Clinton: Für Obama “genauso hart arbeiten wie für mich”

Nun ist es amtlich: Hillary Clinton hat ihren Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten am Samstag offiziell beendet. Die Senatorin erklärte in Washington, sie stehe hinter Barack Obama. Spannend bleibt, ob sie nun Vizepräsidentin werden will.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Juni 2008 14:02
Aus für Vizepräsidentin?  
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Die Buh-Rufe ihrer fanatischen Anhänger(innen) bei Erwähnung des Namens Obama zeigen, wie stark Clintons Schmutzkampagne die Partei zerrissen hat. Obama braucht aber einen Vizepräsidenten, der ihn von Anfang an unterstützte und keine Gegnerin, die erst jetzt unter Druck kapituliert.

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08. Juni 2008 08:22
Alle Achtung  
Benedikt Gresser (Benediktus)

Hillary Clinton zeigt die Größe, die eine Bewerberin für so ein wichtiges Amt braucht. Mit den beiden können die USA zu der Größe zurücktfinden, die von den Buschs so missbraucht worden ist.

Bewerten: schlecht gut
08. Juni 2008 00:05
gute Verlierern  
Desiree Hostettler (DDesiree)

Eine bemerkenswert gute Rede von Hillary Clinton. Schade das sie das Rennen für die Präsidenschaftskanidatur nicht machen konnte. Ich finde sie hätte als Präsidentin Herz gezeigt und ihre Rede zur Endung der Präsidentschaftskanidatur stellt dies gut in den Vordergrund. Ich glaube hier haben viele gemerkt das Clinton doch als guter Kandidat getaugt hätte. Ganz wichtig natürlich jetzt ist die Hauptsache das ein Demokrat an die Macht kommt, somit hoffe ich Obama mach das rennen gegen McCain gewinnt.

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07. Juni 2008 23:10
Wort Mischling mit Tabu belegt  
Stanislaus Swerd (Olympionike)

Daniel Kraus, ganz einfach die Erklärung: 1. Weil von den Linkisch-Linken das Wort Mischling mit Tabu belegt wurde; 2. Weil so ein halb volles Glas zum übervollen aufschwellte.

Bewerten: schlecht gut
07. Juni 2008 22:18
Die Chancen für John McCain stehen jetzt gut  
joachim bovier (jbovier)

Es zeugt nicht gerade von einer hohen Meinung über das politische Verständnis der Wähler, wenn man meint, nach so einer harten Auseinandersetzung die Hillary Anhänger so ohne weiteres auf Obama umlenken zu können. Jedenfalls wird das ganz sicher nicht funktionieren, solange der designierte demokratische Präsidentschaftskandidat den dafür notwendigen und einzig möglichen Preis nicht zahlt: das Vizepräsidentenamt für Frau Clinton. Da sie das wohl auch weiss, kann sie pflichtschuldig zur Wahl des parteiinternen Gegners aufrufen und abwarten. Sie jedenfalls hat Obama die Hand gereicht, was der daraus macht wird sich zeigen. So gäbe Clinton ihm zumindest den Anschein der Seriosität. Ansonsten wird es für John McCain ein leichtes sein, Obama als unerfahrenen, illusionistischen Linkssausleger zu brandmarken, dessen Präsidentschaft für die USA und die ganze freie Welt nur desaströs enden kann - auch für die Vielzahl den verblendeten Obama-Gläubigen in Europa. Ohne Clinton auf dem demokratischen Ticket dürfen die entscheidenden Swing-Staaten dem Republikaner so gut wie sicher sein. Erfreulich und beruhigend, schließlich sind auch wir in Deutschland die letzten 50 Jahren mit republikanischen Präsidenten stets am besten gefahren.

Bewerten: schlecht gut
07. Juni 2008 17:44
Hauptsache ein Mann  
John Do (tylenol)

Die einzige Hoffnung der USA bleibt auf der Strecke. Eine Verbeugung vor dem männlichen Diskurs und den machistischen Beharrungskräften.

Bewerten: schlecht gut
07. Juni 2008 17:17
Schwarz?  
Daniel Kraus (jdsk)

Als Sohn eines Afrikaners und einer (weißen) Amerikanerin ist für Herr Obama für meine Begriffe "50-50". Mir ist das völlig gleichgültig, aber es wundert mich schon, mit welcher Konsequenz er weltweit als "Schwarzer" dargestellt wird -- auch von der FAZ.

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