Inhaltliche Nähe: Hillary Clinton und Barack Obama

Vorwahlen in Amerika

Clinton und Obama im Charakterkampf

Das Rennen bleibt offen: Inhaltlich gibt es kaum Unterschiede zwischen den Demokraten Hillary Clinton und Barack Obama. Ihre Kampagnen konzentrieren sich deshalb auf persönliche Qualitäten - und die Schwächen des Gegners. Von Matthias Rüb, Washington

Lesermeinungen zum Beitrag

06. März 2008 19:12

Clinton und Obama im Charakterkampf

Ursula Hahn (UrsulaHahn)

Die "Aufdeckungen" ueber Obama sind aeusserst bedauerlich. Andererseits spricht kein Mensch mehr ueber die Maklergeschaefte der Familie Clinton, die vor Jahren in Arkansas getaetigt und von beiden weiss getuencht wurden.

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06. März 2008 14:34

Der Schwarze Obama in Amerika ...

bernd ullrich (demokrat2)

... ist selbst für viele Deutsche wie die LINKEN für Deutschland. Sie befürchten Ihre Machtbalance, die sie bisher immer für ihre eigenen Interessen zu nutzen verstanden, gefährdet. Alles demokratisch, aber die vielen kleine Vorteile bis zur Steuerflucht möchten wir doch behalten. Ich möchte nicht wissen, was Hillary dem Obama in´s Ohr geflüstert hat. Obwohl Herr Obama gegenüber den Republikanern die besseren Karten hätte, neigen die Bürgerlichen in Amerika dazu, Hillary zu nominieren. Wie dumm die eigentlich sind. Gleichzeitig schütten sie über Herrn Obama die Dreckkübel aus. Das ist so wie es in Deutschland die CDU mit der SPD macht.

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06. März 2008 08:27

Die Eiserne Lady

joachim bovier (jbovier)

Für uns Europäer haftet dem US-amerikanische Vorwahlsystem sehr viel obskurer Polpulismus an, der selten zuvor so deutlich wurde, wie in der diesjährigen Auseinandersetzung in der Demokratischen Partei. Andererseits hat dieses System etwas von einem Stahlbad. Es offenbart jetz auch: Die Obamamanie beginnt zu bröckeln, die Momentum-Welle, die das Greenhorne aus Chicago reitet, beginnt zusehens zusammenzubrechen. Öffentlichkeit und Presse fragen sich, wer dieser Barack Hussein Obama eigentlich ist, wofür er steht und was ihn zum mächtigsten Amt der freien Welt befähigen soll. Schöne Reden halten allein kann es doch wohl nicht sein ... Der erste Farbige, gut und schön, aber auch keine Qualifikation ... Man muss die Clintons nicht mögen, aber das Durchhaltevermögen von Hillary, ihre eiserne Entschlossenheit und ihr Kampfgeist und ihre Zähigkeit beeindrucken schon. Im Gegensatz zu Obama kann man bei ihr auch vor negativen Enthüllungen relativ sicher sein, alles was es über die Clintons zu sagen gäbe, ist schon gesagt und damit auch in derenn Ergebnissen bereits "eingepreist". Eiserne Ladys waren nicht die Schlechtesten, denken wir nur seinerzeit an die bewunderswerte britische Premierministerin Margret Thatcher.

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05. März 2008 20:43

Charakterkampf?

Thomas J. Huber (tjhuber)

Wo kein Charakter vorhanden ist kann es auch keinen Charakterkampf geben.

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05. März 2008 19:36

Hillary Rodham Clinton ...

Peter Zentner (Caterwaul)

... hat bei weitem nicht so überragend gewonnen wie hierzulande vermutet. Aus einer Associated-Press-Meldung von heute, 17:58 MEZ:

"Late returns showed Clinton emerged from Rhode Island, Vermont, Texas and Ohio with a gain of 12 delegates on her rival for the night, with another dozen yet to be awarded in The Associated Press' count.
That left Obama with an overall lead of 101 delegates, 1,562-1,461 as the rivals look ahead to the final dozen contests on the calendar. It takes 2,025 to win the nomination."
Freilich ist Obama angeschlagen — auch weil Mrs. Clinton ungeniert die rassistische Karte spielt: In einem ihrer TV-Spots für Texas und Ohio wurde Obamas Gesicht im verwendeten Archivmaterial von hell- nach mittelbraun umgefärbt, was in velen Regionen dieser Riesenstaaten den Unterschied zwischen Sympathie und Abneigung ausmachen kann.

Clinton hat in den vier Staaten insgesamt 12 Delegierte auf ihren Konkurrenten gutgemacht, wobei die ausstehenden Caucus-Resultate (bei denen Obama bisher stets die Nase vorn hatte) noch Veränderungen von +/- 12 bringen können. Ein gewaltiger Sieg war das also keineswegs. Außerdem haben auch Republikaner (Rush Limbaugh) daran mitgewirkt, weil McCain gegen HRC besser punkten kann.




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