
Es sollte doch möglich sein, eine Prothese speziell für Sportler zu entwickeln, die keinen Vorteil gegenüber den nicht-amputierten Läufern verschafft. Für mich ist das keine Frage von Diskriminierung sondern eine der Technik!

Man sollte hier sich davor in Acht nehmen, nicht den Respekt fuer Behinderte mit dem nicht respektieren von Nicht-Behinderten verwechseln.
Wenn man ihn nicht starten laesst, weil er einen Vorteil durch seine Prothese hat, ist das den anderen Wettkaempfern gegenueber nur fair.

Natürlich würde man es einem behinderten Spitzensportler von Herzen gönnen, dass er sich durch Talent und Fleiß voll emanzipiert zu olympischen Ehren bringen könnte.
Auf der anderen Seite hat es der technische Fortschritt wohl - wenn ich die Aussagen der Sporthochschule richtig verstehe - geschafft, das intakte Gliedmaß MEHR als zu ersetzen. Sollte das stimmen, ist der Entscheidung beizupflichten, Pistorius nicht starten zu lassen. Sonst droht nach dem "wandelnden Chemielabor" mittelfristig der technisch hochgerüstete "6-Millionen-Dollar-Mann" als nächste Evolutionsstufe des Koste-es-was-wolle-Siegertyps.
Fazit: Wenn der Körper durch Hilfsmittel gleich welcher Art so unterstützt wird, dass er einem natürlichen Sportlerkörper überlegen ist, dann haben die beiden nichts im selben Wettbewerb verloren.

pistorius tut richtig daran den weltverband zu verklagen!!!
eine riesen sauerei ist das....