Die Aufmerksamkeit der Medien war ihr gewiss: Sarah Palin

Sarah Palin in den Medien

Die Sache mit dem Handtuch

Mit dem Ende des Wahlkampfs verlieren Amerikas Medien ihre liebste Witzfigur: Sarah Palin. Erst jetzt machen sich Zeitungen Gedanken darüber, ob sie die Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner fair behandelt haben. Von Matthias Rüb, Washington

Lesermeinungen zum Beitrag

18. November 2008 23:55

Und ist der Ruf erst ruiniert...

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

...lebt es sich ganz ungeniert. Aber die Frau Palin hat sich ja schon zuvor für nichts geniert. Das meint eine angeblich "linke Agitatorin" : )

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15. November 2008 09:39

Ein guter Ruf wyurde verrufen!

Josef Bujtor (Mramorak)

Die gleichen Leute, die den Obama an sein Ziel brachten, sorgten, dass Palins Ruf ruiniert wird. Aber der Herr Obama, die Kennedys und die Clintons sowie der Herr Joe Biden UND die vielen Farbigen, die ihn wählten, werden sehr oft erleben, dass die, die ihn ins Weiße Haus brachten, werden ihn das nicht vergessen lassen. Der Herr Obama wird keine freie Hand haben zu regieren. Ob er dazu fähig ist oder nicht. Der Geist, der wie ein Tzunami durchs Land raste, wird ihn mitschwemmen. Es wird eine Regierung im Verborgenen sein. Die Frau Palin hat mit offenen Karten gespielt - ihr Gegenüber, Biden, nicht! Und ihre Kritiker sind keine echten Kritiker, sie sind linke Agitatoren.

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15. November 2008 09:22

@Frau Richter die Interviews waren keine Fälschung

Paul Rabe (heidelpaul)

schauen sie sich mal auf YouTube die Orginal Interviews mit Palin an. Das sind keine Fälschungen, die offenbaren die erschreckende Wahrheit darüber, wie wenig dazu gehört in den USA (fast) Präsident zu werden.

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14. November 2008 18:56

Afrika - nur ein Internet Gag

anke richter (Pimlico)

Was viel ueber die Medienberichterstattung sagt ist, dass sich mittlerweile die Afrika-Story als Ente erwiesen hat. Wurde erst noch als Quelle ein Michael Eisenstadt zitiert der auch fuer das Harding Institute for Freedom and Democracy arbeiten soll, hat sich mittlerweile herausgestellt, dass das ganze nur ein aufwendiger Internet gag war. Es gibt weder einen Michael Eisenstadt noch ein Harding Institut und selbst Obama Sprachrohre wie die New York Times und die Huffington Post berichteten darueber, obwohl die HuffPo darauf verwiess, dass das nicht beweisen wuerde, dass Fr. Palin tatsaechlich wuesste, dass Afrika kein Land ist. Kein Kommentar! So wie Fr Palin von den Medien systematisch niedergemacht worden ist, ist Obama unkritisch aufgebaut worden. Enttauschend ist, dass diese Zeitung -obwohl nicht ganz so euphorisch- sich nicht von ihrer journalistisch besten Seite gezeigt hat. Ich haette mehr erwarted, besonders wenn man sich so stark dem US Wahlkampf widmet.

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14. November 2008 10:16

Eine aufrichtige Frau!

Josef Bujtor (Mramorak)

Frau Palin ist eine aufrichtige Frau aber viele Kommentatoren sind es nicht. Ich danke Ihnen führ diesen Bericht. Die amerikanischen Medien waren natürlich nicht in der Mitte. Denn inzwischen haben die amerikanischen Medien etwas ähnliches erlebt, dass sich in unserem Lande sehr stark verbreitet und durchgesetzt hat: Politische Richtung wird von den Linken bestimmt! Obwohl der Herr Obama immer sagte, dass er nichts mit dem Bill Ayers zu tun hatte, hat dessen Agitation Früchte für die Demokraten gebracht: Junge Wähler, die in den letzten Jahren durch ihre Auasbildung gingen, wurden von diesen Aktiviesten sehr stark beeinflußt! Die haben Obama gegen Clinton geholfen. Und die Clintons waren so geschockt, dass ihnen die Sprache versgaten. Die Kennedys haben sich da auch noch einspannen lassen. Wer hat je gefragt, von wo Obama die $700 Millionen für den Wahlkampf herhatte?

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14. November 2008 00:19

Bei Palin fällt mir nurmehr ein

Ellen Schreiber (bonjourtristesse)

Wer austeilt so wie sie, und wer ein derartiges Autreten hat wie sie, der muß auch einstecken können. Sie ist mitnichten ungerecht behandelt worden, sondern hat genau das bekommen, was sie verdient hat (vielleicht abgesehen von dem Haloween-Streich - der hätte besser zu Bush jr. gepaßt)

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13. November 2008 20:58

Palin katastrophal

Marco Zeino (Zeini)

@ Paul Rabe Sie haben Recht. Dick Cheney hätte sich seine Pumps definitiv selber ausgesucht. Aber im Ernst. Wer den US-Wahlkampf näher verfolgt hat, dem durfte nicht verborgen geblieben sein, dass Frau Palin als gut aussehende Frau nominiert wurde, die wohl, nachdem Frau Clinton raus war, weibliche Stimmen holen sollte. Die Frau ist fachlich vollkommen ungeeignet ein höheres politisches Amt zu bekleiden. Sie ist in Anbetracht ihres angestrebten Amtes extrem ungebildet und vollkommen unerfahren. Ihre Aussagen im Courcin-Interview sind so haarsträubend und eigentlich ein Witz. Lassen wir McCain die Wahl gewinnen und ableben, dann säße diese außenpolitische Dumpfbacke am Roten Knopf. Katastrophal, welche Personen in den USA an Machtpositionen geschoben werden. Palin hat nicht wegen den bösen, bösen Medien verloren, sondern sich wegen offensichtlicher Unfähigkeit selbst disqualifiziert. Ihre innenpolitischen Positionen mal unbetrachtet lassend.

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13. November 2008 20:53

Boykott dieser "Medien"

Hendrik Baumann (hendrik68)

Allen, denen diese parteiische linke Berichterstattung auch auf den Geist gegangen ist, fordere ich auf, diese Medien mit aller Macht zu Boykottieren. Es bleibt dann nicht mehr viel übrig, aber lieber hungere ich (vorübergehend, bis sich die Zeiten/Journalisten ändern), als das ich mich mit vergifteten Lebensmitteln umbringen lasse!

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13. November 2008 20:50

Berichterstattung

Hendrik Baumann (hendrik68)

So so, manch Journalist bemerkt nun plötzlich, daß er in den vergangenen Monaten etwas voreigenommen war und nicht immer unparteiisch berichtete und genau nachforschte, bei allem. Und dabei nehmen die Medien doch genau das immer für sich in Anspruch! Welche Journalisten, ganz gleich wo, waren eigentlich neutral, gar konservativ, und nicht links? Wenn man das Rüb vorwirft, trifft es noch am wenigsten zu. Er kann noch am ehesten in Anspruch nehmen, ausgewogen und proamerikanisch zu berichten. Der Rest, vor allem alle Feuilletoninsten sind links und antiamerikanisch. Ich finde die Berichterstattung=Parteinahme in den USA wie in Europa eine Schande für den Journalismus.

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13. November 2008 09:18

Nur jämmerliche Ausreden - Palin hat versagt

Paul Rabe (heidelpaul)

Was ist das für eine jämmerliche Ausrede von Palin, sie habe sich zu sehr nach anderen gerichtet ? Was wollte sie werden, US-Vizepräsidentin ? Wie soll jemand der nicht mal die Autorität aufbringt die eigene Kleidung auszusuchen, später mal ein ganzes Land regieren ? Die Frau schafft es nichtmal durchzusetzen wer ihre Pumps kauft und will mal potentieller Chef der amerikanischen Streitkräfte werden ??? Sorry, die Frau wäre eine völlige Fehlbesetzung. P.S. Ich bin ja wirklich kein 'Fan' von Dick Cheney, aber eines muss man ihm lassen, der hatte die notwendige Autorität eines Vizepräsidenten, von dem hätte man solche Jammerei nie gehört....

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13. November 2008 09:12

Sommerloch

St. Koch (Pensacola)

Der amerikanische Wahlkampf ist alles aber eben nicht "fair". Wissen wir schon. Und nun? Schlammschlachtanalysen? Gibts grad nichts wichtigeres, bzw. ist das nicht eigentlich völlig egal was Frau Palin irgendwann mal an hatte oder eben nicht? Wassn los, FAZ ? Noch im Sommerloch ? Volontäre von der "Super Illu" am Redaktionscomputer?

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13. November 2008 09:08

wen wunderts?

Matthias Hühn (matthiashuehn)

natuerlich sind die beiden Republikaner unfair behandelt worden. In Deutschland war es genauso. Da wurde zudem immer vorgegaukelt, dass McCain weit hinten liegt, damit Unentschlossene auch ja nicht fuer einen Verlierer stimmen. Die Wahrheit am Wahltag: 51% Obama, 49% McCain. Ich bin aber nicht enttaeuscht von den Medien: die sind alle so liberal und populistisch geworden, dass eh nichts Niveauvolles zu erwarten war. Ruebs Reportagen aus Amerika waren haeufig ein journalistischer Tiefpunkt in der FAZ. Ich koennte wetten, dass die Medien erst wieder auf die Knappheit der Wahl hinweisen, wenn Obama so schlechte Politik macht, wie man erwarten darf.

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13. November 2008 06:40

An alle, die die Medien kritisieren:

Sascha Kaiser (thorin)

Wer noch irgendeinen Zweifel an Sarah Palin hat, dem empfehle ich bei youtube mal nach dem berühmten Interview Palin-Couric zu suchen. Das ist ein Originaldokument, das zeigt die wahre Person. Wen wundert es noch, dass McCain danach angeordnet hat, dass sie keine offenen Interviews mehr geben soll, sondern nur noch vorbereitete Antworten auf zuvor bekannt gegebene Fragen abspulen darf, wie im Biden-Duell geschehen? Machtbesessenheit allein sollte kein Kriterium zur Übernahme eines Regierungsamtes sein. Die Hessen wissen ein Lied davon zu singen. Nein, wer dieses Interview gesehen hat, der kann sich dem Urteil nicht entziehen, dass die Häme in den Medien kein Fehlverhalten war, sondern die Zeitungen hier ihrer ursprünglichsten Pflicht nachgekommen sind: Auf die mandelnden Qualitäten Palins hinzuweisen. Und wenn im Wahlkampf kritischer über McCain berichtet wurde, dann mag das seine Ursachen in einem von Pannen gespickten Wahlkampf haben. Und darin, dass man zusehends auf eine Hetzkampagne gegen den politischen Gegner setzte, als die Umfragen absackten. Als man Obama nachweislich unwahr zu diskreditieren suchte. Medien müssen über so etwas kritisch berichten! Das ist kein Manko, nicht ungerecht, das ist richtig so.

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13. November 2008 02:31

Mit Palin 2012 zurück ins White House

joachim bovier (jbovier)

Angesichts der erlebten einseitig anti-republikanischen Kampagne seitens der Medien ist, ein Wahlergebnis von 46% für das Team McCain/Palin gar nicht so schlecht. Jedenfalls ist es kein Grund in Untergangsstimmung zu verfallen und die Hoffnung fahren zu lassen. Es stellt vielmehr eine solide Basis da, auf die die nächsten vier Jahre aufgebaut werden kann und muss. Ein Präsident Obama wird bis dahin seinen Heiligenschein verloren, die in ihn gesetzten überzogenen Erwartungen seiner Anhänger enttäuscht haben und entzaubert sein. Frau Palin ist gegenwärtig die Einzige, die die repubikanische Partei einen und zusammenhalten kann. Darauf kommt es jetzt mehr denn je an. Den durchsichtigen Umarmungsversuchen Obamas nämlich, darf man seitens der Konservativen nicht erliegen, das wäre der Anfang vom Ende. Es gilt vielmehr geschlossen zu bleiben, konsequent Opposition betreiben und im Lauf der Zeit Verbündete hinzu zu gewinnen. Der sich bereits heute abzeichnende sozialistsiche Kurs der neuen US Regierung ist unamerikanisch und wird deshalb jede Menge Angriffsflächen bieten. Wenn die Republikaner also 2012 in geschlossener Formation antreten, bestehen gute Chancen mit Sarah Palin das Weisse Haus zurück zu erobern.

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13. November 2008 00:49

Eine polarisierende Persönlichkeit

thomas schulz (peanutbutter)

Unabhängig von ihrem politischen und persönlichem Weltbild, dessen religiöse und patriotische Komponenten den meisten Europäern fremd bleiben, ist sie der Typ von Mensch, den man entweder uneingeschränkt mag oder ablehnt, ein irgendwo dazwischen scheint eher die Ausnahme zu sein. Für die Medien sind solche schillernden Charaktere natürlich ein gefundenes Fressen, um damit die Einschaltquoten oder die Auflage zu steigern. Auch sie selbst profitiert von diesem Medienspektakel, aufgrund dessen sie jetzt auch der letzte US-Amerikaner und die halbe Welt ihren Namen und ihr Gesicht kennt. Ein unschätzbarer Vorteil für ihre potentielle Karriere in Washington. Ich bin mir sicher, daß sie ihren Weg in Washington machen wird, wenn sie ihre vorhandenen Defizite in Sachen Außenpolitik und Politikbetrieb aufgearbeitet hat. Es war schon beeindruckend, mit welcher Gelassenheit sie das Trommelfeuer aus allen Richtungen in der Öffentlichkeit und Querschüsse aus den eigenen Reihen reagiert hat. Von ihr können Hillary Clinton und Andrea Ypsilanti abkupfern, wie man es richtig macht. Daß sie nun nicht als Vice unter McCain im Weißen Haus sitzt, ist nicht ihre Schuld, gegen das schlechte Image der alten Regierung war kein Kraut gewachsen.

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12. November 2008 22:15

Zeitungen?

Marvin Parsons (mapar)

Es wird genau eine Zeitung im Artikel erwähnt, die einen einzigen selbstkritischen Kommentar veröffentlicht hat, leider erst nach der Wahl, was das ehrenvolle und mutige daran in Gernzen hält. Wäre es nach der veröffentlichten Meinung gegangen, hätte McCain gar keine Stimmen bekommen können. Obama mag seine Chance verdient haben und ein guter Präsident werden, doch diese Einseitigkeit der Medien ist schon beängstigend. Interessant wird es, wenn er die ersten unpopulären Entscheidungen treffen muß, denn mit Charisma allein kann er nicht ein Land führen. Wie wird vor allem die antiamerikanische Presse hierzulande reagieren, wenn ihr Liebling sich völlig überraschend als Amerikaner entpuppt und nicht als Rächer der deutschen Gutmenschenseele?

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12. November 2008 21:57

Kein Rückspiegel, nur tote Winkel...

kristian kroflin (kroflin)

...so sind nicht nur die Personen der Distributionsbereichs von bewegten und StandBildern, Tönen und Texten. Ich bin auch manchmal so. Ob man nun aber jemanden zersetzt, indem man auf vergangene Fehler, aktuelle formale Fehler oder Fehler im Privatleben hinweist - es handelt sich hier um einen Wettkampf, nicht um Zusammearbeit, bei der man sich gemeinsam mit einem Thema beschäftigt, es detailliert und umfassend beobachtet und dann erst einiges davon ausblendet, um den Rest zu bearbeiten. Beim Wettkampf arbeitet man gegeneinander an einer Sache. Beides kann beide behindern oder auch beide fördern.

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12. November 2008 21:37

Nicht alle Sender ...

Frank Geiser (geiser123)

... sind auf diesen Zug aufgesprungen. Man muss mal ganz klar sehen das von der rechten Seite auch sehr geziehlt gefeuert wurde. O'Reilly Factor, Sean and Hannity, Fox News etc. haben in Ihren Angriffen auf Obama nicht gespart. Es verging nicht ein Tag an dem nicht auesserst unfair ueber terroristische Verbindungen Obamas zu einem Herrn Ayers nachgestochert wurde. Diesen vergleiche ich dann mal dreist mit der Steinewerfer-generation Joschka Fishers, zu der Obama acht Jahre alt gewesen sein muss. Das die Mehrzahl der amerikanischen Medien dann doch pro demokratisch war sollte die Menschheit einfach mal dankbar hinnehmen.

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12. November 2008 21:08

Wieso erst jetzt?

Michael Arndt (Mikel1962)

Aber überraschend war die einseitige Berichterstattung aus zwei Gründen nicht. 1. "Rechte" Politiker werden generell eher durch den medialen Kakao gezogen. 2. Die Verbreitung eines politischen "Mainstream" ohne kritische Gegenstimmen treibt immer groteskere Blüten. Wenn man dem medialen Echo glauben kann, muss Obama nicht nach Europa fliegen, er wird über den Atlantik wandeln können...

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12. November 2008 20:55

Palin macht nahtlos weiter, wo Bush jr. angefangen hat

Claus Behrens (chipin)

In acht Amtsjahren unterläuft einem Präsidenten schon einmal ein Lapsus. Beim jetzigen war es der eine oder andere zuviel. Wenn Palin Afrika nicht einordnen kann - pikanterweise die Wurzeln ihres Vorgängers, wenn sie ihm denn je nachfolgen sollte - die Nafta nicht kennt und nackig in der Hotellobby rumrennt ... dann ist doch alles i.O. So oder so ähnlich kennt man doch die Präsidenten der Elefants. Und dass Palin die teuer erstandenen Kleider nicht mochte, wen schert das. Die Fummel der rep. Partei werden nicht des Kaisers neue Kleider. Ein größeres Sexappeal als Obama mag sie haben. Aber diesmal ging es nicht um das Titelblatt des Playboy sondern um das Amt des mächtigsten Mannes / Männin der Welt.

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12. November 2008 20:34

Berechtigt!

Norbert Czech (nczech)

Den Vorwurf, Obama einseitig hochgejubelt zu haben, müssen sich fast alle europäischen Medien gefallen lassen; leider auch die FAZ mit Herrn Rüb. Besonders penetrant war es allerdings im "Öffentlich-Rechtlichen" Rundfunk. Hoffentlich erfüllt der herbeigeredete und -geschriebene Messias jetzt auch die Prophezeiungen...

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12. November 2008 20:27

Seit wann ist der US-Wahlkampf fair?

Michael May (M.May)

Die Presse hatte wohl das Gefühl etwas gut machen zu müssen. Schließlich hatte sie sich von G.W. über mehrere Jahre hinweg instrumentalisieren lassen. Und eines geht sicher auch nicht: 1 guten Artikel für Obama, 1 für John, 1 für Obama, 1 für John........ Es wird immer Ungleichgewichte geben. Dass S. Palin durch eigene Leute verunglimpft worden sein soll: Nun, im politischen Nahkampf wird oft Unflätiges gesagt. Die 4 Abweichler der SPD wurden als Schweine und Parasiten bezeichnet. Wobei die Bezeichnung 'Abweichler' bei Parteien oft schon die Einweisung in die politische Vorhölle bedeutet, also quasi-religiösen Charakter hat. Sicher wird S. Palin den göttlichen Fingerzeig erhalten: Sie saugt einfach solange daran, bis was passiert. Ich habe mir die Originalinterviews von ihr angesehen und angehört: In einem 360 Grad Check oder einem Assessment-Center für normale Berufe wäre sie wohl gnadenlos durchgefallen. Zweifelsohne hat sie Machtinstinkt. Aber eine von eschatologischen und kruden Vorstellungen beseelte Sarah als Präsidentin am Roten Knopf der US-Streitkräfte: Keine Option!

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12. November 2008 20:22

hinterher darf man schlauer sein...

thomas ackermann (chefmixer)

das der amerikanischen öffentlichkeit ein völlig verzerrtes negativ-bild von palin präsentiert wurde, in denen jeder falsche satz die selbe wirkung erzielte wie ein falscher schritt in einem mienenfeld passt nur in den republikaner-feindlichen kontext der meisten medienmeinungen - und das sogar weltweit. dabei schien die devise zu gelten: feuer frei aus allen rohren. obama wurde gepusht, obama wurde hochgeschrieen - ohne rücksicht auf verluste. das wird langfristig das vertrauen in medien und journalismus mehr schaden als alles bisher dagewesene. erst recht wenn obama scheitern sollte.

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