Parteitag der Republikaner in St. Paul

„Ich gehöre nicht zur Washingtoner Elite“

Neben Obama griff Palin vor allem die amerikanischen Medien anVon ihren Anhängerinnen wurde Palin gefeiertAndacht für ihren ApplausZum “Familientreffen“ zeigte sich auch John McCain auf der Bühne des “Xcel Energy Center“

Bildergalerie Mit ironischen Worten gratulierte das Obama-Lager Sarah Palin zu ihrer ausgefeilten Rede: Diese müsse aus der Feder von Bushs Redenschreiber stammen. Palin hob bei ihrem Auftritt derweil ihre kleinstädtische Herkunft als Vorteil hervor.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. September 2008 15:52

Re: "China oder USA" 07. Sept. 9h22  

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

Frau Müller, falls Sie es nicht bemerkt haben sollten, mein Beitrag "Entweder China oder Amerika?" bezog sich unmittelbar auf den Kommentar des Herrn Bujtor, in dem er schrieb, 'lieber Immobilienbesitzer in den USA als in China' zu sein. Ich denke, Sie sind wieder mal etwas übers Ziel hinausgeschossen oder lesen die Kommentare einfach nicht sorgfältig. Und noch ein Wort zu den USA: gerade sie haben die unheilvolle Gabe, ihre groben Fehler mit noch gröberen Fehlern wieder gutzumachen zu wollen. Und genau diese Gabe - zusätzlich zu ihrem Vorherrschaftsanspruch und ihrer v.a. unter Bush unverfrorenen Lügen, wird möglicherweise Unheil über uns bringen, nicht jedoch Russland oder China. Das scheinen Ideologen wie Sie, in überkommenen Denkmustern verhaftet, im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung ganz Europas, nicht erkennen zu wollen. MfG

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07. September 2008 09:22

China oder USA ?  

Elisabeth Müller (liemue)

Tatsächlich gibt es ordnungs- und geopolitisch gesehen keine Alternative zwischen China oder USA, weil Russland zwar möchte aber noch in der Lage ist, wieder in den Status einer Großmacht zu treten. Dies weiter auszuführen würde allerdings den Rahmen eines Kommentares sprengen. "Dazwischen" (was denn? UN, EU ?) gab es noch nie etwas anderes als ein machtpolitisches Vakuum, das schnell von einer anderen Großmacht besetzt sein würde. Alles andere ist Wunschträumerei im (noch) friedlichen Schatten unser aktuellen Schutzmacht USA. Dies wird leider in Deutschland erst wieder dann verstanden, wenn mal wieder alles in Trümmer liegt. Gruß E.M.

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06. September 2008 20:29

Entweder China oder Amerika? Bujtor-Beitrag 6.Sept 11h03  

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

Als ob es nichts dazwischen gäbe. Und fürs Angstmachen sind immer noch die US-Republikaner zuständig. Allerdings wuchern Verschwörungstheorien doch eher im islamistischen Lager. Naja, Fanatiker bleibt Fanatiker, egal auf welcher Seite.

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06. September 2008 11:03

Mit Unwahrheit die Wahrheit verdecken  

Josef Bujtor (Mramorak)

Da schreiben einige vom Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes. Geht doch am Thema vorbei. Man kann auch mit der Wahrheit ein (un)schönes Spielchen machen. Nach diesen Angstmachern könnte man glauben, die Amerikaner schlfafen alle auf den Strassen. Aber ich wärde dennoch 1000 mal lieber ein Hausbesitzer in Washington denn einer in Peking ein Jahr vor den Olympischen Spielen. Die Versuche, Amerika durch den Dreck zu ziehen, werden immer absurder und verlogener. Aber diese armen Schreiber bekommen ihre Befehle zu schreiben, warum drürfen die ja nicht fragen, sie müssen ganz eifach schreiben. Und darum auch der Irrglaube, auch professioneller, Kommentatoren, dass die Frau Palin sich vom Bush seinen Rede-Schreibern hat schreiben lassen. Ja, immer mehr Schreiber zeigen ihre ideologischen Scheuklappen.

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05. September 2008 21:03

@Elisabeth Müller  

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

Zitat: "Naja, bevor es soweit kommt, werden die Herrschaften leider nicht mehr meinen "Reichtum" umverteilen können, weil dieser samt Besitzer im Ausland verschwunden sein wird" (5. Sept. 17:43). Nur zu, Frau Müller, die Staaten rufen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Immobilien werden Ihnen dort im Moment zu Schleuderpreisen nachgeschmissen. Dafür müssen Sie allerdings in Kauf nehmen, daß ganze Stadtteile verwaist sind. Die einst gutsituierten Eigentümer sind froh, wenn sie ihre Häuser los sind und danach ganz von vorne anfangen können. Und wer weiß, wie lange der Euro noch so stark ist, n'est-ce pas? :-)

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05. September 2008 19:35

Von Äpfeln und Birnen  

Markus Eichner (Bogeyfox)

Viele sehen sich in ihren Beiträgen als Streiter des rechten Glaubens und der wahren Information.. Ich dachte man kommentiert einen Beitrag und es ginge nicht um das deutsch-amerikanische Verhältnis.. Vielleicht ein paar Anmerkungen... Die USA hat den 2. Irakkrieg geführt damit Massenvernichtungswaffen nicht in die falschen Hände kommen. Leider stellte sich diese Einschätzung durch die Geheimdienste als grundfalsch heraus. Gegenüber den Schiiten wurde im 1. Irakkrieg versprochen Saddam "abzusägen"... Und was unterscheidet jmd. der sagt, er sei dafür da den Menschen zu dienen und nicht angetreten den Linksliberalen in Washington zu gefallen, aber selbst im Verdacht steht Amtsmissbrauch betrieben zu haben und dafür sorgen wollte das bestimmte Bücher in der Stadtbibliothek nicht verfügbar sind von eben jenen die angegriffen werden. Kein Wort wie die marode US-Wirtschaft stabilisiert werden soll. Nicht der Hypothekenmarkt in Europa ist zusammengebrochen... Der Kampf in der Politik geht dahin zu sagen was die anderen falsch/schlecht machen und nicht was man selbst besser macht. Und da gibt es ja keinen Mangel; s. IKB etc. Vor diesem Hintergrund ist auch der "Erfolg" der Linkspartei zu verstehen.

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05. September 2008 19:14

Oberpeinlich  

Oliver van Straaten (van.straaten)

Mich erinnern diese Jubelparteitage immer peinlichst an die Parteitage der KPdSU oder der SED. Inhaltsleer, bis auf i-Tüpfelchen vorab verabredet, Akklamationsveranstaltungen fürs Fußvolk; wozu braucht man das? Einziger Unterschied: Dramaturgie, Farben, Schauspieler, Kulisse und Accessoires sind besser gemacht als seinerzeit in Moskau und (Ost-)Berlin. Aber sonst?

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05. September 2008 18:46

@liemue  

Anna-Maria Lanz (am.lanz)

Die propagandistischen Rundumschläge, welche Sie hier in regelmäßigen Abständen absondern (05. September 2008 13:05) werden nicht dadurch besser, daß Sie diese ständig wiederholen Mit Palin haben sich die us-amerikanischen Republikaner ein "Kuckucksei" ins Nest gelegt. Das wird noch spannend. Die nachweisbar schwache Wahlbeteiligung bei den Präsidentschaftswahlen in den USA deutet darauf hin, daß eine wirkliche demokratische Legitimierung nicht besteht.

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05. September 2008 17:43

@Sönke Peters  

Elisabeth Müller (liemue)

Sehr geehrter Herr Peters, in diesem Punkt sind wir uns sicher einig. Die Mehrheit der FAZ-Leser wird mit Sicherheit anderer Meinung sein als die Mehrheit der Online-Kommentatoren. Mit dieser Diskrepanz müssen wir in einer Demokratie leider leben :-) Immer noch besser jedenfalls als großes Schweigen im sozialistischen Paradies. Was in den Köpfen der Linkspartei-Anhänger rumspukt konnte ich neulich nochmal live und in Farbe bei meiner Schwester (Sozialarbeiterin) erleben, die aus beruflichen Gründen den Umgang mit solchen Menschen pflegt. Mich und meinesgleichen (Akademiker, Besserverdiener, zu USA-freundlich) wollte man ernsthaft aufgrund meiner abweichenden Meinung gleich mal in ein Umerziehungslager stecken und alle "Reichen" (>4000 Euro brutto) sollten sofort enteignet werden. Dies spricht natürlich auch für die Überzeugungsstärke der links-sozialistischen Argumentation :-) Naja, bevor es soweit kommt, werden die Herrschaften leider nicht mehr meinen "Reichtum" umverteilen können, weil dieser samt Besitzer im Ausland verschwunden sein wird. Ils ne se rendent pas compte ... Na dann Prost Mahlzeit und Gruß von einer aufrechten Liberal-Konservativen E.M.

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05. September 2008 15:56

Sehr geehrte Frau Müller  

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

Nur zu Ihrer Info, ich bin in Bayern aufgewachsen und wohne immer noch hier, und ich würde in keinem anderen Bundesland wohnen wollen. Aber selbst in meiner Familie schütteln mittlerweile alle den Kopf über soviel amerikanische Überheblichkeit seit dem Irakkrieg. Mehr brauche ich, auch im Hinblick auf die Verunglimpfungen eines Herrn Peters, sicher nicht zu sagen. Und nur damit Sie es wissen, die USA werden uns so lange "beistehen", solange sie selber Vorteile daraus ziehen können. Von Träumen kann also gar keine Rede sein. Mit freundlichen Grüßen

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05. September 2008 15:07

@ Elisabeth Müller (liemue)  

Sönke Peters (soenkepeters)

Sehr geehrte Frau Müller, ich denke, dass sich bald eine Beteiligung unter den Leserkommentaren in der FAZ-online nicht mehr wirklich lohnt. Zumindest nicht, wenn es auch nur entfernt um die USA, Putin, China oder ähnliche Themen gibt, bei denen sich eine Horde von Linkspartei-Agitatoren aufgerufen fühlt (oder aufgerufen wird?), polemisch, mit Unsachlichkeit, Falschdarstellungen und billigster Propaganda hier den Ton anzugeben. Schade eigentlich. Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

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05. September 2008 15:06

Sehr geehrte Frau Schreiber  

Elisabeth Müller (liemue)

Die Herren, die Sie mit den Attributen "fanatisch, polemisch, persönlich und trotzig" haben lediglich geduldig versucht mit sachlichen Informationen Ihre antiamerikanischen Reflexe und Vorurteile zu widerlegen. Es ist doch geradezu lächerlich wie ausgerechnet Deutsche, in deren Land mal gerade 60 Jahre nach Nationalsozialismus und 20 Jahre nach SED-Diktatur die Wiederauferstehung der alten SED-Kader geduldet wird. Was müssen US-Amerikaner angesichts solcher Anmassung von Ihrer Argumenation halten. Irak- und Afghanistan-Konflikt durch die rosa -oder dunkelrote Gutmenschenbrille zu betrachten können wir uns doch und gerade nur deshalb leisten, weil die USA zur Zeit noch den Dreck wegräumen. Oder leben Sie persönlich etwa schon in einer "friedlichen und ölfreien" Welt, nur weil die BRD, EU und UN die Gegner des Westens mit Wattebäuschen, Argumenten und Entwicklungshilfe unter Kontrolle halten ,während ganz Deutschland zu 100 % mit regenerativer Energie versorgt wird? Dann träumen Sie mal schön weiter, während die Linkspartei unser Gesellschaftssystem umbaut. Das nächste Mal werden uns die USA aber sicher nicht mehr gegen sozialistische und islamistische Totalitaristen beistehen. Schönen Tag E.M.

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05. September 2008 14:25

@Teuber, @Beters, @Muller  

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

Erstaunlich, wie fanatisch, polemisch, persönlich und trotzig Diskutanten werden, wenn ihr geliebtes Amerika, so wie sie es idealisieren, in Frage gestellt wird. Und Unterstellungen hagelt es sowieseo. Jaja, Wahrheit tut weh. Da sucht man gerne nach noch schlechteren Beispielen.

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05. September 2008 13:11

@Josef Bujtor (Mramorak)  

Robert Miller (Dr_Rob)

Lieber Herr Bujtor, vielleicht spricht es ja gerade für Deutschland, dass wir USA, trotz aller Dankbarkeit für deren Verdienste in der Vergangenheit, nicht wie eine Schaafherde überallhin folgen. Oder schlagen Sie vor, dass wir sofort Truppen nach Irak schicken sollten...

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05. September 2008 13:05

Hallo Frau Lanz  

Elisabeth Müller (liemue)

Was haben Sie denn gegen die NRA ? Und wer ist Ihr sog. "US-Amerikaner an sich"? Es gibt ca. 270 Mio. US-Amerikaner unterschiedlichster Couleur und Sie reden von dem US-Amerikaner? Wie arrogant, ideologisch verblendet und weltpolitisch unbeschlagen muss man denn sein, um solche antiamerikanischen Reflexe auf niedrigstem Niveau bedienen zu können? Zur Kenntnisnahme: in den USA gibt es im Gegensatz zur BRD und anderen europ. Staaten seit über 2 Jahrhunderten eine höchst stabile und anpassungsfähige Demokratie, die weder Faschismus (Nationalsozialisten), Diktatur oder sozialistischen Totalitarismus jemals auf amerikanischem Boden zuliess. Einen Beitrag hierzu leistet übrigens die NRA. Bezeichnenderweise hat man von genau solchen antiamerikanischen Linken in unserem Lande noch niemals Kritik an UDSSR, Maos China, Pol-Pot und anderen totalitären Regimen gehört. Im Gegenteil wird ignoriert oder verharmlost. Übrigens, in Deutschland unterstützt man hierzulande gerade mal wieder fleissig die neuen Linken, die trotz grandios gescheitertem sozialistischem Experiment den gleichen Wahnsinn wiederholen möchten. Das sagt doch viel über "den Deutschen an sich" aus :-) Gruß E.M.

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