“Oft behindern staatliche Hindernisse die Entwicklung“: Beatrice Weder di Mauro

Beatrice Weder di Mauro im Gespräch

„Die weltweite Ungleichheit hat zugenommen“

Beatrice Weder di Mauro ist die erste weibliche Wirtschaftsweise. Im Interview mit der Sonntagszeitung spricht die 41 Jahre alte Wissenschaftlerin über das Wohlstandsgefälle zwischen Arm und Reich, deutsche Konjunkturfreuden und den Unsinn von Null-Diäten.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. April 2007 11:06

Weise Dame di Mauro?

Klaus Zajac (crawler)

Sie hier als sog. Expertin bzw. als eine "Wirtschaftsweise"
Dame zu bezeichnen ist mehr als abenteuerlich.Sie verweig
ern einen demokratischen u.politischen Interessenausgleich
das gilt dann nur als falsch,als unnötig,als lästig.Ein vom Staat
eingesetztes Gremium,dessen arrogantes Selbstverständnis
sich nur noch schwer mit dem Verständnis des Grundgesetzes
über die Funktionsweise unserer Demokratie verträgt.
Sie tun so,als verkündeten sie eine angeblich "rein ökonomisch" unfehlbare Lehrmeinung.Ihrer Meinung nach,
müßten sich an diese Lehrsätze alle Mitglieder der Gesellschaft
u.die Regierung strikt halten,wenn sie ihre Chancen nutzen
wollten.Das ist "VERDUMMUNG".
Ihr Kollege Bofinger,fast alle Studien kommen zu dem Ergeb
nis,daß von Mindestlöhnen keine nachteiligen Effekte auf die
Beschäftigung ausgehen,gilt auch als Befund für die OECD -
Studie.In der Schule haben wir gelernt,alle Dramatik- u.
Horrorszenarien sind immer eindimensional.Sie machen uns
vor,daß es stets nur einen Grund für eine Entwicklung gibt.
Das ist Verdummung.Die Welt ist voller Vielfalt.

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15. April 2007 21:21

tja...

stephan fischer (meyfisch)

bei der ausbildung wundert es nicht, was frau weder di mauro verlautbaren läßt.

nicht weise, sondern nur ärgerlich.

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