Was Thomas Bach und Michael Vesper hier "ohne Not" abgeben treibt einem die Zornesröte ins Gesicht. Wessen Diener sind die eigentlich? Da trifft sich die "Jugend der Welt " zum sportlichem Wettkampf, dass ich nicht lache!!
Hier treffen rücksichtloser Kapitalismus und ein " straff organisiertes Machtsystem" zusammen, besser gehts nicht. Ich bin allerdings davon überzeugt, daß der Sportler, der Zuschauer und der Konsument denen einen Strich durch die Rechnung machen werden. " Stell dir vor es ist Olympiade, und keiner macht mit, guckt zu und kauf die Produkte der werbenden Firmen".
Ich bin mal gespannt, wer als 1. prominenter Sportler Flagge zeigt?
Es istt richtig die olympischen Spiele in Peking nicht sportlich zu boykottieren. Das hätten die Sportler nun wirklich nicht verdient und es würde auch nicht helfen die Situation in China zu verändern. Was aber zweifelsohne ein wirkliches Druckmittel wäre, ist ein Medienboykott. Denn China möchte sich der Spiele doch nur zur Selbstdarstellung bemächtigen. Wenn diese Möglichkeit, der zur Schaustellung Chinas genommen wird, ist dies eine wirkliche Niederlage der politisch Verantwortlichen in China. Lasst die Sportler um Gold kämpfen und das Fernsehen aus.
Was soll dieser Unsinn von den Sportvebänden / Sportlern zu verlangen die Olympischen Spiele zu boykottieren. Demokratisch wurde der Austragungsort festgelegt. Zwischenzeitlich gab es keinen Umsturz oder sonst was. Das heißt,
die Verhältnisse in Tibet / China sind seit Jahrzehnten so, (nur nebenbei, zur Zeit der Kulturrevolution ging es viel schlimmer zu und es hat sich niemand drüber aufgeregt).
Weltweit wurde bisher kein Wirtschaftsunternehmen aufgefordert keine geschäftlichen Beziehungen zu China aufzunehmen bzw. abzubrechen. Was die Wirtschaft / Politik nicht interessiert, sollen Sportler ausbaden.
Rückblickend auf die teilweise von den jeweiligen Vasallen der Supermächte boykotierten Spiele in der UdssR bzw. in den USA waren das nur Medienereignisse, richtig geschadet hat es aber den Sportlern.
Leider wiederholt sich die Geschichte...
1936 Wollte man auch nicht die Olympischen Spiele Boykottieren und wollte lieber froehlich einen Diktator und eine Partei feiern, waehrend im Hintergrund gemordet wurde.
2008 Wieder will man nicht die Spiele boykottieren und feiert einen Diktator und eine Partei, waehrend im Hintergrund ein friedliches Volk ermordet wird...
Lernen wir nie aus der Geschichte?
Lernen wir nie, dass Schweigen kein Zeichen von Neutraliatet ist, sondern ein Zeichen von Feigheit, von Mittaeterschaft?
Es gibt ein Sprichwort: Heute du, morgen ich....
Ich kann Herrn Bach in seiner Haltung nur unterstützen. Olympische Spiele sind keine Polit-Show bei der selbsternannte Superdemokraten ihr Weltbild exportieren können. Dann kann man gleich alle Länder ausschließen, die keine westlichen Demokratien sind. Was soll die ganze Verlogenheit?
Zudem bin ich stets mißtrauisch, wenn sich all unsere Leitmedien mal wieder einig sind. Und genau das ist der Fall: Von FAZ bis TAZ wissen alle unsere werten Meinungsmacher ganz genau was in Tibet geschehen ist, Opfer und Täterrollen sind klar verteilt. Die Frage, was das Brandschatzen von chinesischen Geschäften mit Freiheitsrechten zu tun hat, ist da bereits demokratische Nestbeschmutzung. Auch ich habe tiefes Mitgefühl für den Tibetischen Freiheitskampf, aber die aktuelle, exzellent getimten Proteste inklusive weltweitem Aufschrei kommen mir doch sehr verdächtig vor.
Wer weiß schon was im Dschungel von Progaganda und Gegenpropaganda noch stimmt?
Natürlich ist dieses Interview des Herrn Bach eine Lachnummer.
Nicht apolistisch, aber politisch neutral? Was soll das für ein Geschwätz sein?
Wenn Leute wie Bach und Rogge das Wort von der "olympischen Idee" in den Mund nehmen, sträuben sich mir die Nackenhaare. Es geht doch nur noch um eins und zwar streng nach dem Motto der westlichen Zivilisation: Raff so viel wie du kriegen kannst. Baron de Coubertin würde in seinem Grab rotieren wie eine Wäschetrommel auf Schleuderstufe 10, wenn er wüsste, was aus seiner Idee geworden ist. Natürlich will das IOC und die dahinterstehende Wirtschaftsmafia ein großes Stück vom riesigen chinesischen Kuchen. Die Machthaber Chinas wiederum nutzen die Spiele um sich ein menschenfreundliches Deckmäntelchen umzuhängen und sich so vor der Welt als nette, freundliche Geschäftspartner zu präsentieren. Vergessen wird darüber zu welchem Preis der chinesische Fortschritt erkauft wird: Gnadenlose Zerstörung der Umwelt, Sklavenarbeit, Unterdrückung, Korruption und Enteignung. Es widert mich an, wie sich Politiker, Manager und Funktionäre dieser chinesischen Bande anbiedern. Aber wir sind ja auch mit schuld. Schließlich kaufen wir ja alle diesen ganzen Billigmist, der in China produziert wird.
Politisch neutral aber nicht apolitisch, da fällt einem nichts mehr zu ein!
Immer wieder muß man sich in,s Gedächtnis rufen, dass das IOC keine demokratisch Verfasste Gemeinschaft bildet.
Vielmehr ist sie aufgrund der, nach Avery Brundage durch den Franco Intimus Samarange, durchgeführten totalen Kommerzialisierung, ein Tummelplatz für profitgierige "Industrielobbyisten" a la Herrn Bach geworden, der seinerzeit als Intimus des bestimmt nicht politisch neutralen Herrn Beck (ehem. Fecht-Bundestrainer und Helmut Kohl Intimus) seinen letzten Schliff erhalten hat.
Für einen Menschen wie ihn kommt ein, wie auch immer gearteter, Boykott in keinem Fall in Frage. Das stört die Geschäfte seiner Klientel, egeal wie viel Blut fliest.
Ich hoffe auf trotzige, tatsächlich mündige, Athleten, die im Falle ihrer Teilnahme sich keinen Maulkorb durch unsere Funktionärskaste verpassen lässt.
Bei mir bleibt auch die Mattscheibe dunkel!
Unabhängig davon sollte sich eine Wohlstandsgesellschaft wie die unsere nicht nur auf den Sport, im zukünftigen Umgang mit China verändern. Die Augen zu und durch Haltung in Menschenrechtsfragen schreit zum Himmel.
Das Interview mit Thomas Bach offenbart in erschütternder Weise die betriebsblinde Sicht von Sportfunktionären: Augen zu und durch - Olympia in Peking muss durchgezogen werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Was zählt da schon die völkerrechtswidrige Unterdrückung Tibets, was zählen die von den chinesischen Diktatoren ermordeten Tibeter? Freiheit, Demokratie und Recht unmaßgeblich. Das IOC will sich das Fun-Event partout nicht stören lassen. Auf Einsicht ist nicht zu hoffen, weder bei den Chinesen noch bei ihren Komplizen vom IOC. Es ist aber an der Zeit, dass der Steuerzahler solche Ignoranten nicht noch länger finanziert. Hier ist die Politik gefragt, doch deren Protagonisten von Merkel bis Steinmeier schwigen still. Winston Churchills hat derartige Apeasementpolitik als "Synonym für feiges Nachgeben, für Kuschen vor polternden Diktatoren, für ehrloses Kapitulieren und beflissenes Versöhnlertum" bezeichnet. Und auch Mahatma Gandhi rät: "Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten."
Möge der Hergott dafür Sorge tragen, dass das Schicksal Deutschlands und der Deutschen niemals in den Händen von Leuten wie Jacque Rogge und Thomas Bach liegt.
Nach dem Tian'anmen-Massaker handelt es sich vermutlich nach Herrn Bachs Meinung immer noch um einen hypothetischen Einzelfall, nicht Wert eines substantiellen Kommentars.
Und auch seine Meinung: "Und jeder kann sich ein Bild darüber machen, was in Reden gesagt wird."
Aber wie kann man sich ein Bild davon machen, was in Herrn Bachs und Herrn Rogges Schweigen gesagt wird?
Dieser Kommentar bringt es genau auf den Punkt. Ich gehe noch ein Schritt weiter und werde meine Tageszeitung während der Olympischen Spielen aussetzen, um nicht noch die Berichterstattung zu finanzieren. Bei der Tour de France hat es ja auch gewirkt! Wer interessiert sich dafür denn noch ernsthaft und nicht anders soll es den Olympischen Spielen ergehen. Vorher wacht da niemand auf!!!!!
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...wenn man beim IOC die politische Neutralität wahren will, angesichts eines bekennenden Franco-Faschisten als jahrzehntelangem IOC-Chef ja ein kleiner Treppenwitz, dann muss sich eben der Bürger politisch bekennen. Ich werde das tun und diese Spiele nicht ansehen und für meinen Teil boykottieren.
Was verpasse ich denn? Massenweise gedopte Leichtathleten, Schwimmer, Radfahrer usw., die im kommunistischen Unrechtsstaat konkludente Propagandahilfe betreiben und "ehrlichen" Wettkampf suggerieren. Daneben werde ich noch pausenlos berieselt, dass ich doch bitte Coca-Cola trinken und den McDonalds-Fraß essen solle und das alles am besten mit dieser oder jener Kreditkarte bezahlen soll.
Ich hab schlichtweg schon jetzt keine Lust auf diesen Käse.
