Hamdan am Mittwoch vor dem amerikanischen Militärgericht in Guantanamo

Im ersten Militärprozess im Gefangenenlager Guantánamo hat die amerikanische Regierung einen Schuldspruch erreicht. Der angeklagte ehemalige Fahrer Usama bin Ladins, Salim Hamdan, wurde der Unterstützung des Terrorismus verurteilt. Von Katja Gelinsky,

Lesermeinungen zum Beitrag

07. August 2008 18:23
Mittelalter?! - Jede Generation muss sich neu beweisen....  
Jerry Stiller (JerryStiller)

Es ist bringt nichts, gedanklich in der Vergangenheit zu verweilen und sich an den ''Heldentaten'' ehemaliger ''Landsleute'' zu klammern. Die heutige us-amerikanische Generation, welche ''voll im Saft steht'' muß sich neu beweisen. Die bisherigen Nachweise (z. B. Irakkrieg, der Umgang mit Finanzen ansich oder aber der Umgang mit Partnern und Freunden ist keinesfalls eindrucksvoll sondern eher Besorgnis erregend. US-Amerika befindet sich in einem Abschwung auf fast allen Ebenen. Die heutige Generation in Deutschland muss sich ebenfalls neu beweisen. Es gibt keinen Grund für eine ''Waschlappenmentalität''. Sie hat es bereits eindrucksvoll getan, indem sie z. B. Widerstand gegen den Irakkrieg geleistet hat. Die Deutschen könnten jetzt noch einnen Schritt weiter gehen und evtl. einen Teil der vielen Millionen Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen.

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07. August 2008 11:27
Mittelalter?  
Josef Bujtor (Mramorak)

Herr Sachs, warum behalten Sie nicht Ihren unbegründeten Hass auf die Freiheit, in der sie leben, für sich? Und wenn Sie es doch nicht lassen können, gehen Sie wenigstens in ein unfreies Land - davon gibt es viel mehr, als sie Zeit hätten, Sich für ein jahr in jedem dieser Länder aufzuhalten. Sie müssen doch nicht bis zum Mittelalter zurück gehen, das lezte Jahrhundert hat mehr Menschen ermorden Lassen als die Gesamte Weltgeschichte zuvor - wenn man die Geschichte nicht kennt, sollte man schweigen. Zählen Sie doch die von Hitler, Stalin, Saddam und Mao zusamen. Und Sie kommen auf weit mehr als 200 Millionen ermordete Menschen, mein Vater wurde auch von einem dieser Verbrecher ermordet. Und ohne die USA wären noch vielmehr Menschen ermordet worden!

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06. August 2008 20:14
@PatSa  
Volker Boeger (Volker-Boeger)

Ihre Empörung und Ihr Unverständnis für das kritisierte Verfahren und Ihre Unzufriedenheit mit dem erstinstanzlichen Ergebnis sind nachvollziehbar, wenn ich Ihnen auch nicht beipflichten kann. Meinen Sie aber nicht auch, es ist an der Zeit, Ihren "Kommentar" zurückzuziehen, bevor er seitens der Redaktion wegen Verstoßes gegen die Richtlinien für Lesermeinungen gelöscht wird? Die Qualität Ihrer Ausdrucksweise und der allein von Ihnen (ernsthaft und mit welcher Konsequenz?) gehegte Wunsch, "dass mal irgendwer sich traut den Amerikanern militärisch die Stirn zu bieten" belegen, wie wenig Sie zu akzeptieren gewillt sind, dass Sie es allein den USA und Großbritannien zu verdanken haben, dass man solchen Unfug in Deutschland ungestraft verbreiten kann. Verbreiten Sie soetwas aber nicht in einem Medium, in dem man um sachliche Auseinandersetzung bemüht ist. Verbreiten Sie soetwas doch mal in den Staaten, von denen Sie sich offensichtlich wünschen, dass sie "den Amerikanern militärisch die Stirn zu bieten": China, Russland, Iran... ...oder behalten Sie es einfach für sich.... Volker Böger

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06. August 2008 20:07
Gerechtigkeit ohne Gesetzesgrundlage  
Sönke Peters (soenkepeters)

Kein „Militär“ wird in der Demokratie der Vereinigten Staaten viele Millionen der amerikanischen Steuerzahler dafür verschwenden (und damit seinen eigens Budget beschneiden) indem er irgendwelche völlig unschuldigen Leute per teurem Lufttransport von einem Ort der Welt an einen anderen brächte und in ein sehr teures Gefängnis zu sperrte, ohne dass diese Ausgaben definitiv einen militärischen Nutzen hätten. Auch Niemand des US-Militärs inhaftiert dauerhaft harmlose Leute islamischen Glaubens, weil es ihm gerade mal so Spaß macht, oder weil er die Empörung der Welt unbedingt auf sich ziehen wollte. … Aus rechtsstaatlicher Sicht eines Bürgers eines rechtsstaatlichen Landes mögen einem wegen Guantanamo Zweifel aufkommen (mir auch) aber ich weiß auch, dass die weite Welt nicht immer so ganz harmlos aussieht, wie sich Frau Roth das wohl so vorstellt. Wenn die „Amis“ also meinen, sie könnten den Fahrer Bin Ladens nicht frei lassen, werden sie ihre Gründe dafür haben. Auch nicht alle „Fahrer“ von Hitler haben sie laufen lassen, sondern gehenkt! Sönke Peters

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06. August 2008 18:12
Der blanke Hohn!  
Patrick Sachs (PatSa)

Da maßt sich einer der größten "Verbrecherstaaten" tatsächlich an, so eine Farce "Gerichtsverfahren" zu nennen! Mein Gott! Was für eine kranke Welt!!!! 6 amerikanische Offiziere fungieren als Geschworene - und selbst bei einem Freispruch gibt es lebenslänglich!?!?!?!?! Wo hab ich sowas schon mal gehört? Mittelalter? Hexenhammer? Inquisition? Kein Wunder, dass sich die Welt (außer "Arschkriescherdeutschland") von diesem Land abwendet und sich immer mehr Menschen wünschen, dass mal irgendwer sich traut den Amerikanern militärisch die Stirn zu bieten.

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