Wechselseitige Unterstüzung: Barack Obama und Al Gore

Im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf hat der demokratische Bewerber Barack Obama weitere prominente Unterstützung bekommen. Der frühere Vize-Präsident Al Gore stellte sich demonstrativ hinter ihn. In der Vergangenheit hatte Obama sich nicht abgeneigt gezeigt, Gore in sein Kabinett zu holen.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Juni 2008 14:46
Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt  
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Die lange ausgebliebene Unterstützung Gores kommt Obama dennoch nicht ungelegen, denn das Thema Klimaschutz passt ohnehin gut in sein Wahlprogramm. Das eigentlich Wichtige an dieser Verzögerung war jedoch, dass Gore sich NICHT auf Frau Clintons Seite stellte, der seine Unterstützung damals mehr genützt hätte. Vielleicht springt nun sogar ein Umweltministerposten für Gore dabei heraus.

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17. Juni 2008 10:32
Klimaschützer mit Aussenpool  
thomas fix (fixit)

Wasser predigen und Wein trinken kann Al Gore sehr gut. Mit seinem rent-seeking Unternehmen Generation Investments verschafft er Investoren einen grünen Anstrich und darf sich über Staatssubventionen freuen. Zahlen darf dafür der Durchschnittsverbraucher, der sich nicht über den Preis von Rukola-Salat Gedanken macht, sondern über die steigenden Benzin- und Gaspreise. Mit jedem Schluck Ethanol oder Biodiesel oder Quadratmeter Solar und Windkraft werden die fossilen Brennstoffe teurer. Das kümmert die Greenwasher wenig, denn die Reise in die Toskana ist mit CO2 Derivaten "abgesichert". Die nächste "bubble" heißt "green bubble" und sie wird viel wertvolles Kapital verbrauchen.

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