
... gerade in den anglikanischen Mutterländern Großbritannien und den USA.
Vielleicht sollte diese Entwicklung mal so manchem bei uns zu denken geben, der den Wirtschaftsliberalismus dieser Länder uns Deutschen immer als großes Reformvorbild propagiert. Schwächen gibt es bei allen Modellen, egal ob sie das individuelle oder das kollektive betonen. Jedes Wittschaftsmodell wird historisch irgendwann an einer sich ständig wandelnden Realität scheitern und man wird versuchen müssen, die Modelle dieser wandelnden Realität anzupassen. Da macht auch das wirtschaftsliberale Modell (manche nennen es auch vereinfachend "Neoliberalismus") keine Ausnahme. Anders als so manche Vertreter dieser Lehre die ja behaupten, mit diesem Modell sei das Ende der Geschichte erreicht – was ja Karl Marx pikanterweise von seinem Gesellschaftsmodell auch behauptet hat. Wir wissen, wie diese Ideologie endete.

den GB-Medien online zufolge.
Das GB-Pfund ist sehr schwach (1 GBP = CHF 2,50 im August, und heute,
nur CHF2,19!!), was zu steigender Inflation führt....und Inflation plus eine Wirtschaftsflaute führen unausweichlich zu einer Rezession und zu steigender Arbeitslosigkeit, imo.
In einer globalisierten Weltwirtschaft kann sich das angelsächische Wirtschaftsmodell (Schwäche = Exporte) auf dem Weltmarkt anscheinend nicht behaupten.
F. Huber