ZEW-Index überraschend eingebrochen

Trübe Konjunkturerwartungen bei Finanzfachleuten

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzfachleute haben sich im April überraschend eingetrübt: Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW sank um 8,7 auf minus 40,7 Punkte. Schuld sein sollen der Ölpreis und der teure Euro.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. April 2008 18:13

Beschwichtigung allerorten.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


Es wird schon nicht so schlimm werden.

Starker Euro, schwacher Dollar - was nicht zwei Seiten derselber Medaille sein müssen - und natürlich der Ölpreis sind Schuld an den sinkenden Konjunkturerwartungen hierzulande.

Bei der phänomenalen Postbank erinnert der Analyst auch noch an die Subprimehypothekenkrise in Übersee. Damit hätten wir noch einen Schuldigen, allerdings einen bereits arg strapazierten.

Vordergründig stimmt auch das - könnte man sagen.

What goes up, must come down - könnte man auch sagen.

Letzteres hätte den Vorzug, eine gewisse Allgemeingültigkeit beanspruchen zu können.
Und rätselhaft, spekulationsbefrachtet und ganz besonders wäre es auch nicht.

Bliebe noch die Frage, wie lange der Zyklus diesmal dauern könnte.
Wer bei der Antwort und der Arbeit daran annähernd richtig liegt, sollte erfolgreich sein können.

Jedenfalls dann, wenn es ihm gelänge, seine Erkenntnis zeitgerecht in Entscheidungen umzusetzen, was schwer genug ist.



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