16. Februar 2007 Die Wirtschaft in der Eurozone wächst stärker als erwartet. Zu dem Schluss kommt die EU-Kommission in ihrem aktuellen Zwischenbericht zur Konjunkturentwicklung.
Die Experten erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone 2007 um 2,4 Prozent zulegt. Für die gesamte EU beläuft sich die Schätzung auf ein Plus 2,7 Prozent.
Damit schraubte die Kommission sowohl für die Eurozone als auch für die EU ihre Prognose um 0,3 Prozentpunkte nach.
Auch deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Auch die Lage in Deutschland schätzte die Kommission jetzt besser ein und erwartet ein Wachstum von 1,8 Prozent nach 1,2 Prozent in der Herbstprognose.
Zwar sei wegen der Mehrwertsteuererhöhung am 1. Januar zunächst von einer Abschwächung des Wachstums im ersten Quartal auszugehen, schreibt dieKommission. Es deute aber alles darauf hin, dass sich danach der Aufschwung fortsetzen werde.
Die Inflation werde dank sinkender Ölpreise und geringer Auswirkungen der deutschen Mehrwertsteuererhöhung in der Euro-Zone wohl auf 1,8 Prozent sinken und damit unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank.
In Deutschland werde die Preissteigerung noch leicht darunter liegen.
Text: FAZ.NET mit Material von Reuters, dpa und AP
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