Offizielle Steuerschätzung

4,9 Milliarden Mehreinnahmen für den Fiskus

Mit Steuermehreinnahmen hatten Bund, Länder und Gemeinden schon gerechnet - jetzt ist die offizielle Steuerschätzung da: Der Fiskus kann in diesem und im nächsten Jahr mit zusätzlichen 4,9 Milliarden Euro rechnen. Finanzminister Steinbrück sieht trotzdem keinen Spielraum für Steuersenkungen.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. November 2007 14:37

Viel neues Geld

Gerhard Johannes Stratenwerth (stratenwerth-gjs)

Mehreinnahmen, keine Neuverschuldung nötig - Geschrei auf allen Märkten, und wer berichtet, der schreit mit, auch die FAZ.
Nach meinem Verständnis von redlichem Journalismus wäre es dringend nötig, den paar "Zusatzmilliarden" in den öffentlichen Kassen den schwarzen Schuldenberg gegenüberzustellen, auf den wir endlich mal nicht weiter draufhäufen, sondern von dem wir abtragen könnten, den Kindern und Enkeln zum Wohle, denen wir diesen Schreckensberg ja vererben werden, ob die das Erbe wollen oder nicht.
Es ist nicht wahr, daß wir Überschüsse in die Kasse kriegen, wir kommen nur mit aktuellen Vorhaben ohne Neuschulden hin - aber die Altschulden liegen da und lasten, und das wird viel zu selten den Steuerzahlern vorgerechnet: Jeder von uns müßte im Bankrott gleich auch Bankrott anmelden, keiner kann seinen Anteil selbst in Jahren abzahlen.

GJ.Stratenwerth, Hofheim

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07. November 2007 18:45

Verirrter Journalismus

Volker Kulessa (solelite)

Wieso "trotz" höherer Steuern kein Spielraum? Welch ein Irrtum!!!! Der Bund mus TROTZ höherer Steuern immer noch NEUE Schulden machen. Wo soll da Spielraum sein für Steuersenkungen? Und sobald der Bund keine neue Schulden mehr aufnehmen muß, muß nun endlich mal der riesige Schuldenberg wenigstens ein wenig abgetragen werden.
Wie gut, daß wir einen Finanzminister haben, der das auch so sieht.

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