
Was Barack Obama so alles neu gestalten will und was er als evtl. neuer USA-Präsident und als Muslime verändern wird. Meiner Meinung nach blendet B.O. die gesamte Welt und besonders die Deutschen. Man muß sich schon fragen, wieso kommen ca. 200 000 Menschen nach Berlin um einen Mann aus dem USA zu hören. Was steckt dahinter was wollen die Menschen von B.O. ? Die Massen sind berauscht von seinen Reden die ja nur ca.1/2 Stunde dauerte. Warum lassen sich Menschen von einen so beeinflussen - und wieso schon wieder die Deutschen? Natürlich weis ich, dass auch andere Menschen aus Europa da waren. Barack Obama ist ein Muslime und seine Täuschung, dass er ein Christ sei und in eine Kirche ginge ist doch eine Blendung und Taktig von ihm. Diese Kirche in den USA war vielleicht nur eine Tarn-Kirche - denn es wurde dort gegen die Regierung gehetzt usw. Wenn Obama an die Macht kommt, dann wird er sein wahres Gesicht als Muslime zeigen und sich gegen die Christen und Juden besonders in den USA stellen usw. Das viele Geld was er hat um seinen Wahlkampf und auch seine Reise zu bezahlen...bekommt er auch jetzt sicherlich schon von seinen Verbündeten den Musliem! Er muss auch jetzt schon das machen was die Muslime wollen.

Mit Verlaub Herr Herr Mantikli, so einen Schwachsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen, aber man muß Ihnen vielleicht verzeihen weil Sie keine Ahnung haben, was unser Verhältnis zu den USA angeht. Und es wirkt nicht gerade geschickt von Ihnen die alten Geschichten des Rassismus wieder hervorzutun, die übrigens kein rein amerikanisches Thema sind sonderen ein weltweites Problem darstellen, beispielsweise der erst kürzlich wieder ins Rampenlicht der Öffentlichkeit getretene Konflikt der Unterdrückung der Kurden durch die Türken. Also Vorsicht mit solchen Äußerungen! Im übrigen sind auch dem "American Way of Life" durchaus gute Seiten abzugewinnen. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Aufbauhilfe der Amerikaner nach dem 2. Weltkrieg. Als Beispeil sei nur die Luftbrücke genannt die Obama übrigens in seiner Rede mehrfach erwähnte. Meiner Meinung nach müßten ohnehin die Beziehungen zu USA und auch Kanada intensiviert werden!!!!

Donnerstag der 24.07.08, alles schaut erwartungsvoll nach Berlin. Es ist kurz vor 19.30 Uhr an der Siegessäule in Berlin, als Barak Obama das Rednerpult betritt. Etwa 200.000 Zuschauer bejubeln den "neuen Held Amerikas" frenetisch. Schon lange nicht mehr ist ein amerikanischer Politiker so euphorisch in Berlin begrüßt worden. So viel Beifall für einen Amerikaner in der deutschen Hauptstadt man mags kaum glauben. Viele Erwartungen und Wünsche sind bei vielen der Zuschauer auf Obama projeziert. Doch ob Obama diese Erwartungen erfüllen kann und will, geschweige erfüllen wird steht auf einem ganz anderen Blatt. Schließlich ist Er ja nur Präsidentschaftskandidat. Das Berlinereignis ist aber auch ein entscheident wichtiger Gradmesser für sein Ansehen im eigenen Land, und wird dementsprechend unter die Lupe genommen. In seiner charismatischen Rede nimmt er wieder mehr Tuchfühling mit Europa auf, setzt auf Dialog im gemeinsamen Bemühen um Frieden und atomarer Abrüstung und eine gerechtere Umweltpolitik. Er verlangt allerdings auch mehr Engagement von Europa in Afganistan, was verhalten kommentiert wird. Trotzdem ist seine Rede eher visionär als konkret, und es bleibt abzuwarten was wirklich geschieht.

Sie haben vollkommen recht, Herr Mantikli! Vielen Ausländern fällt das auf. Den Deutschen selbst kaum noch - dazu sind sie schon zu degeneriert. Die Verdummungsmaschinerie nach US-amerikanischem Vorbild hat hier in den letzten Jahrzehnten eben perfekt funktioniert. Der eigentliche Skandal an dieser Geschichte ist ohnehin nicht, was Obama inhaltlich gebracht hat - sondern die Tatsache, dass man überhaupt zugelassen hat, dass ein Amerikaner auf deutschem Boden, in aller Öffentlichkeit und auf deutsche Kosten amerikanischen Wahlkampf betreiben kann. Das ist eines souveränen Staates nicht würdig; es ist das jämmerliche Verhalten einer von einem Imperium dominierten, mental-kulturell zerstörten Provinz.

Zur der Eröffnung der us-Botschaft in Berlin kamen über halbe Million Menschen und zur Obama Rede sind es auch nicht wenige gewesen, 200 000 Menschen.! Das ist wirklich unverständlich, bei so vielen Problemen hierzulande das die Bürger dieses Landes einen ausländischen Politiker so viel Aufmerksamkeit schenkt ! Für mich auch peinlich !! Weder der Bundespräsident noch die Bundeskanzlerin kann so viele Menschen zur einer Rede versammeln !!! Das kann ich für mich nur so erklären, das kann nur möchte gern ami komplex sein.! Wahrscheinlich ist die BRD das einzige Land der Erde wo den amis noch zugejubelt wird !!!! Die meisten Deutschen sind seit der Gründung der BRD der us-amerikanischen Shows verfallen, deshalb können sie nicht die Fassade die durch die Show geblendet wird nicht erkennen oder wahrnehmen.! Überall wird die usa für die Fassade die durch die Show geblendet werden soll protestiert, aber in Deutschland wird die Täuschung bejubelt und als "american dream..." verstanden/verkauft.! Die über 1000 jährige Geschichte und Kultur der Deutschen sollte nicht der über 200 jährigen Geschichte der usa zu Füßen liegen,die über 100 Jahre aus Sklaverei und fast aus 200 Jahre Rassismus besteht !!!

Das ist kein perfider Trick sondern gelebte Demokratie, wenn man statt der großen Einzelspende eines Unternehmers lieber tausende Kleinspenden von den Arbeitern einsammelt. Und clever dazu, denn der Unternehmer hat nur eine Stimme, die Arbeiter haben tausende an Stimmen....

Einen solchen Satz "Völker der Welt schaut auf diese Stadt" einstmals von ERnst Reuter gerufen, zu mißbrauchen in Ermangelung eigenen Denkens fand ich schon ziemlich ungehörig. Ich glaube nicht, dass ein Senator Obama sich auf eine Stufe stellen kann mit den Politikern von damals. Überhaupt was soll eigentlich dieses Obama-Theater? Die einzige Botschaft die rüber kam, war doch "Deutsche, wenn ich Präsident bin, will ich von Euch mehr Soldaten und Waffen in Afghanistan und dafür mehr Geld" Also er fordert dass wir den Unsinn den Bush dort täglich anrichtet, mitmachen. Ansonsten waren auch nur Plattitüden und Allgmeinplätze zu hören. Paßt aber in die Zeit. Wir Deutschen haben ja auch seit Jahren nur Politker die nur heiße Luft verbreiten und derzeit eine Kanzlerin des Vagen. Dieses Spektakel dürfen wir Steuerzahler mal wieder bezahlen. Sind wir eigentlich bescheuert, Wahlkampf für andere Länder auf unsere Kosten? Diese ganze Veranstaltung paßt zu Berlin zu diesem Spaß-Bürgermeister. Ernsthaften Feierlichkeiten bleibt er fern, ber bei Obama war er ja wieder hier, das paßt doch. War doch auch ein tollen Event für Berlin. Die Deutschen werden sich noch wundern, sollte Obama Präsident werden. Dann ist da kein Event mehr

Herr Rabe! Sie sagen „Obama hat als einziger Kandidat kaum Großspender aber dafür Millionen von Klein-Spendern gehabt“. Da haben sie oberflächlich gesehen direkt mal Recht. Sie vergessen aber, dass Obama sich des Tricks bedient, dass nicht z. B. die Gewerkschaft in einem großen Konzerns die gesammelten Spenden komplett abgibt, sondern er auf den Trichter gekommen ist, dass es doch soviel schöner und toller wäre, wenn jeder Einzelne Gewerkschaftsmitglied am PC persönlich seine Kreditkarte zückte. Er umgeht damit auf legalistische Weise das US-Gesetz zur Verifizierung von Parteispenden. Davon mal ganz abgesehen hat Obama natürlich auch „größere“ Spenden angenommen und wird dies weiterhin tun. Festzustellen ist aber auf jeden Fall, dass er zunächst auf staatliche Wahlkampfhilfe à la Bundesrepublik aus Steuergeldern bestanden hat, bevor er (natürlich ganz von alleine) diesen grandiosen Einfall hatte. Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

24. Juli 2008: Ein US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat hält mitten in Berlin, unter freiem Himmel vor Hunderttausenden von Zuhörern eine Wahlkampfrede! Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts: eine unsäglich erbärmliche willfährige Provinz des Amerikanischen Imperiums. Deutschland leer. Ich habe fertig.

Herr Schmidt es ist ja grade das Phaenomen an Obame, daß er ganz ohne 'graue Emminenzen' es geschafft hat Millionen für seinen Wahlkampf zu sammeln. Spenden müssen in den USA angegeben werden, Obama hat als einziger Kandidat kaum Großspender aber dafür Millionen von Klein-Spendern gehabt. Obama war deswegen auch der Kandidat der am wenigsten auf bestimmte Spender hätte Rücksicht nehmen müssen. Er kann es sich problemlos leisten mit jeder beliebigen Lobby Gruppe anzulegen, er schuldet niemandem etwas (zumindest finanziell). Das macht ihn natürlich ungewöhnlich unabhängig und damit, weil in der amerikanischen Medienwelt nichts lange unbemerkt bleibt, auch seht attraktiv für all jene Wähler welche hinter der bisherigen Politik immer den Einfluß von 'grauen Emminenzen' vermutet haben.

Herr Schneider, man kann John McCain fueglich als Reaktionaer bezeichnen, denn er gaukelt mit seinem 'Weiter so, Amerika', Illusionen vor (deshalb ist dieser Besitzstandswahrer ja auch der Wunschkandidat Merkels). Ironischweise ist es gerade der untere amerikanische Mittelstand, der gesellschaftliche Veraenderungen begruessen sollte. Das marode Gesundheitssystem, der verpfuschte Immobilienmarkt, schlechte Schulen, unsere Infrastruktur usw. Aber McCain uebergeht all dies bzw. seine Ansaetze sind halbherzig. Er ist eben ein alter Mann und einer des Establishments, keiner des Wechels. Senator Obama ist anspruchsvoller und unbequem - was seine deutschen Kritiker (vermutlich mangels Sprachkenntnisse) ueberhaupt nicht verstanden haben. Obama verkauft seinem Publikum keine hohlen Versprechungen, wobei er zu den Themen 'Terrorismus' und 'Afghanistan' die falschen Weichenstellungen vornimmt. Aber das mag wahlkampfbedingt sein. Nach Tische mag er sich korrigieren. Herr Schneider, sollten Sie an einem Arbeitsplatz in den USA interessiert sein, waere Ihre Bewerbung willkommen.

Nun spricht sicherlich absolut nichts dagegen, dafür zu sein, dass ein Barack Obama einen George Bush beerbt. Im Gegenteil ist das zunächst sogar mehr als begrüßenswert! Nichts desto trotz wird er nicht die Welt revolutionieren nur weil er "hipp" ist. Außenpolitisch ist Obama ein unbeschriebenes Blatt mit etwa soviel Erfahrung wie Kölns OB Schramma. Und Umweltpolitisch sieht es auch nicht besser aus. Ich lasse mich überraschen was ein Senator Obama zu sagen hat, z.B. zu Kyoto oder Kernenergie, wenn er denn Präsident ist. Wer sich auch nur ein klein wenig auskennt auf der politischen Bühne sollte ihn kennen, den Unterschied zwischen: Wahlversprechen & Tagespolitik -- Speziell dann, wenn einigen Grauen Eminenzen, die den Multimillionen-$-Wahlkampf finanziert haben, noch der ein oder anderen Gefallen geschuldet ist... Vielleicht ist bei der Gelegenheit jemand so nett und weckt die deutschen "Fans" auf und verrät ihnen, dass das nicht der Messias ist, da oben auf der Bühne - ja, nicht einmal der designierte Präsident der USA, denn darfür müsste er erst einmal gewählt werden. Etwas, mit dem sie nun überhaupt nichts zu tun haben...

Warum hält ein Ami-Präsidentschaftskandidat in der deutschen Hauptstadt eine Rede? Nichts gegen Obama, ich hätte mir zwar die Hilary gewünscht, aber egal, aber ich bin dafür, dass in nächster Zukunft der Gysi, die Roth, vielleicht auch der Steuber, meinetwegen auch die "Geli" mal nach Washington reisen und vor dem Weißen Haus Reden schleudern. Interessant ist ja auch, dass der nur Englisch gesprochen hat - meine Mutter spricht zum Beispiel kein Englisch, ich hoffe nur, dass die Rede übersetzt worden ist. Aber eigentlich ist es ja ein richtiger Schmarren!!!

Entertainer? Eine promovierte Physikerin. Ein promovierter Jurist. Ein Pfälzer in Berlin. Hat Deutschland die besseren Politiker? Wohl kaum. Obama ist ein politisches Naturtalent und wer die gestrige Rede verfolgte, war einfach begeistert! "Yes, we can" lautet sein Wahlspruch. Hört sich das nicht besser und optimistischer an als die unsäglichen Reden der Merkels, Steinmeiers und Becks an? Ich denke, ja.

wie entscheidet die deutshe regierung, wenn ein irgendeiner senator der republikaner oder der demokraten des weissen hauses in amerika in berlin eine wahlkampfrede halten möchte ?

Wer weiß schon etwas von Herrn Obama und seinen Ansichten? Kaum einer kennt sein Programm, seine Ansichten und seine Chancen, Präsident zu werden. Der mediale Hype hierzulande vermittelt so gut wie nichts, lediglich Plattitüden. Dann kommt Obama nach Deutschland und alle begrüßen ihn - größtenteils völlig nichtsahnend - wie einen Popstar. Am Ende behaupten einige noch, daß sich einige Politiker hierzulande was schämen sollten, nicht so viele Menschen in ihren Bann zu ziehen. Denen kann man wiederum nur vorhalten: wenn auch nur ein Bruchteil von Hype um Politische Programme und Personen von unseren Medien gemacht würde, dann könnten auch hierzuande Polit-Popstars erzeugt werden. Nur das will wiederum keiner so richtig - weder einen deutschen Politstar (denn sie sind ja angeblich alle grundsätzlich schlechte Menschen) noch will die Medienlandschaft auch nur eine differenzierte Aufarbeitung politischer Themen über den Sender gehen lassen (dann müßte man unter viel zu vielen Sachzwängen argumentieren und kann nicht mehr drauf losballern). Ergo importiert Deutschland seine Politikstars seit jeher. Das ist so herrlich unverfänglich und um Inhalte geht es niemals dabei - wie schön einfach kann die Welt sein.

Es ist natürlich so, dass wir uns über den Besuch des designierten US Präsidentschaftskaten der Demokraten freuen. Es ist aber auch so, dass man das Gefühl nicht los wird, dass er uns nur als Showbühne für seiene amerikanischen Landsleute instrumentalisiert hat. So wirkt er natürlich auf seine Wähler überzeugender, wenn auch die bisher so kritischen Deutschen ihm zujubeln.

Erst einmal gleiche vorne weg, für mich ist Obama ganz klar der bessere Präsidentschaftskandidat. Er setzt auf Kooperation und Kommunikation und nicht auf fundamentalistische göttliche Eingebungen. Meine Hoffnung besteht darin das er einfach frischen Wind in die Weltpolitik bringt ohne durch idiologische Überzeugungen voreingenommen zu sein. Er will mit jedem der dazu bereit ist Verhandlungen aufnehmen und nicht einfach in ein Land einmarschieren ohne die Zustimmung des UN- Sicherheitsrates, behauptet er zumindest im Moment noch. Mr. Obama vermittelt jedem Einzelnen der ihn reden hört das Gefühl etwas wert zu sein, besser gesagt gebraucht zu werden und sind wir mal ganz ehrlich wem gefällt das nicht. Aber gerade darin sehe ich die größte Gefahr für uns Europäer, denn eins sollten wir uns immer wieder ins Bewußtsein rufen Obama ist wenn dann Präsident der Vereingten Staaten von Amerika und nicht der der EU. Er weiß sehr wohl wo die Interessen der USA liegen und wo nicht (siehe Airbus vs. Boeing). Und auch er wird im Zweifelsfall immer schneller zu den Waffen greifen als wir Europäer und speziell wir Deutschen es tun würden... Also egal wer es wird, wir sind keine Amerikaner und das ist auch gut so!

Der neue Kennedy, der Anti-Bush, der Junge, der Frische, der Aufbruchmann- genau das, was die deutsche Partybevölkerung zurzeit so braucht. Gute Unterhaltung eben, gleich ob Loveparade, Welt- und Europameisterschaft, und nun eben der Nochnichtkandidat. Zusammen mit Zehntausenden anderen jubeln ist einfach schön und steckt ja auch an. Zugegeben, die Auftritte Obamas und auch seine Biografie machen Hoffnung, dass sich etwas in der verkrusteten und von zuviel Wirtschaftslobbyismus dominierten amerikanischen Politik ändert. Warten wir es ab: Charisma kann in Wahlkämpfen vielleicht etwas bewegen. Afghanistan, Irak und Iran: das sind die Themen bei denen angesichts der ungewissen Entwickling gar keine Ankündigungen geben KANN: Obama wird weder den Taliban- und AlQaida-Terroristen das Feld überlassen, noch seine Truppen aus dem Irak zurückziehen können und auch nicht den Mullahs im Iran erlauben, die Atombombe zu bauen. Und zu dem hierzulande heftig diskutierten von der jetzigen Administration geplanten Rekatenschutzschild in Polen und Tschechien gab es leider auch noch keine griffigen Aussagen. Und das USA und Europa zusammenarbeiten müssen, die Klimakatastrophe abzuwenden ist und sich alle lieb haben sollten, ist ja nicht viel Neues.

Danke Herr Feldmann... trotz das ich Amerika (nicht USA)-Fan bin, kann ich diese Implizierung des Gutmenschens Obama - den bis vor ein paar Monaten kein Deutscher kannte & den wir auch jetzt noch nicht kennen - nicht gutheissen. Es kann nur der blinden Hoffunung zugetragen werden, dass man nun glaubt, mit diesem einen Mann & seinem kleinen Senatsumbau in spe. sich nun alles auf der Welt zum Besseren ändern wird. Ein jeder sollte sich überlegen, ob er als Deutscher oder Franzose denn so etwas noch für sein eigenes Land glaubt, dass mit dem Wechsel des Kanzlers oder Premieministers sich etwas grundsätzliches ändern würde oder ob es das bisher getan hat? Im Beispiel USA müssen wir zudem den Umstand hinzurechnen, dass das Land kommend in einen massiven Protektionismus verfallen wird & den wirtschaftlichen & politischen Machterhalt auf der Welt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erzwingen wird. Denn das fehlende Interesse für "das Ausland" widerspiegelt sich in selbigen Egoismus - erst wir, dann lange nix & dann ihr! Die Hoffung eines Kanzlers in spe - W. Steinmeier, der gerade seine Hausaufgaben am Hindukusch erledigt - kann demzufolge nur Einfluss darauf haben, an welcher Stelle wir nach dem langen nix kommen werden.

Das Obama, wenn er denn Präsident würde, beim Kampf gegen potentielle 'Bösewichte' inzwischen wohl wirklich 'leere Hände' hätte, ist ja nicht seine Schuld sondern die seines Vorgängers. Der hat das millitärische und finanzielle Potenzial der USA sinnlos im Irak Krieg verpulvert. Der hat es mit dem Einsatz von 2000 Milliarden Dollar nichtmal geschaft einen einzigen Mann (Osama Bin Laden) zu fassen. Dem seine Schuld ist es, daß die USA jetzt nicht mehr die Kraft haben dem (wesentlich stärkeren, größeren und mittels China, Russland und Ölmilliarden sehr gut gerüsteten) Iran gegenüber zu treten. Das Obama daraus gelernt hat, könnte auch seinen Landsleuten gefallen, die nämlich mussten und müssen noch die offenen Rechnungen begleichen, die ein Bush ihnen übrig läßt.

Die auch hier in einem Beitrag vertretene Meinung -der Drogenanbau und -handel blühe erst seit dem Einmarsch der westlichen Truppen und dem Ende der Talibanherrschaft richtig auf-zeigt wieder einmal,wie wenig eigentlich über Afghanistan in Deutschland bekannt ist. Genauso wenig wie die Taliban den von ihnen weithin postulierten Anspruch auf ein "friedvolles und gerechtes islamisches Paradies" erfüllten und überhaupt erfüllen wollten (!),genauso wenig haben diese Herren auch vom Drogenanbau gelassen. So berichtet die Wochenzeitung Zürich am 4. Oktober 1996 (!): "....was die Taliban nicht davon abhielt, im großen Maßstab Heroin zu produzieren und damit zu handeln. ...heute spricht alles dafür, daß auch die Tailban mit Drogen gute Geschäfte machen. Schließlich handelt es sich um das einzige weltmarktfähige Exportprodukt des Landes. Die Einnahme Kabuls und der weitere Vormarsch nach Norden dürfte zum großen Teil durch Drogengelder finanziert sein." Drogenspezialisten der Vereinten Nationen schätzen 2007 den Exportwert des afghanischen Opiums auf rund vier Milliarden Dollar. Etwa ein Viertel dieses Erlöses bleibt bei den Bauern, den Rest teilen sich Taliban, lokale Warlords und Schmuggler.

Der Mann kennt nichtmal seine eigene Kirche. Erst spät hat er gemerkt, wie sehr die Pastoren seiner kirche ihm geschadet haben. Sehr bald wirde er erkennen müssen, wie sehr die 200 000 Deutsche ihm schaden werden. Auch sein Vorgänger, Carry, hat erst zuspät erkannt, wie sehr seine "Freunde" um Michael Moore ihm schadeten. Die 200 000 deutsche "Freunde" des Obama werden bald in den amerikaniaschen Medien ihn an die deusche Liebe zu undemokratischen Verhältnisse. Und es sind die Amerikaner die über ihren Präsidenten entscheiden, nicht wir! Es ist sehr entäuschend, dass es wieder eine ganze generation unserer Landsleute gibt, die sich falschen Versprechungen hingeben. Denn wer von den 200 000 Deutschen hat den ´Mann gefragt wie er mit leerer Hand die Gewaltherrscher der Welt in Schach halten will, geschweigen denen das mörderische Handwerk legen will? Diesen Fragen geht er daheim immer aus dem Wege.

The walls between the countries with the most and those with the least cannot stand. The walls between races and tribes; natives and immigrants; Christian and Muslim and Jew cannot stand. These now are the walls we must tear down." Die Mauer in unsere Gesellschaft zwischen einheimischen Bürgern und Immigranten hat mich nachdenklich gemacht. Wie viel Genrationen brauchen wir eigentlich um die Immigranten endlich als deutsche zu akzeptieren? Wie viel Generationen müssen in Deutschland zur Welt kommen um sich endlich als deutsche zu fühlen? Ich denke wir haben nicht nur Pflichten in Afganistan, aber auch in Deutschland!

wurde die Forderung an Deutschland weitere Truppen nach Afghanistan zu senden. Aber was sollen deutsche Soldaten schützen, wenn sie nicht schon kämpfen wollen/können? Die afghanische Staatsführung ist durchsetzt von Drogenbaronen, die die Welt mit Heroin versorgen. Mittlerweile wird ist nicht mehr Rohopium Haupteinnahmequelle des Landes sondern Heroin, das in Fabriken vor Ort hergestellt wird. An der Pakistanischen Grenze stauen sich die LKW um Chemikalien nach Afghanistan zu bringen, die Konvois werden von bewaffneten Milizen geschützt bis sie die Heroin-Fabriken erreicht haben. Die Familie Karsai, die Governeure und Staatsminister verdienen daran Millionen, um das zu verdecken wird den Taliban vorgeworfen sich aus der Drogenproduktion zu finanzieren. Dabei weiß jeder Afghane, das unter der Taliban-Herrschaft es kaum noch einen Anbau gab, geschweige denn kannten die Afghanen Heroin. Nun, ich frage mich was wir dort unterstützen wollen? Einen Drogenstaat? Warum tun die Besatzungstruppen nichts dagegen. Das die Bauern auch anders überleben können, haben sie unter den Taliban bewiesen. Offenbar soll die Aufrüstung der afghanischen Armee, Polizei, Milizen aus Drogengeldern finanziert werden- unter Anleitung der CIA.

Die in verschiedenen Beiträgen vorgebrachten Bedenken bezüglich des gestrigen Auftritts von Barack Obama hat nichts mit seiner Parteizugehörigkeit zu tun, wie ein Vorredner meinte. Es geht mir persönlich zum einen um das wieder einmal völlig irrationale Verhalten der deutschen "Obama-Fans", die sich dessen ganz sicher nicht mehr erinnern, wenn dann der Präsident Obama anfängt, mit den Deutschen Tacheles zu reden. Hier wird etwas in einen kühl kalkulierenden Machtpolitiker hinein interpretiert, was nicht mal im Ansatz gerechtfertigt ist. Es müsste doch jeden verständigen Menschen stutzig machen, dass Obama sich bezüglich konkreter Aussagen zu seiner Poltik bemerkenswert zurückhält. Dies ist durchaus verständlich, wenn man berücksichtigt, dass sich an den weltpolitischen Rahmenbedingungen auch für den Präsidenten Obama nichts wesentliches ändern wird. So wird den "jubelnden Massen" ihr "Hosianna" wohl im Halse stecken bleiben, wenn der real agierende US-Präsident Barack Obama sie dann in 12 Monaten doch wieder ein bißchen an den guten alten George W. Bush erinnern sollte. Ich freue mich jetzt schon auf das dann einsetzende Gezeter...

Dieser Mann ist ein Blender, ein Politiker OHNE jegliche Regierungserfahrung, der jedem alles verspricht weltweit. Berlin ist mit seiner Geschichte hier richtig missbraucht worden. Alle Medien tragen eine eklatante Mitschuld, dass dieses Marketingprodukt derart perfekt europaweit vermarktet wird. USA intern ist dieser Mann ebenfalls eine Herausforderung: seine Armee, die sich im Krieg befindet mit seinem Marketing Coup intern direkt an der Front zu belasten ist der Gipfel des politischen Egoismus. Dieser Mann kommt der biblischen Beschreibung des Anti-Christen am Nächsten.

Dieser Mann hat viel verstanden und weiss gut worauf es in Zukunft ankommt. Mit seiner Rede hat er die zeitweilig gekappte Verbindung für die gemeinsamen Visionen amerikanischer und europäischer Bürger wiederhergestellt, den Utopien eines John Lennon würdig. So könnte das dritte Jahrtausend im Januar 2009 vielleicht endlich beginnen, denn es gibt viel zu tun, nachdem sich Amerika unter G.W.Bush so eingeigelt hat und unter McCain ganz sicher nicht von diesem Pfad abweichen würde. McCain glaubt weiterhin, die Amerikaner könnten noch nachträglich den Vietnam-Krieg gewinnen oder im Irak viele Blumentöpfe. Diese Politik ist von gestern und insofern nur für Menschen attraktiv, die es sich bequem machen wollen in ihren überkommenenen Weltbildern.

Diese Veranstaltung war eine reine PR fürs amerikanische Wahlvolk. Die deutschen Zuhörer wurden damit als Statisten degradiert. Zudem tendierte der Aussagegehalt der Rede gen Null. Daher ist die gehypte Mediendarstellung über Obama nicht nachvollziehbar. Bedenklich ist jedoch, dass es mittlerweile offensichtlich Mode ist, ausländischen Wahlkampf auch in Deutschland auszutragen. Erst Erdogan, jetzt Obama - obwohl noch nicht einmal Präsident. Daher sollte sich auch die Bundesregierung mit ihrer Hoffierung zurückhalten.

Werden die, die ihm an der Siegessäule zugejubelt haben (konnten die überhaupt englisch?) auch noch jubeln, wenn er von uns mehr Truppen in Afghanistan, mehr Engagement im Irak und mehr Truppen sonst wo fordert? Wer ihm genau zugehört hat, findet neben allem Visionären viele uramerikanische Positionen. Darin unterscheidet er sich weder von Bush noch von McCain. Ich bin sehr im Zweifel, welcher Präsident für uns Europäer der bessere wäre, falls es darauf - global gesehen - überhaupt ankäme. Wenn man den Wahlkampfkarneval mal wegläßt, bleiben ein paar Sprechblasen, an die er sich hoffentlich erinnert, wenn er es schaffen sollte: Daran habe ich meine Zweifel. McCain wäre für mich - wie für die meisten Amerikaner - nicht nur deshalb die weniger riskante Wahl, weil er konventioneller 'rüber kommt, sondern weil er - Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern - seine Haut für sein Land zu Markte trug und dabei Charakter bewiesen hat. Mir persönlich wichtiger als Showtalent.

…sind es nicht, die von Bush & Co. vom Zaun gebrochenen Probleme auf der Welt mit zu beseitigen. Vielmehr sehe ich es als eine Pflicht der Amerikaner an endlich wirkliche Weltprobleme wie Umweltschutz, den Mangel an Menschenrechten (siehe Guantanamo und nicht Anerkennung des UN Gerichtshofes seitens der USA), intelligente und gerechte Ressourcenverteilung und Ernährungsfragen anzugehen und nicht wie bisher zu blockieren.

weil er ganz offensichtlich ein Gespür hat die richtigen Leute um sich zu sammeln, denen es gelingt auf dem schmalen Grat zwischen perfekter Wahlkampfinszenierung und peinlichem Größenwahn zu wandeln. Obama stand vor der großen Gefahr als 'amerikanischer Präsident' zu wirken, obwohl er es gar nicht ist. Das wäre ein tödlicher Fehlöer gewesen, solch eine Anmaßung wird in den USA nicht verziehen. Aber wie schon in dem extrem schwierigen Wahlkampf gegen Hillary Clinton hat sich gezeigt, daß die Maschine von Obama fehlerfrei läuft, er hat sich keine Blöße gegeben. Es ist schon erstaunblich wie es jemand ohne besondere Wahlkampf oder Parteierfahrung geschafft hat in so kurzer Zeit ein so gutes Team aufzubauen. Wer solch ein schwieriges Projekt so gut anfasst, der ist für jede Führungsaufgabe geeignet. Meinen Respekt, der Mann ist gut.

... wie viele der hier schreibenden Obama-Kritiker eine genau gleichlautende Rede von John McCain in hoechsten Toenen loben wuerden. Transatlantische Freundschaft! Opfer bringen fuer die Freiheit! Kampf gegen den islamistischen Terror! - Es waren doch alle Schlagworte da, die man hierzulande auf der konservativen Seite gerne hoert ..? Aber nein, wenn ein Demokrat sowas sagt, dann kann das nicht gut sein. --- Und zum Abschluss noch eine Vorstellung, die zumindest mich gestern Abend amuesiert hat: Frank-Walter Steinmeier vor 200.000 Amerikanern in Washington.

Nur mal für den Fall, daß Obama tatsächlich Präsident wird: Wer von den deutschen Jublern in Berlin wird den Mut haben zu bekennen, gejubelt zu haben, wenn die gleichen 200.000 vorhersehbar gegen die amerikanische Politik des Obama protestieren werden? Kann man sich vorstellen, Obama für etwas zu preisen, was unter Bush des Teufels war? Es könnte für die Jubler wieder mal peinlich werden. In der deutschen Heimat der irrationalen Politik erinnert so manches an Brot und Spiele. Jubelaufmärsche Hunderttausender ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Phasen deutschen Empfindens des Polit-Zeitgeistes der letzten 80 Jahre. Das erzeugt ungute Gefühle in Erwartung der kalten Dusche. Die Enttäuschung der Jubler wird sich entsprechend irrational äußern. Helden ohne -Platz...

Was würden wir sagen, wenn Frau Merkel eine Wahlkampfrede vor der Freiheitsstatue in NY halten würde? Um mit Charles Krauthammer zu sprechen: Was denkt sich eigentlich Obama, wer er ist? Thomas Fix

Die Deutschen haben von jeher einen Hang zu Idealisten und dem "Anderen" gehabt - Marx und Engels sind nicht umsonst in Deutschland geboren und, den Wahlergebnissen zufolge, im Kern immer noch verehrt, Adolf Hitler hat ebenso fruchtbaren Boden gefunden, heute werden die Deutschen mehr vom fernen Dalai Lama begeistert denn von den Kirchen, obgleich sie es sind, die die Seelsorge vor Ort leisten, Kindergärten und Krankenhäuser betreiben, ganz zu schweigen von der heimlichen Liebe mit den doch so exotischen Muselmanen und der schönen, multikulturellen Gesellschaft. So ist es auch mit Obama. So ist die Obama-Begeisterung mehr ein Spiegel der inneren Befindlichkeit vieler Deutscher denn ein Ausdruck der Befürwortung aktueller politischer Aussagen. Von den Letzteren ist ja nur Wolkiges zu hören. Der Mann mag ja in Ordnung sein, etwas mehr Realismus und auch Neutralität im Verhältnis zum Gegenkandidaten jedoch wäre angebracht.

Es ist schon sehr bemerkenswert, wenn man erlebt, wie "die Deutschen" in Scharen dem Politiker hinterherlaufen, der ihnen das sagt, was sie hören wollen. (Beispiele in der Geschichte gibt es dafür ja genügend). Die "Amis" sind da wohl Gott sei Dank etwas anders gestrickt. Wenn man das Phänomen "Obama" einmal nüchtern analysiert kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass er nur das eine Ziel hat: nämlich Präsident der Vereinigten Staaten zu werden.. Für dieses Ziel zieht er alle Register. Wer sich allerdings ein ganz klein wenig in den Spielregeln der großen Politik auskennt, der weiß, dass das Amt, wenn man es dann erreicht hat, seine eigenen Gesetze hat und die meisten der guten Vorsätze, so sie denn überhaupt ernstgemeint waren, an den harten Realitäten der Realpolitik scheitern. Und sollte er zu sehr versuchen, gegen die Interessen der tatsächlich Herrschenden zu agieren, wird sich mit Sicherheit sehr bald wieder ein Lee Oswald finden...

Es gibt keine Deutsche Ausenpolitik ohne die USA , es gibt die verteidigung Deutschlands in Afgahnistan die eindrucksvoll belegt wie sich die USA Europäisches Militärpotential zu eigen macht. Ein Land wie Deutschland mit Amerikanischen Atomwaffen auf seinem Boden auf das keinerlei einfluss besteht kann man nicht ernst nehmen. Der Ganz grosse gewinner der Globaliesirung China zeigt in Afrika wie man sich ohne Militärgedöze Rohstoffe sichert , der Erfolg müsste den Konzernen eigentlich Angst machen , denn so einfach einen Unliebsamen Kandidaten Töten zu lassen wie in der Vergangenheit geht nicht mehr ( zb : Aliende ) die verlogenheit der Entwicklungshilfe ist nur eins von vielen Beispielen und genau das funktioniert nicht mehr . Die USA hat sich selbst gegen die Wand Gefahren sie ist dabei an der Grenzenlosen gier nach immer mehr zu Ersticken aus eigener Kraft schafft sie es nicht mehr ihre Vorstellungen zu verwirklichen deshalb das auffeinander zugehen , die unfähigen Europähischen Vassalen Staten ( die EU ist und bleibt nicht mehr als eine Freihandelszohne ) wissen das . Sie werden verzweifelt nach gründen suchen die dem Gemeinen Volk die Notwendikeit erklärt weiter im Hintern des mächtigen Freundes zu Verbleiben.

There's no business like showbusiness. Nachdem ich Obamas Rede in Berlin gehört habe, hoffe ich, dass der rechtschaffene Kandidat, John McCain, nächster Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Ich habe seine Rede live gehört und bin beeindruckt. Wieviel Kraft doch von einem Politiker ausgeht, der um seine Wähler kämpft. Und das macht ihn auch in Deutschland so populär, weil wir nichts mehr entbehren als gute Politiker, die etwas zu sagen haben. Obama ist ein wohltuender Unterschied zu unserem schlechten Teleprompterableser aus dem Schloss Bellevue und zu unserer rhetorisch völlig unterentwickelten Kanzlerin. Und zu unserem politisch desinteressierten "Regierenden" Bürgermeister. Und es wird klar: Wem es an überzeugender Sprach fehlt, dem fehlt es auch an politischer Idee! Es wurde deshalb auch klar, warum sie allesamt Kameratermine mit Obama mieden: Sie spüren und fürchten den Qualitätsunterschied, der ihren Wählern in dem Moment schmerzlich und peinlich berührend bewusst werden würde.

Es ist traurig mit anzusehen wie soviele junge Deutsche immer noch anfällig sind für politische Erlöser. Und als nichts anderes gibt sich der Herr Obama aus. Seine Berater wissen sehr wohl, dass man in unserem Lande mit solchen Reden ankommt. Jetzt aber müssen die das in das amerikanische Alltagsleben umsetzen - was sicherlich nicht leicht sein wird. Denn so schlau sind seine Berater doch nicht, sonst hätten sie ihn nicht nach Europa geschickt. Man wird es ihm besonders verübeln - was die linken Zuhörer in Berlin gerne hörten - dass er die Niederlage des Kommunismus so vereinfachte, dass das alles OHNE die USA ging. Und die vielen Latinos in den USA werden ihm auch verübeln, dass er Rom und Madrid ausgelassen hat, der hat die falschen Berater. Die Niederlage des Kommunismus in Europa geschah unter repuplikanischen US-Präsidenten! Unter dem demokratischen Präsidenten Clinton hat der Terrorismus freie hand.

Diese an Plattitüden nicht zu überbietenden Rede des hybriden messianischen Präsidentschaftsbewerbers der Demokratische Partei lässt Schlimmstes befürchten, für den Fall, dass dieser Weltreisende aus Illinois tatsächlich US Präsident und damit Anführer der freien Welt würde. Nachdem es Obama aber nun einmal gelungen ist, die pragmatische Hillary Clinton mit seine inhaltsleeren Worthülsen aus dem Feld zu schlagen, ist der republikanische Senator McCain die letzte Hoffnung. Was immer man gegen George W. Bush sagen mag, unter einer Administration Obamas wird sich Europa nach ihm zurücksehnen - jetzt ist es an den Amerikanern esich nicht länger blenden zu lassen und das Schlimmste zu verhindern: arbeitet und betet für McCain - bis zum 4. November bitte jeden Tag!

Hat er sich doch echt Muehe gegeben. Ob nun Jimmy Carter oder ein wenig oder auch viel irgendwer Anderer der ehemaligen Praesidenten der U.S. ihm den Weg vorgeebnet haben ? Ist das nun denn eine Frage ? Er faengt da an , wo die Anderen aufgehoert haben. Redliches Werk. Nunmehr den ganzen "credit"-Kram, dass ist fuer mich , fuer dich. Ein wenig Liebseelei in fast geschiedenen Ehen traegt meist doch zu einer besseren Situirung der verkrachten Lebenslagen bei. Das der Alaskabaer kein Schmusekuddel fuer die Kleinkinder , auch der Historie , sein kann ... hoffen wir mit Ihm auf ein Gelingen , wenn er denn tatsaechlich im Sessel des U.S. Praesidenten Platz nehmen sollte.

Vor 14 Tagen musste ich meiner 11jährigen, französischen Enkelin unbedingt ein Tokio Hotel-T-shirt aus Deutschland schicken. Heute hat sie mich angerufen und gebeten, ihr ein Shirt von B.Obama (soooo süß!) zu besorgen.

Die quasi schon Anbetung von politischen Heilsbringern durch gewisse Kreise in Deutschland, auch wenn diese zumeist gar nichts über das politische Programm der Gefeierten wissen, ist symptomatisch. Offensichtlich sind in manch deutscher Seele der Wunsch nach einem politischem „Heilland“ und der blinde Glaube an einen solchen tief verwurzelt. Ausgerechnet diejenigen Bundesbürger, die George W. Bush bar jeder Selbstreflexion und völlig enthemmt mit Hitler vergleichen, tun sich bei diesem „Führerkult“ um Obama aber (oder gerade deswegen!) besonders hervor. Und so, wie die wegen eines „Politikwechsels“ einst umjubelte österreichische Lichtgestalt vom beliebtesten Politiker zum meist gehassten in Deutschland wurde, bleibt zu befürchten, dass wenn die heutige Hysterie sich angesichts der Alltagspolitik in Luft auflöst und aus Frust darüber, Obama (ähnlich Kohl in den neuen Bundesländern) als Präsident der USA den Amtierenden auf der Beliebtheitsskala noch unterbieten könnte. Der durch typisch deutsche Überlegenheitsgefühle und manisches, oberlehrerhaftes Weltverbessertum getragene Antiamerikanismus in der Bundesrepublik würde dann ein noch unerträglicheres Maß erreichen. Sönke Peters

Hoffentlich wird das für Deutschland kein casus belli?

wenn sie auf Berlin blicken? Sie sehen Neu-Kölln, Kreuzberg und Wedding, sie sehen ein verkommenes, etwas groß geratenes, Dorf mit einem Bürgermeister, der an Lächerlichkeit und Lasterhaftigkeit nicht zu überbieten ist. Obama würde sich hier sicherlich wohl fühlen, nicht aber die Mehrheit der US-Amerikaner. "Berlin ist arm, aber sexy." Das sagt der regierende BM von Berlin, das Armutszeugnis einer kaputten Existenz. Berlin ist nicht Deutschland, zum Glück nicht. Ach so, ich vergaß mich vorzustellen, ich bin der Stammtisch.

was soll diese Medienhystery bezwecken? Die Deutschen auf Kriegskurs bringen? Es ist kein Geheimnis mehr, was der Auftrag Obamas ist. Es wird um eine stärkeres deutsches Engagement in Afghanistan gehen und um ein künftiges im Iran.

vom deutschen Volk. Die armen deutschen Soldaten werden darauf noch vereidigt, aber die politische Klasse, die nimmt so etwas niemals in den Mund. Die Grünen sind bestimmt blau angelaufen. Der Herr Obama ist der richtige Kanzler für die Deutschen. Oder Deutschland sollte eine US-Bundesstaat werden und bei der EU austreten.

"Der designierte amerikanische Präsidentschaftskandidat fordert die europäischen Staaten zu einem größeren Engagement in Afghanistan auf." Mr. Obama sollte sich darueber im Klaren sein..... ...dass es nicht die Aufgabe Deutschlands ist, den "Wirtschaftskrieg" der ''Amerikaner'' in Afghanistan finanziell zu unterstuetzen. Denn um nichts anderes geht es dort. Deutsche Truppen, welche dort eingesetzt werden, entlasten das hoch verschuldete Amerika (es sind wohl bereits fast 10.000.000.000.000 $ an Staatsschulden) finanziell. Wer eine Pipeline quer durch Afghanistan bauen will (ca. 850 km) gegen den offensichtlichen Mehrheitswillen der dortigen Bevoelkerung und deswegen diese unterdruecken muß, der soll den Preis auch selbst bezahlen. Wer Bush "manipuliert und steuert" ist offensichtlich - aber, wer "manipuliert" ,oder, besser gesagt, "positioniert" hier Obama??? Mein aufrichtiges Beileid 'Amerika'!

Neue Anfänge stimmen immer hoffnungsvoll, doch sollte man nie zu viel erwarten. Immerhin sind die Namen Bush und Schröder nun jedenfalls mit Sicherheit der Vergangenheit zugeordnet.