Home
 

Gratis-ProbeaboStellenmarkt

Lehman-Anleger gewinnt gegen Dresdner Bank



hw. FRANKFURT, 13. Juli. Das Landgericht Hamburg hat einem weiteren Anleger Schadensersatz für dessen faktisch wertlose Lehman-Zertifikate zugesprochen. Die beklagte Dresdner Bank muss dem 66 Jahre alten Kläger von seinen investierten 10 000 Euro etwa 9000 Euro zurückzahlen (Az.: 329 O 44/09). Zum nunmehr dritten Mal hat damit das Landgericht Hamburg einem Anleger recht gegeben, der sein bei der amerikanischen Bank Lehman Brothers investiertes Geld von seiner vermittelnden Bank zurückbekommen will. Die Richter verfolgten nach Angaben eines Gerichtssprechers ihre bisherige Linie weiter. Vor kurzem hatte das Hamburger Landgericht in zwei Urteilen ähnlich gegen die Hamburger Sparkasse entschieden. Ausschlaggebend war auch in diesem Fall, dass die Bank nicht auf die bei Lehman-Zertifikaten fehlende Einlagensicherung hingewiesen hatte. Zudem seien Provisionen verschwiegen worden. Die Dresdner Bank will nach Angaben eines Sprechers nun die schriftliche Begründung des Urteils prüfen. Das Geld fließt grundsätzlich erst, wenn eine Entscheidung rechtskräftig ist.

Text: F.A.Z.