In Peking deutscher Chef de Mission: DOSB-Generaldirektor Michael Vesper

Olympia-Kommentar

Verschanzt hinter den Athleten

Wir fahren, komme, was wolle: Der DOSB lehnt einen Olympia-Boykott kategorisch ab. Dabei gibt man sich wie ein armer geknebelter Verband. Doch mit dem Entschluss versuchen die Sportfunktionäre nur, sich aus dem politischen Machtspiel rauszumogeln. Von Jörg Hahn

Lesermeinungen zum Beitrag

25. März 2008 12:34

Appeasement-Politik ist doch bequem

Stefan Stahl (RadaDoll)

Ex-Politiker und jetzige Berufs-Funktionäre unterschreiben Knebelverträge, wollen vom Doping nichts mitbekommen haben.
Bundeswehrsportler fürchten um ihre Existenz. Werden die entlassen, sollen die nach Afghanistan oder müssen die ihren gesponserten Audi zurückgeben?
Duz-"Journalisten" freuen sich auf ihr Weißbier.
Nahrungskonzerne können ihre Gesundheitsnahrung bewerben.
Der Dalai Lama macht den Grüß-August um den eine Menge Staatsmänner, Frau Merkel ist leider eine der wenigen Ausnahmen, einen Bogen machen.

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25. März 2008 11:37

Verschanzt hinter den Athleten

Bevan Engelbrecht (bevan)

Hier sollte mann nicht nur die DOSB angehen sondern auch die einzeln sportler.
Wenn jemand die überzeugung hat das das was er tuen soll/wird gegen seine gewissen geht und auch duzu steht, dann sollte derjenige entscheiden nicht aufzutreten. Was kann der DSOB machen wenn die mannschaft nicht hingeht?
Dann sollte Herr Rogger und Co selbst an die start linie gehen.

Aber vielleicht geht es gar nicht um ein geschlossene haltung sondern um person den egal ist um welche sache es geht (außer die eigene) und treten doch auf. Dann später in sicherheit beim talk shows und lichterketten auf zu treten und breit erklären wie schlimm und wiederlich alles ist/war.
Schade das Civil Courage eine vermarktbare tugend ist.


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25. März 2008 10:59

persönliche Beweggründe der Funktionäre

Ralf Schneider (ralf61)

Die verlogene Argumentation dieser Sportpolitiker ist so leicht durchschaubar, das sich eigentlich jeglicher Kommentar erübrigt.
Man sollte ihnen keinen Raum mehr geben in der öffentlichen Diskussion, die Gier springt ihnen aus dem Gesicht.
Denen ist nicht zu trauen und nicht zu helfen!
Der Entzug der Gemeinnützigkeit wäre ein erster Schritt zur Zerschlagung der, tatsächlich als Geldwaschanlage dienenden "olympischen" Bewegung.

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