Eines kann man der guten Hillary wirklich nicht nachsagen. Sie hätte nicht alles gegeben. Leider werden ihre Bemühungen nicht fruchten. Amerika steckt momentan in eine Art „Obama –Hysterie“ ! Niemand will mit dem vermeintlichen Verlierer bzw. Verliererin schwimmen. Natürlich wäre für die internationale Lage eine Präsidentin Clinton mit großem Erfahrungspotential wesentlich besser, doch möchte die Amerikaner jetzt den restlosen Wechsel. Weg mit den alten Zöpfen, hin zum „Newcomer“ – zum relativ jungen Barack Obama. Allerdings hat dieser in der letzten Woche schon sein wahres Gesicht Gezeigt, indem er sich für ein noch stärkeres militärisches Engagement ausgesprochen hat. Sollten die U.S. Demokraten und später die gesamte Wählerschaft noch halbwegs bei Verstand sein, dann überlegen sie genau, wen sie in „Weiße Haus“ schicken. Erfahrung oder Popularität !! Mein Votum wäre klar... Hillary wählen !
Beide Clintons können es immer noch nicht fassen, dass ein Schwrzer, denen sie doch angeblich helfen wollten, sich gegen sie stellt und das so erfolgreich. Amerika zeigt, dass es lange nicht so rassistisch ist, wie viele es darstellen wollen. Aber viele beurteilen und verurteilen Amerika, ohne es zu kennen. Der Herr Obama ist ein sehr intelligenter Mann, aber seine Ideologie wird ihn nicht Präsident werden lassen. Er verfolgt eine Dialog-Ideologie, wie man sie auch in Berlin kennt und dennoch nicht begriffen hat, dass ein Dialog mit Gewaltherrschern nicht möglich ist. Das amerikanische Volk weiß genau, dass es mit einem solchen Präsidenten bald so eine 3.-klassische, europäische Rolle in der Welt spielen würden. Und so werden die Amerikaner sich zweimal überlegen ob Obama oder McCain. Mit Obama werden die Demokraten die Latinos und mit Clinton die Farbigen verlieren. Gehupft wie gesprungen.
Die sattsam bekannte Schrödertaktik, Angst unter den auf der Kippe stehenden Bevölkerungsgruppen vor sozialem Abstieg zu schüren, ist nicht aufgegangen. Allenfalls kann man ihr attestieren, daß es ihr gelungen ist, ihren Abwärtstrend in der Wählergunst zu stoppen. Ihr bleibt jetzt nichts anderes übrig, als zu behaupten, die Partei hat mit ihr eine größere Chance, die Präsidentenwahl zu gewinnen, weshalb die sogenannten Superdelegierten sich auf ihre Seite schlagen sollten. Letztendlich werden nackte Zahlen die Entscheidung bringen; die Superdelegierten werden einen Teufel tun und sie aufgrund parteitaktischer Überlegungen gegen den erklärten Willen der Wähler zur Kandidatin machen.