Der Messias scheint also gekommen zu sein! Also, knien wir nieder vor dem grossen Herren. Die quasireligiöse Verehrung von Obama durch die europäische Presse ist mehr als grotesk.
Man nehme alle genannten Namen,gehe zu Google und lese Herkunft und bisherige Tätigkeit,dann weiss man,wer demnächst die USA regiert. Es sind die alten Seilschaften,die Neocons und das Kapital.
weil die AMI'sin den nächsten beiden Amtsperioden ihres Präsidenten damit beschäftigt sein werden, ihre "Finanzen" wieder in Ordnung zu bringen :-).
Seine Freunde sollte man stets eng um sich versammeln, seine Feinde noch enger.
Natürlich ist OBAMA Präsident von USA, und er wird Interessen des eigenen Landes vertreten. Aber, erst wird er mehr über Bündnis mit Europa kümmern und transatlantisches Bündnis auffrischen. Aber wichtigste ist Innere Politik, das bedeutet Emanzipation der schwarzen Bevölkerung, was auch sehr wichtig. Inneres Image von USA wird auch verbessert, und die USA wird wieder die Rolle des Traumlandes spielen.
Genau so einen Change habe ich mir gewünscht! Die Außenpolitik geht weiter, wie in den 90ern. Nichtstun, nicht nur bis, sondern auch noch wenn die Hütte/Welt schon brennt. Man erinnere an Mittelamerika, (Balkan, Afghanistgan und Irak sind ja nun diktatorenfrei), Südostasien... und ein paar Probleme sind noch da: Iran, Nordkorea, Somalia/Afrika... Nun, Frau Clinton ist ja stress- und fast kampferfahren. Die einzige Änderung im State Department wird wohl sein, dass alle nun eine Splitterschutzweste bekommen und, damit man sich nicht wieder blamiert, einige Knallerbsen oder Munitionsattrappen. Yes, they can.
Obama wird nur einen unwesentlichen Wandel bringen. Das sollte bei nüchterner Betrachtung von Anfang an klar gewesen sein. Auch er kocht nur mit amerikanischem Wasser. Der "change" ist nicht mehr als Teil der Wahlkampfstrategie gewesen; die schlichte Abgrenzung zu Bush und zu McCain (der ja als Republikaner unter dem Verdacht des nahtlosen Übergangs steht) - eine reine Marketingmassnahme. (Das ist nun gar nicht wertend gemeint). Europas Presse hat schlicht ein Bild von O. gezüchtet, dem der Mann überhaupt nicht gerecht werden konnte. Das Bild des Lieblingskandidates (ich will fast von einem Kult sprechen) zerfällt nun, Stück für Stück. In 6 Monaten wird vom grossen Changemythos nicht mehr viel übrig sein und O. ist nur noch ein ganz normaler amerikanischer Präsident. Bravo Presse! Die letzten 22 Monate waren eine Meisterleistung des kritischen Journalismus!
Oma Clinton als Außenministerin? Das paßt nicht zu der Aufbruchstimmung, die Obama erzeugt hat und nutzen sollte. Hoffentlich ist das nur ein aus taktischen Gründen gestreutes Gerücht.
Das Elend der USA - Aussenpolitik ist im Nahen Osten begraben; die tausendfach von allen ernsten europäischen Zeitungen beklagte Einäugigkeit der Administration gegenüber dem Elend in Palästina, der Beharrlichkeit der "Landnahme" von fremden Boden und allen anderen Völkerrechtverletzungen. Frau Clinton steht für diese Politik. Also lieber O-Bama, bist ein toller, überzeugender Schamana, doch erwarteten wir alle einen Wandel !