Die Vermögensfrage

Schrottimmobilien sind in Wahrheit ganz normale Geldanlagen

Die vielen privaten Schieflagen im Zusammenhang mit „Schrottimmobilien“ sind in erster Linie durch überhöhte Preise und hohe Kredite entstanden. Dabei handelt es sich um normale Geldanlagen. Die Vermögensfrage.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. März 2007 15:13

Sie haben keine Immobilien verkauft, sondern nur Kredite vergeben

Sophia Orti (rum)

Zu ihrem Geschäft gehört, genau zu überprüfen, wozu sie Kredit geben, und nicht alle Schuld an den Schuldner zu schieben. Und die Finanzaufsicht soll das kontrollieren. Man muß sich fragen, warum sie dieses Risiko eingingen: Riskostreuung?

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27. März 2007 11:44

Risikostreuung?

Sophia Orti (rum)

Lieber viele naive, ahnungslose, kleine Leute in riskante Spekulationsgeschäften auf Kredit zu verleiten als bei einem überschuldeten Bauunternehmer alles zu setzen? Nur eine These. Interessant ist auf jeden Fall die Zusammenarbeit von Finzinstituten mit Maklern, die sich als Marketing-Leute verstehen.

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27. März 2007 11:00

@derstroff

Andreas Bitzer (BA4842)

Der Beitrag versucht den systematischen Betrug an 300000 Kleinagern zu vernebeln.
Der Beitrag macht nicht schlau sondern dumm bzw. wütend.

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27. März 2007 07:33

Schrottimmobilien

Peter Staudt (Staatsanwalt)

In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach vergebliche Versuche, die Anatomie des Immobilienbetrugs zu verklären. Diese Strategie entspricht weitgehend der Strukkimanie des Vergessens und des Verdrängens, notfalls verknüpft mit der Option der Lüge. Was dieser Schattenboxer des Großkapitals jedoch hier an Nebelbomben abgeworfen hat, übertrifft alles bisher dagewesene.

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26. März 2007 21:10

Augen zu und durch!

Guenther Derstroff (derstroff)

Der Autor geht in seinen regelmäßigen Beiträgen an die diversen Angebote zur Geldanlage mit spitzem Bleistift heran und motiviert, sie selbst nachzurechnen bzw. dem Anbieter die richtigen Fragen zu stellen. Er appelliert an den kritischen und gebildeten Investor. Wer in Güter investiert braucht Fachkenntnisse. Warum soll das bei Immobilien anders sein? Im Gegenteil: Sie sind ein sehr komplexes Wirtschaftsgut mit enormen Chancen und Risiken.
Der Auftritt von Banken und Kreditgebern mit dem Nimbus von Immobilienberatern multipliziert mit dem verzerrenden Einfluss staatlicher Förderungen läßt leider viele Privatleute nicht mehr genau hinschauen gemäß dem Motto: Augen zu und durch.
Der Artikel öffnet die Augen, klärt auf und macht schlau.
Und wird hoffentlich von vielen Sparern prinzipiell auf die aktuellen Angebote der Finanzszene übertragen!

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26. März 2007 11:09

Schwachsinn

Andreas Bitzer (BA4842)

Dass so ein Schwachsinn in einer seriösen Zeitung zu lesen ist, macht deutlich, von welcher Seite sie getriggert ist.
Die FAZ hat von je her ein offenes Ohr für die Bankenlobby.
Schrottimmobilien sind nichts anderes als systematischer Betrug an ca. 300 000 Normalbürger.

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26. März 2007 09:44

Es geht nicht um die Immobilie an sich

Mike Fürbaß (MarvellousMike)

Fragwürdig ist nicht der Verkauf oder Erwerb solcher Immobilien an sich, fragwürdig ist das Vorgehen der Banken und Sparkassen, die diese Immobilien finanziert haben und sich wohl in den meisten Fällen sehr genau bewusst waren, dass hier Objekt und Käufer nicht zueinander passten, aber dies ignoriert haben, da sie ganz anständige Provisionen und Gebühren verdienen konnten.
Nach wie vor wird gerade von den Fachleuten die Investition in eine Immobilie als eine Form der privaten Altersvorsorge angepriesen - wenn jedoch auf diesem Wege eher sehenden Auges Menschen, die erkennbar nicht über das nötige Fachwissen verfügen, in die Altersarmut getrieben werden, dann kann ich hier keine "normale Geldanlage" mehr erkennen.

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26. März 2007 07:53

Für wen ist Betrug eine normale Geldanlage?

Sophia Orti (rum)

Auch für die Finanzaufsicht?

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26. März 2007 01:39

Alles ganz normal?

Norman Panzer (Norman_Panzer)

Zitat:
"Durch die Darstellung, die Immobilien seien von Anfang an Schrott gewesen, wird vom Problem abgelenkt, dass Anleger täglich Geldanlagen zu überhöhten Preisen kaufen und auf Pump finanzieren."

Diese Aussage lenkt ihrerseits vom Problem des durch Banken geförderten Betrugs ab.

Der Autor suggeriert in seinem Text eine heile Welt, die es so nicht gibt.
So seien z.B. auf Kredit gekaufte Aktien keine Schrottaktien, sondern eine ganz normale Anlage.

Enron-, WorldCom-, EM-TV- und ähnliche Aktien waren keine normalen (Aktien-)Anlagen. Bei diesen Aktien sind die Bilanzen und Auftragsbücher usw. auf kriminelle Art und Weise gefälscht worden.

Bei Schrottimmobilien wurden ebenso kriminell die Berechnungen gefälscht. Die staatliche Förderung und mehrjährige Mietgarantien erweckten dabei einen seriösen und sicheren Eindruck, so dass Kleinanleger in die Falle tappten.

Nochmal zu Enron.
Wenn Aktien auf Pump eine normale Anlage sind, konservative Anleger sind da ganz anderer Meinung, dann mussten die Ruhestandskonten der Enron-Angestellten in Enron-Aktien ja ultra-normal sein. So war es aber nicht!
Enron-Angestellte standen nach der Pleite ohne Ruhestandsgeld da!

Nicht zwangsläufig normal: weder Aktien noch Immobilien!

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25. März 2007 18:40

Deplazierter Artikel!

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Rainer Krug hat in jeder Hinsicht Recht mit seiner Kritik an diesem Artikel und mit der Bewertung des bandenmäßigen Zusammenwirkens zwischen Banken, Bausparkassen und dubiosen Immobilienvermarktern. Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber sie mahlen, liebe Banken und Bausparkassen.

Legt schon mal ein bisschen zurück, um die Tausenden Investoren, die Ihr geprellt habt, in ein paar Jahren mit Zins und Zinseszins entschädigen zu können. ;-)

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25. März 2007 12:18

Schrottimmobilien dürfen nicht seriös geredet werden

Rainer Krug (rakr)

Was will uns Autor Loomann eigentlich sagen? Die Erscheinung, daß Anleger aus spekulativer Gier oder Unkenntnis Immobilen zu überhöhten Preisen einkaufen, kennen wir schon. Einen Hinweis auf das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes in Sachen Schrottimmobilien in einem Atemzuge mit "normalen Geldanlagen" auszusprechen, ist allerdings schon verwegen. Dieses Urteil betrifft Vermögensanlagen in Immobilen, die gerade nicht das repräsentieren, was der Autor eine normale Geldanlage nennen will. Hier geht es nicht allein um das Anlageobjekt, sondern auch und gerade um dessen fragwürdigen Vertrieb. Die behandelte Anlagekonstruktion muß von den Zivilgerichten und den Staatsanwaltschaften erst noch angemessen gewürdigt werden. Diese Anlagekonstruktion wird hoffentlich für die Initiatoren und Nutznießer am Ende ein größeres Risiko darstellen als für die düpierten Anleger. Eine quasi bandenmäßige Zusammenarbeit zwischen Banken und dubiosen Immobilienvermarktern ist sicherlich nicht der Maßstab für seriöse Immobilienfinanzierer. Geldanlagen, die beim Staatsanwalt landen, sind nicht normal.

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