Video-Filmkritiken

Kino

Beeindruckend: John Malkovichs „Der Obrist und die Tänzerin“

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16. Januar 2003 Als wahllos wirkende Bombenanschläge und Morde ein namenloses Land in den Anden überziehen, soll Obrist Agustín Rejas mit einem Sonderkommando dem Terrorismus Einhalt gebieten. Rejas macht sich auf die Jagd nach dem Kopf der Guerilleros, den sie Präsident Ezequiel nennen, und verliebt sich gleichzeitig in eine geheimnisvolle Tänzerin, die seiner Tochter Ballettunterricht gibt. Schließlich führt ihn nicht nur sein Herz, sondern auch seine Ermittlungen in Yolandas Ballettschule.

Der amerikanischen Schauspieler John Malkovich („Being John Malkovich“, „Der Unhold“) hat mit seinem Regiedebüt „Der Obrist und die Tänzerin“ die Situation in Peru in den 80er Jahren aufgegriffen, als die Terror-Organisation „Der leuchtende Pfad“ des ehemaligen Philosophie-Professors Abimael Guzman das Land unregierbar machte. Nach dem gleichnamigen Roman von Nicholas Shakespeare kombiniert Malkovich Fakten, Indizien und Fiktion zu einem eigenwilligen, trotz seines Übergewichtes an Gewaltszenen beeindruckenden Film.



Text: @kue