... etwa 80% der Stimmen in New Hampshire werden von "Diebold 1.94w optical scan system" Maschinen gezählt, bekannterweise leicht spurlos umzuprogrammieren. andererseits, wie Dilbert Autor Scott Adams letztes Jahr beobachtet hat: vielleicht ist es besser, wenn ein cleverer Teenager in Finnland den nächsten Präsidenten bestimmt als irreführende Fernsehwerbung.
Der Senator hat zweimal gewonnen: Er bei den Republikanern und seine vermutliche Wunschgegnerin bei den Demokraten, denn eine reele Chance bei den Wahlen hätte er vor allem gegen Hillary Clinton. Mrs. Clinton wird nicht viele republikanisch gesinnte Wähler für sich gewinnen können, was aber notwendig wäre, und zu gewinnen. Die Gruppe der älteren Frauen, die gleichzeitig noch zu den Demokraten tendieren, als Wählerreservoir wird für die Kandidatin bei den Präsidentenwahlen kaum für einen Sieg ausreichen.
Gott sei Dank bleibt uns doch dann ein erneuter Republikaner erspart und Bloomberg wird Probleme bekommen!
Daß Wahlkämpfer (bes. in den USA) dramatisieren und theatralisch Worte finden, sei ihnen gegönnt.
Ich verstehe es generell nicht, warum "die Medien" auf diesen Zug aufspringen müssen - der kfr. "Vorsprung" Obamas bei der gestrigen Wahl resultierte doch wohl aus der Auszählung von ein paar Käffern mit insgesamt 30(?) Stimmen.
Würde "man" etwas distanzierter berichten, müßte man solche "comeback-"unerwarteter Sieg-" Gerede der KandidatInnen nicht sonderlich ernst nehmen.
Die Vorwahlen sind spannend und frühestens beim "Super Tuesday" wird eine Vorentscheidung fallen. Ich bleibe bei meiner Prognose: Clinton wird die Vorwahlen gewinnen - ich nehme an, daß McCain der Kandidat der Republikaner wird.