Olympia in Peking

Samaranch widerspricht Bürgerrechtlern

Juan Antonio Samaranch hat die Kritik von Bürgerrechtlern gegen Olympia in Peking zurückgewiesen. „Was auf dem Gebiet der Menschenrechtsverletzungen in China geschieht, passiert in vielen anderen Ländern auch“, sagte der frühere IOC-Präsident .

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Februar 2008 13:07

Eine andere Äußerung ist von einem Funktionär Francos wohl kaum zu erwarten.

Hagen Wollert (hwollert)

„Ich respektiere die Meinungen aller Leute. Aber was auf dem Gebiet der Menschenrechtsverletzungen in China geschieht, passiert in vielen anderen Ländern auch“

Eine andere Äußerung ist von einem leitenden Funktionär aus Francos Diktatur wohl kaum zu erwarten. Es ist eine Schande für den olympischen Gedanken, dass ein Mann dieser Geisteshaltung jemals das Amt des IOC-Präsidenten einnehmen durfte, dort eine Korruption bis dato ungekannten Ausmaßes installieren konnte und heute offenbar immer noch so grossen Einfluss hält, dass sich seine Interviewer lediglich als Mikrofonhalter betätigten.

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26. Februar 2008 11:22

Aha!

Martin Schlager (tucholsky1)

Leider gibt es nicht genug Länder, in denen keine Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Deshalb muß Olympia halt leider ein paar Äuglein zudrücken. Selbiges gilt für die an Rußland vergebenen Winterspiele, dort kauft Gazprom schon mal den Leutchen ihr Hab und Gut ab. Weiter so, Olympia!

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26. Februar 2008 11:19

Olympia der neuzeit:

Th Me (ssalamass)

Doping, Menschenrechtsverletzungen, total übertriebener Ehrgeiz. Es gilt nicht mehr der Grundsatz: "Dabeigewesen sein ist alles", sondern Olympia wurde zur Bühne für Egoisten, Selbstdarsteller und Nationalisten. Jetzt sollen auch noch Kinder möglichst Frühzeitig auf einer Jugendolympiade in das Dopingsystem überführt werden.

Prost Mahlzeit. Aber Olympia ist für mich nicht das ifröhliche nternationale Fest, als das es sich selbst gerne sieht sondern seine Führung gehört für mich mit zum korruptesten und selbstherrlichsten, was die Welt zu bieten hat (sie Olympia"casting" mit Russischen Teilnehmern etc... ).

Hier ist ein Wechsel sehr dringend erforderlich, oder Olympia ist genauso wie der Radsport dem Tode geweiht.

Grüße, Tom

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