Gescheiterte Strategie: NPD und DVU in Brandenburg wollen sich trennen

Rechtsextremismus

„Deutschlandpakt“ von NPD und DVU am Ende?

DVU und NPD werden zur Landtagswahl in Brandenburg voraussichtlich als Konkurrenten antreten. Damit ist der „Deutschlandpakt“ gescheitert, wonach die beiden rechtsextremistischen Parteien einander keine Stimmen streitig machen wollten. Grund könnte die desolate Finanzlage der NPD sein

Lesermeinungen zum Beitrag

01. Juli 2009 15:39

Immer langsam!

dieter diehm (johndow)

Hier freuen sich wieder einige zu früh oder besser gesagt, wollen ihr Wunschdenken dem Wähler suggerieren. Die NPD hat sehr gute Chancen ins Brandenburger Parlament zu kommen.

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01. Juli 2009 07:54

Ein Irrtum?

Reinhard Ettel (FredIV)

Ich halte es für mehr als leichtsinnig, wenn aus den Differenzen zwischen den Rechtsparteien, geschlussfolgert wird, dass man dem Ziel näher sei, nach 10! Jahren nach der nächsten Wahl keine Vertreter einer rechten Partei mehr im Landtag zu haben. Man soll den Kuchen nicht verteilen, bevor er gebacken ist.
Jeder Rechte in einem deutschen Parlament, egal auf welcher Ebene, ist einer zuviel. Natürlich mag die Finanzlage der NPD eine Rolle spielen, aber man sollte sich nicht damit trösten. Sehr effektiv kann die Auseinandersetzung mit den Rechten in Brandenburg nicht gewesen sein, wenn es bisher unmöglich war, sie aus dem Parlament zu verbannen. M.E. liegt das eben auch am Umgang mit den Wahlergebnissen, die ja in diesen Fällen immer nur als Ausdruck des Protestes abgetan wurden. Ein fataler Fehler, weil das von vornherein eine inhaltliche Auseinandersetzung ausschliesst. So hat es auch mit den Linken nicht funktioniert.
Ihre Wahlergebnisse wurden ja auch immer den Protestwählern zugeschrieben.
Die Zeit wird`s schon richten. Nein, sie tut es nicht!

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