Liest man eine Vielzahl der Leserkommentare zu Obama,könnte man meinen,ein heiliger Übermensch würde von bösen Kräften und Mächten hinterrücks demontiert. Tatsache ist:Die kritische Beschau,die nun allmählich über den Kandidaten Obama hereinbricht,wurde nicht von aussen und von anderen erzeugt;selbstredend ist auch nicht die Gegenkandidatin Clinton dafür verantwortlich,dass die Euphorie-Blase um Obama zu platzen beginnt. Von Anfang an präsentierte sich der Aussenseiter als eine Art Heilsbringer, der über den Fronten und Fragmentierungen der amerikanischen Gesellschaft steht. Obamas Reden hatten einen nahezu religiösen Ton.Obamas Reden schwebten im Ungefähren:Allen würde es besser gehen,alles würde er anders machen. Dabei verstieg sich der Senator zu der recht vermessenen Bemerkung,die ganzen letzten Jahrzehnte sei nur schlechte Politik gemacht worden und nur mit ihm gebe es einen Neunfang.Seine Anhänger wirken zuweilen wie Gläubige. Ein solcher Anspruch definiert natürlich auch die mögliche Fallhöhe,wenn persönliches Umfeld und inoffizielle Aussagen nicht zueinander passen wollen. Es ist naiv,Clinton dafür anzuklagen. Clintons Kritik ist ein laues Lüftchen gegenüber dem, was ein Kandidat Obama von McCain zu erwarten hätte.
Er wäre eine Hoffnung, Versöhnung in die Welt zu trage und doch die Macxht der USA nicht zu lähmen - besonders nicht wie bisher im Nahen Osten.
Der Rev. Wright hatte noch nie in seinem Leben das Innere des National Press Clubs zu sehen bekommen, bevor er plötzlich letzte Woche von einem Freund der Clintons eingeladen wurde, dort eine Rede zu halten.
nicht sonderlich glaubwürdig. Wenn es ihn tief verletzt hätte, wäre er doch nicht jahrzehnte in der gemeinde geblieben.