 Millionen Dollar. Für Clinton zahlten sich ihre Siege bei den Vorwahlen in Ohio, Texas und Rhode Island auch finanziell aus, wie ihr Wahlkampfteam am Donnerstag mitteilte. Allein seit Dienstag seien weitere rund vier Millionen Dollar zusammengekommen. Auf Hillarys Helfer ist Verlass, wenn wir sie brauchen, und wir gehen nun mit einem Rekordtempo den kommenden Vorwahlen entgegen, erklärte ihr Internet-Direktor Peter Daou.
Das Dauer-Duell der beiden Demokraten lässt die Spendenrekorde reihenweise fallen: Erst im Januar hatte Obama mit 32 Millionen Dollar einen bis dato unerreichten Höchststand an Spenden verzeichnet. Beide Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur trennen weniger als 100 der entscheidenden Delegiertenstimmen. Nach einer CNN-Zählung vom Donnerstag kommt Obama auf 1520 Delegierte, die frühere First Lady auf 1424. Für die Nominierung sind 2025 notwendig. Die nächste Vorwahl der Demokraten findet am Samstag in Wyoming statt.
FAZ.NET mit AP und dpa
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