18. Mai 2006 Schlimmer hätte es nicht kommen können. Regisseur Ron Howard ist zum Da Vinci Code nichts eingefallen. Er spielt die Geschichte vom Blatt, er läßt die Figuren ununterbrochen reden, erklären, dozieren, laut denken, wie sie es im Buch tun. Zwischendurch jagt er sie durch touristisch wohlerschlossenes Gelände und sorgt dafür, daß kein Staubkorn an ihren Schuhen hängenbleibt, kein Windhauch ihr Haar zerzaust und niemals ihre Nase glänzt. Vierundzwanzig Stunden dauert diese Jagd nach dem Heiligen Gral im Buch, im Kino fühlt es sich ebenso lang an, obwohl nach zweieinhalb Schluß ist.
Siehe auch: FAZ.NET-Spezial: Der Da Vinci Code kommt ins Kino
Text: FAZ.NET
Bildmaterial: FAZ.NET mit Material von Sony Pictures
