Video-Filmkritiken

Kino

Bruchlandung in Cannes: „Da Vinci Code“

Video in voller Größe

Filmkritik: Tom Hanks in "Da Vinci Code"

18. Mai 2006 Schlimmer hätte es nicht kommen können. Regisseur Ron Howard ist zum „Da Vinci Code“ nichts eingefallen. Er spielt die Geschichte vom Blatt, er läßt die Figuren ununterbrochen reden, erklären, dozieren, laut denken, wie sie es im Buch tun. Zwischendurch jagt er sie durch touristisch wohlerschlossenes Gelände und sorgt dafür, daß kein Staubkorn an ihren Schuhen hängenbleibt, kein Windhauch ihr Haar zerzaust und niemals ihre Nase glänzt. Vierundzwanzig Stunden dauert diese Jagd nach dem Heiligen Gral im Buch, im Kino fühlt es sich ebenso lang an, obwohl nach zweieinhalb Schluß ist.

Siehe auch: FAZ.NET-Spezial: Der „Da Vinci Code“ kommt ins Kino



Text: FAZ.NET
Bildmaterial: FAZ.NET mit Material von Sony Pictures

Filmfestspiele

Fürchtet euch nicht: Der Auftakt von Cannes

In strahlendem Weiß auf dem Roten Teppich: Audrey Tautou

Schlimmer hätte es nicht kommen können: Der Film „Da Vinci Code“, der die Filmfestspiele in Cannes eröffnet hat, sorgt nicht für Spannung, sondern für Gelächter. Die Meßlatte für die Filme des Festivals liegt nun ganz unten.

Kino

Die 59. Filmfestspiele von Cannes sind eröffnet

Am Mittwoch abend ist in Cannes der Rote Teppich zur Eröffnung der Filmfestspiele ausgerollt worden. Dabei stand alles im Zeichen des umstrittenen Films „The Da Vinci Code“.

Da Vinci Code

„Es gibt ein Milieu, das diesen Film nicht möchte“

Hollywood am Louvre: Tom Hanks und Audrey Tautou

Spezial Für Hauptdarsteller Tom Hanks ist der Film ein Spaß, „voll mit Unsinn“. Teile der Kirche aber wittern Blasphemie. Der „Da Vinci Code“ nach Dan Browns Bestseller kommt demnächst in die Kinos: FAZ.NET-Spezial mit Fakten, Hintergründen und Kuriosem zur Premiere des Films.

Kino

Experiment gelungen: „Schläfer“

Spezial Die Kamera als Gefängnis: Benjamin Heisenbergs faszinierend entrücktes Spielfilmdebüt „Schläfer“ erzählt von einem jungen Mann, der für den Verfassungsschutz einen Kollegen ausspionieren soll.

Kino

Randale in Pseudo-Berlin: „Mission: Impossible 3“

Spezial Das Gesetz der Serie: Tom Cruise klont in „Mission: Impossible 3“ sich selbst und macht das Unmögliche mal wieder zum Kinderspiel. Diesmal kommt zum Bang-Bang noch ein Kiss-Kiss dazu. Aber das ist eher peinlich und bemüht.

Kino

Die Gefangene der Bohrinsel

Spezial Zwei Menschen allein in einem Raum, auf einer stählernen Insel im Meer: eine Konstellation, von der Filmschauspieler träumen. In „Das geheime Leben der Worte“ kann man sich an Sarah Polley und Tim Robbins gar nicht sattsehen.

Kino

Die Blumen der Erinnerung

Spezial Der Film über einen sterbenden Modefotografen geht zu Herzen, weil in ihm alles zum Ausdruck kommt, was dieser junge Mann sonst vor sich und der Welt verschließt. Ein Höhepunkt sind die Szenen mit Jeanne Moreau als wissender Großmutter.

Kino

Geschichten, die selten gehört werden

Spezial Acht Filmemacher - unter ihnen Ridley Scott, Emir Kusturica und Spike Lee - haben sich dem Kinderelend zugewandt. Manches Bild des Episodenfilms „Alle Kinder dieser Welt“ mag man als Kitsch abtun. Seine Geschichten sind es nicht.

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