
Die Amerikaner dürfen zumindest nicht nur ihren Präsidenten wählen, sondern auch den Kandidaten ihrer Partei. Eine solche Volksbeteiligung ist in Deutschland überfällig. Und ist es wirklich neu, dass sich Wähler gerne von populistischen Politikern verführen lassen? Ich sehe nicht, dass das in Deutschland anders wäre. Koch und Ypsilanti haben sich ja kürzlich auch nicht gerade als Meister der sachlichen Argumentationskunst geoutet.

Wie die "mächtigste Nation der Welt" sich mit einem solchen für die machtgeilen, schleimenden Politiker peinlichen Theater abgeben kann, ist für mich immer wieder befremdend und einfach ekelhaft. Rein populistische Rhetorik, Oberflächlichkeiten und opportunistische Schleimerei bei Wählergruppen, denen alles versprochen wird, was nachher niemand halten kann sind an der Tagesordnung und die dümmliche Wählerschaft bemerkt das nicht und lässt sich - sogar kurzfristig - davon beeinflussen. Dabei sind die Frauen am wechselwähleranfälligsten! Am schlimmsten treibt es die machtbessene Clinton, der alles recht ist um das gleiche zu erreichen wie ihr Göttergatte!

Nach Bush waehlen die Republikaner den naechsten "semioptimalen" Presidentschaftskandidaten. So gibt es doch ein schoenes Video von McCain, wo er davon spricht neulich ein Interview mit dem Deutschen Presidenten Putin gesehen zu haben. Ob Putin gelacht haben wird? Ich denke schon... ein mitleidiges Lachen fuer die Amerikaner.
JAy