Behinderten-Schwimmen

Eine Hand ist nicht genug

Bildergalerie Schwimmen mit Handicap: Wenn Behinderte mit Nichtbehinderten in einem Wettbewerb antreten, dann müssen sie mit einem unerbittlichen Regelwerk leben. Ist der Gelähmte glücklich im Ziel, folgt die Disqualifikation. Von Michael Reinsch

Lesermeinungen zum Beitrag

21. April 2008 16:50

Es ginge, wenn man wollte

Michael Sextro (mixxxi)

Natürlich könnte man die Regeln ändern. Die wachsen ja nicht auf den Bäumen wie die Äpfel, sondern sind von Menschen gemacht. Man könnte auch über besondere Regeln nachdenken für spezielle Wettbewerbe, bei denen Behinderte und Nichtbehinderte zugelassen sind. Wenn dem naiven Laien solche Lösungen innerhalb weniger Augenblicke einfallen, dann muss es irgendwo im Deutschen Schwimmverband eine wirklich gute Begründung geben, warum es so etwas nicht gibt. Kann man nicht, will man nicht, oder ist man gleichgültig?
Einfluß ausüben könnte die Politik. Die Sponsoren. Die Mitglieder. Die Medien.
Eine integrative Behindertenarbeit mit gemeinsamen Wettkämpfen zusätzlich zu den bestehenden wäre machbar. Und man könnte sie zur Voraussetzung für die Vergabe von weiteren Fördermitteln machen.

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21. April 2008 12:50

Das ist doch ...

Rainald Maaß (dr.maass)

Diskriminierung par excellence. Da ist ein "Behinderter" besser als ein körperlich 08/15 ausgestatteter Sportler; "lebensunwert"? Aber man fährt heute ja auch zu den Olympischen Spielen nach Bejing. Alles in der Tradition von 1936, dem ersten Sündenfall.

Ich frage mich: Wer ist behindert? Im Kopf! Alles bio, oder was?

Dr. Rainald Maaß, Heidelberg

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