
Mit der großen Rede des enorm einflussreichen Seniorsenators Ted Kennedy, in der er symbolisch den Mantel seines Bruders, des beliebten Präsidenten John Kennedy auf Obama übertrug, erlitt die Clintonkampagne einen weiteren schweren, möglicherweise vernichtenden Schlag. Kennedy machte zudem keinen Hehl aus seiner Besorgnis, die brutale Clintonsche Wahltaktik könne dem Image seiner Partei permanenten Schaden zufügen und ihr die Wahl kosten.

Ein von Hispanics gewählter US Präsident kann wohl kaum erstrebenswert sein!

Je stärker sich Obama in den Südstaaten als schwarzer Kandidat für schwarze Wähler profiliert, desto stärker leidet sein Image als „cross-over“-Kandidat, der als erster Schwarzer auch eine Mehrheit der Weissen gewinnen könnte.
Ausser den paar Delegiertenstimmen hat er durch den Sieg in South-Carolina noch nicht viel gewonnen.