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Barack Obama

Präsident 2.0

Wenn Barack Obama ins Weiße Haus einzieht, bringt er Millionen Datensätze mit. Sie werden helfen, seine Unterstützer auch in Zukunft schnell und gezielt zu mobilisieren - und die klassischen Medien auszuspielen. Von Stefan Tomik

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Januar 2009 18:38

Gute Organisation

Robert Klemme (rklemme)

Nach allem, was man bisher über Barack Obama gehört und gelesen hat, ist es keine Überraschung, dass er das Internet generalstabsmäßig genutzt hat. Wie sich derartige Mobilisierungsmechanismen auf Dauer auswirken, wird man sehen müssen. Klar ist jedenfalls, dass er bei dieser Wahl einen Standard gesetzt hat, den man schwerlich ignorieren kann. Über die nächsten Jahre wird die Reichweite des Internets (die Zahl der geübten Benutzer) weiter steigen und damit auch das Potential eines solchen Ansatzes. Spannend finde ich die Frage nach der Verträglichkeit der Internetmobilisierung mit unseren Demokratien: im Gegensatz zu den klassischen Medien Zeitung, Radio und Fernsehen bietet das Internet ein Medium mit hoher "Quote" aber sehr geringer Kontrolle. Wo die alten Medien noch durch ihre Redaktionen und durch den zeitlichen Aufwand filtern, der für die Produktion anfällt, fällt dies beim Internet weg. Das birgt Potential für schnellere und extremere Ausschläge der öffentlichen Meinung, was sogar bis hin zur weitgehenden Entmachtung der Parlamente führen könnte.

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20. Januar 2009 17:07

Obama Lachnummer?

Reiner Luecker (Reinerluecker)

Wenn die obergescheiten sich mal wirklich den Kopf zerbrechen würden, dann macht Mister Obama nur das sogenannte Heft (Schuldenbuch) auf und schreibt nur Schulden auf Schulden. Ob das gut geht werden wir in den nächsten Jahren sehen. Aber ich sage, dass das was da im Moment abläuft nichts mit Demokratie noch mit einer andere Form von solchen zu tun hat. Was da gesiegt hat ist absoluter Populismuss und irsinn und sein US Dollar. Alle Wähler/innen die sich in die lange Schlange gestellt haben werden andere Schlagen zeigen wie Arbeitslosigkeit, Armut und und. Von einen Aufstrebenden Armerika ist Obama schon lange Entfernt.

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