Finanzmärkte

Verschärfung der Krise am Anleihenmarkt lässt Zinssenkung verpuffen

Spezial Amerikas Währungshüter überfluten ihr Land mit billigem Geld. Die Aktienmärkte lässt das kalt. Denn die Folgen der Milliardenverluste der Anleihenversicherer und massive Senkungen der Bonität von verbrieften Anleihen dominieren das Denken und Handeln der Marktteilnehmer.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Januar 2008 19:52

Die FED ist auf dem Holzweg

Mi Do (realo_FAZ)

Nun,
Geld ist genug da, sonst wäre die Inflationsgefahr nicht vorhanden.
Jede weitere Zinssenkung verschleiert bzw. verzögert nur das Problem.
Der Markt muss die Faulen Positionen abbauen, und nicht umschichten.
Das funktioniert nur mit einer rigiden und disziplinierten Geldpolitik mit entsprechenden Kontrollmaßnahmen (siehe EZB).
Nur die sind unbequem, aber ehrlich.
Genauso ehrlich, wie die Korrektur der Rankings.
Wer glaubt denn noch einem Analysten, der einer Bank ein AAA Ranking gibt,
bei der in den Bilanzen 100Mrd. SubPrimes und andere Risiken schlummern,
ob in seiner Bilanz, oder als Rückversicherer.
Spekulanten ja, längerfristige Anleger eher nicht.

Kann denn die FED so frei agieren, wie andere Zentralbanken?

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