Die Meisten -ich auch- haben diese Bagatelle sicher mit einem Schmunzeln abgetan. Wichtig ist, dass er seinen Worten Taten folgen läßt. Und noch wichtiger ist, dass Gott ihm hilft. Ohne Gottes Schutz ist er ein Nichts! Wenn Gerhard Schröder seinen Eide mit dem Zusatz "So wahr mir Gott helfe" abgeleistet hätte, wäre manches vielleicht andres gekommen. Aber hätte der Hund nicht gesch.. hätte er den Hasen gekriegt! Wichtig ist das Vertrauen und dieses hat sich Obama bei seinem Wahlkampf erworben. Nun gilt es dieses zu rechtfertigen und zu erhalten. Viele deutsche Politiker haben das entgegengebrachte Vertrauen längst aufgebraucht. Ich erinnere hier an den vormaligen Justizminister von Sachsen und Kandidat für das Präsidentenamt von Deutschland *Steffen Heitmann - CDU*. Lesen sie hierzu auch "http://www.direktzu.de/blechinger/messages/18453" und die "Leserbriefzeitung Das freie Wort". Im Kern geht es darum, dass der Staatsminister im Rahmen seiner Amtsführung ein gefälschtes Gerichtsprotokoll für richt beschieden haben soll. Eine Aufklärung der sehr schwer wiegenden Anschuldigung erfolgte bis zum heutige Tag nicht. Würden sie einem Gerichtsprotokollfälscher und/oder Hehler ihr Vertrauen aussprechen? Sicher nicht!
Klare Erläuterungen vermisst man manchmal schon sehr bei den professionellen JournalistInnen. Ich habe lange suchen müssen, bis ich Ihre, Herr Höfft, eindeutige Analyse fand. Danke!
George W. hätte sich dies wahrscheinlich erspart. Bitte weiter so und bitte weiter so aufmerksam! Thank You
Die Wortfolge der Verfassung "I do solemnly swear that I will faithfully execute the Office of President of the United States, ..." hat Obama nach zweimaligem Versprechen des Vorsprechers Roberts und in dem Bemühen, relevante eigene Fehler zu vermeiden, dahin abgewandelt: "I, Barak Hussein Obama, do solemnly swear “that I will execute the office of the president to the United States faithfully”, ...". Er hat so die Vollständigkeit der verfassungsmäßigen Eidesformel gewahrt, indem er das von Roberts beim Vorsprechen ausgelassene Adverb "faithfully", das im Text der Verfassung vor dem Verb "execute" steht, in syntaktisch zulässiger, den Sinn der Aussage nicht verändernder Weise an den Schluß des Hauptsatzes gesetzt - wo es Roberts ebenfalls nicht vorgesprochen hatte. Damit hat er das Versehen Roberts' auf elegante Weise, nämlich ohne im übrigen von dem vorgesprochenen Wort abzuweichen, korrigiert. Im übrigen hat er Roberts' Textabweichung "to the United States" (anstelle von "of the United States") unkorrigiert nachgesprochen - offenbar weil darin kein Sinn-Unterschied liegt - und weil er aus den Fehlern von Roberts so wenig Aufhebens wie möglich machen wollte. Dies "to"widerspricht allerdings formal der Verfassung.
Es war so schön, von Obamas Amtseid kann man nicht genug bekommen. Also gleich noch einmal. Außerdem ist natürlich der Richter schuld. Er war es, der Obama verwirrte. Gottes Enkel ist ja perfekt, und kann deshalb wedr rumstammeln noch sonst irgendwelche Fehler machen. Und jetzt hat man auch schon einen Grund, ihn nochmal zu wählen. Denn er soll mit einer zweiten Amtszeit auch eine zweite Change bekommen. Good luck America, good luck the world. You will need it.