Der jährliche Zuwachs der Steuereinnamen beträgt zwischen 3 und 4%. Das entspricht der Höhe der Inflation. Wer also heute sagt, in 5 Jahren haben wir mehr zu verteilen hat ein Problem mit seiner Rechenfertigkeit. Ein Problem, das offensichtlich vielen Politikern der Ausgabenseite anhaftet. Steursenkungen wird es nur geben,wenn der Staat weniger ausgibt - weniger Zinsen, weniger Sozialausgaben, um die zwei wichtigsten Punkte zu nennen. Weniger Zinsen durch NULL Neuverschuldung und Schuldenabbau. Weniger Sozialausgaben durch mehr Tranzparenz im Sozialsystem. Momentan erkenne ich da nur noch Sumpf, der das ideale Brutgebiet für Populisten ist. Auf der anderen Seite sollte auch die Einnahmeseite spzeiell aus Lohnsteuer gedeckelt werden. Damit es nicht zu immer neuen Geschenken" kommt, die von immer weniger Menschen bezahlt werden müssen. Ich denke man sollte einen Prozentsatz festlegen, wieviel Einkommensteuer im Steuraufkommen enthalten sein darf. Dann kann es nicht mehr dazu kommen, dass Unternehmen weniger zahlen und Arbeitnehmer mehr. Transparenz ist die Voraussetzung für die Akzeptanz des Systems. Davon sind wir jedoch Lichtjahre entfernt.
Es wäre für einen Finanzminister die Pflicht, die Steuerverschwender und die Kosten fressende Maschine der übertriebenen Bürokratie sowie den Selbstbedienungsladen Bundestag einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Und was ist mit der dringend notwendigen Steuerreform, der ungerechtfertigten, opulenten Altersversorgung der Politebene, die monetär hierzu nicht einmal Beiträge leistet.
Die mittelschicht.com hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, dem Staat die uns gestohlenen Gelder wieder zu entwinden - auf ganz legalem Weg. Außerdem kann man damit die politische Führung besser kontrollieren. Sie müssen nicht mehr bitten und betteln, sondern Sie stellen ihre Forderungen selbst auf. Das ist wenigstens etwas Basis-Demokratie und m.e. auch besser, als ein Volksentscheid. Helfen Sie beim Start. Also: anmelden, mitmachen, weiter verbreiten !
....jedoch ist man gewarnt und sollte vorsorgen. Außerdem liegt das Ergebnis des Haushalts 2008 noch nicht vor. Falsch ist es auf jeden Fall, den Haushalt erst 2011 ohne neue Kredite finanzieren zu wollen. Diese Finanzplanung muss dahingehend berichtigt werden, das bereits 2010, besser noch 2009 man ohne neue Fremdkredite auskommt. Wartet man dagegen ab, kann es schnell zu spät sein und Nachtragshaushalte werden wieder zur Tagesordnung. Maßvolle Steuersenkungen durch Senkung des Steuertarifs für Wenigverdiener schaden den Einnahmen nicht, weil andererseits die Verbrauchssteuern erfahrungsgemäß steigen werden. Nur Nichtstun würde bestraft und das altbekannte Schuldenmachen fröhliche Urstände feiern. Ich wünsche dem BMF eine klare sowie straffe Finanzführung und eine glückliche Hand.
daß der Staat 1 Milliarde EUR WENIGER bekommt, als "er erwartet hat", sondern das Problem ist, daß dem Bundesbürger jedes Jahr 20, 30, 40 oder 60 Milliarden EUR Steuern MEHR enteignet werden, was er absolut auch nicht erwartet hat. Und dieses Geld verschwindet auf wundersame Weise aus dem Kreislauf Bürger -> Staat -> Bürger. Es ist WEG, und keiner gibt darüber Rechenschaft und keiner findet das aufregend.
meinen beiden "Vorrednern". Aber eine kleine Korrektur ist notwendig. Wenn ich ich mich recht erinnere müssen wir bereits weit in den Juli hinein für den Staat und seine soziale Gerechtigkeit arbeiten.
Man sollte sich vor lauter Schreck über die verlorenen Milliarden einmal vor Augen halten, daß es sich nur um gegenüber der Schätzung verlorene Milliarden handelt, die noch nie tatsächlich eingenommen worden waren. Da fehlt also nichts. Ein Blick auf die absoluten Zahlen zeigt, daß der Staat immer noch viel viel viel viel mehr einnimmt, als in den Jahren zuvor - auch um Inflation bereinigt. Das statistische Bundesamt meldet dazu: Steueraufkommen 2004 = 479.495.000.000 Euro 2005 = 489.166.000.000 Euro 2006 = 526.254.000.000 Euro 2007 (stabile Schätzung) = 534.000.000.000 Euro 2008 (bisherige Schätzung November) = 555.000.000.000 Euro Wenn also 1,2 Milliarden Euro weniger erwartet werden (also 553.800.000.000 Euro), dann ist das gegenüber dem letzten Jahr immerhin noch mehr als 19.000.000.000 Euro zusätzlich in der Kasse, im Vergleich zum letzten Jahr.
Wieviel Geld braucht Ihr eigentlich noch ? Am 1. Juli fängt man an,endlich für sich selbst zu arbeiten. Davor hat man 6 Monate lang für Bund,Länder und Gemeinden gearbeitet ! Wenn es nun heßt,"die Jahre im Schlaraffenland seien vorbei" ,dann müßen das wohl Traumgebilde gewesen sein. Denn erlebt habe ich die Jahre im Schlaraffenland bisher noch nicht !
