Im Gespräch: Sportphilosoph Gunter Gebauer

„Peking zeigt: Traut Euren Augen nicht“

Gebauer über Usain Bolt: “Der Hinweis darauf, dass er in eine andere Sphäre entrückt ist“

Gebauer über Usain Bolt: "Der Hinweis darauf, dass er in eine andere Sphäre entrückt ist"

21. August 2008 Usain Bolts100-Meter-Lauf, sagt der Berliner Philosoph und Sportsoziologe Gunter Gebauer, war die größte Gemeinheit, die der Olympischen Idee angetan wurde. Das IOC lasse einen Marktplatz zu, auf dem die Show den Sport erdrücke. Das müsste nicht so sein, sagt Gebauer im FAZ.NET-Interview. Es gebe genügend positive Beispiele und kritische Geister abseits der Großverdiener unter den Sportlern - doch bei den derzeitigen Führungspersönlichkeiten im IOC und den Sportverbänden hat Gebauer kaum Hoffnung auf Änderung.

Die Spiele in Peking sind eine Rekordshow ohne Gleichen – begonnen bei der Eröffnungsfeier über die Frage, ob Michael Phelps acht Siege schaffen würde bis hin zu den 100- und 200-Meter-Weltrekorden Usain Bolts. Welche Zeichen senden diese Spiele aus?

Es zeigt, dass Olympische Spiele der zentrale Marktplatz geworden sind, auf dem der ökonomische Wert des Athleten festgelegt wird. Mit solchen Rekorden und Siegesserien wird in erster Linie ein ökonomischer Wert bestimmt - und der ist immens.

Bei Michael Phelps wurde die Siegesserie als Ziel ausgegeben, sieben oder gar nur sechs Siege wären eine Enttäuschung gewesen.

Das zeigt die Prädominanz des ökonomischen Denkens. Ein Ziel wird vorgegeben, man verpflichtet sich im Vorfeld, etwas Ungeheuerliches zu tun: alle Goldmedaillen abzuräumen. Was nicht zur Debatte steht, ist die Persönlichkeit des Athleten, sein Stil, sein Auftreten, seine Zuwendung zum Publikum – dabei macht das die großen Athleten aus.

Ist das eine neue Entwicklung?

Im Schwimmen hat sich das seit Sydney 2000, vielleicht seit Atlanta 1996 angebahnt und jetzt seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Eine Rekordflut, von der gesagt wird, sie sei das Größte, das Höchste. Man rechnet zusammen in einer Art amerikanischer Tonnenideologie, bei der der Rest der Welt relativ lustlos zuschaut.

Führt die Profitmaximierung des einzelnen Athleten – die Dollarmillion für Phelps für die Verbesserung des Rekords von Mark Spitz, Bolts Schuhdemonstration nach seinem Sieg – die Beteuerungen aus dem IOC ad absurdum, Olympia stehe für eine größere Idee?

Es geht bei Olympia um nichts anderes mehr. Thomas Bach hat gesagt: „Wir nehmen Abschied von der Lebenslüge, dass Wirtschaft und Sport nichts miteinander zu tun haben.“ Das als Lebenslüge zu bezeichnen, finde ich ein ziemlich starkes Stück. Im Grunde genommen war es über achtzig Jahre ein Fundament, dass der Sport nicht in Wirtschaft aufgeht, dass der Sport Widerstand leistet gegen reines Profitdenken. Nicht gegen Professionalismus, den gab es in der Antike schon. Aber der Sport hat etwas Eigenes gegenüber dem Wirtschaftlichen zu bewahren. Das geht bei der Figur Phelps regelrecht baden. Bei Bolt ist aber noch eine andere Sache dabei: Ich war über die Art und Weise, wie Bolt seinen 100-Meter-Sieg herauslief, erschüttert.

Inwiefern?

Er hat sich daran gehindert, noch schneller zu laufen. Der Weltrekord würde vielleicht bei 9,5 Sekunden stehen. Wäre er diese Zeit gelaufen, hätte ihm das kein Mensch mehr abgenommen. Das wäre noch ungeheuerlicher gewesen, als der Weitsprung von Bob Beamon in Mexico 1968, der eine zerstörerische Wirkung auf den Weitsprung hatte und die Glaubwürdigkeit des Sports. Bolt hat sich absichtlich daran gehindert, das aus sich herauszuholen, was er in seinem Körper hatte. Es ist vollkommen klar, dass das nicht mehr menschliche Möglichkeiten sind. Jeder der auch nur Geringfügiges vom Sport versteht, sieht, dass dort Dinge geschehen, die einfach nicht möglich sind. Bolt sagt: Seht her, das steckt in mir, aber traut Euren eigenen Augen nicht. Und so etwas hatten wir im Sport noch nicht.

Anders als beim überführten Ben Johnson 1988 in Seoul?

Ganz anders. Johnson hat noch mitgespielt. Er hat so getan, als sei er nicht gedopt. Er hat sich scheinbar an die Regeln gehalten, wie ein Falschspieler im Poker. Was Bolt gemacht hat, ist kein Falschspiel. Das ist der Hinweis darauf, dass er in eine neue Sphäre entrückt ist, aufgestiegen in etwas Übermenschliches. Dann haben wir den perfekten Homunculus, der weit über das hinaus geht, was Phelps uns zeigt. Bei ihm kann man Anzüge und Wenden heranziehen. Und: Phelps hatte seine leibhafte Mutter dabei. Als Philosoph interpretiere ich das als seinen Beweis, dass er ein normaler Mensch ist. Er ist aus diesem Mutterbauch hervorgegangen, er hat eine füllige Mutter und zwei stämmige Schwestern, das ist seine wirkliche Herkunft, sein biologischer Stammbaum. Der ist bei Bolt nicht mehr zu erkennen.

Weil seine Mutter nicht dabei ist?

Nein, weil man den unauslöschlichen Eindruck hat, dass hier etwas passiert ist, das mit natürlichen, biologischen Möglichkeiten nichts zu tun hat. Bolt denunziert sich selbst durch seine Gestik. Der Sport demonstriert selbst, dass etwas geschieht, das nicht mit rechten Dingen zugeht. Eine neue Stufe wurde gezündet. Das bedeutet eine Aggression und eine dreiste Herausforderung des Publikums.

Was bedeutet es für die Olympischen Spiele?

Diese Spiele haben mit der Eröffnungsfeier ein Leitmotiv angegeben. Es geht nicht mehr um die Differenz zwischen Wahrheit und Täuschung. Der Sport muss auf der Seite der Wahrheit sein. Derjenige, der eine Leistung hervorgebracht hat, muss sie wirklich erbracht haben. Kein Double, kein Playback, keine unmenschlichen Bewegungen. Der Film ist ein Illusionsmedium, der Sport nicht – er ist das Gegenteil. Ein Wettkampf enthält keine Traumelemente, nur Realität. Und hier kommen in die Ouvertüre von olympischen Spielen Elemente hinein, die Menschen nicht vollbringen können – durch digitale Tricksereien und Playback. Dieses Leitmotiv zeigt: Traut Euren Augen nicht. Da kann man sich auch fragen, ob der 100-Meter-Lauf Realität war, oder ob er von der chinesischen Regie aus einem Videospiel eingespielt wurde. Wenn man den Boden der Wirklichkeit verlässt, wie es in der Eröffnung demonstriert wurde, dann kann auch der 100-Meter-Lauf digitales Getrickse sein.

Als bekannt wurde, dass die Eröffnungsfeier mit digitalen Tricks aufgewertet wurde, hieß die Rechtfertigung: Es sollte den Zuschauern gefallen. Das ist gelungen. Dann könnte man doch auch sagen: Der 100-Meter-Lauf hat den Menschen doch gefallen. Sehen Sie die Grenze zu Unterhaltungsshow überschritten?

Genau das ist die Überschreitung des Rubikons. Der olympische Sport, wie wir ihn kennen, verlangt das Prinzip Transparenz. Wenn das nicht gegeben ist, können wir gleich ins Kino gehen oder nach Las Vegas fahren.

Warum geschieht das nach Ihrer Ansicht ausgerechnet bei diesen Spielen?

In China war man nicht bereit zu begreifen, dass die Spiele aus einem anderen Kulturkontext kommen. Man hat sie total integriert in ein chinesisches Denken, das die Differenzen, die wir machen, so nicht kennt.

Die aber elementar für die olympische Idee sind?

Absolut. Ich frage mich, was passiert, wenn diese Grenze durchbrochen ist. Doper haben sich bisher immer im Rahmen gehalten, in dem sie Vergehen hartnäckig leugnen. Diese Leute akzeptieren den klassischen Rahmen des Sports. Nun ist doch der Sprint total demoliert. Was fangen wir damit an?

Wenn der Sprint, elementarer Bestandteil des olympischen Programms, demoliert ist, müsste man ihn dann, um Olympia zu schützen, nicht aus dem Programm nehmen?

Ja, man muss sich fragen, ob nicht der Olympismus eine ganze Fülle von Täuschungen enthält. Es gibt viele Täuschungen, und eine großartige Grundidee von Coubertin. Ob man sie retten kann, weiß ich nicht. Wir müssen uns ernsthaft überlegen, ob man den ganzen Zirkus, der im Moment stattfindet, noch weiter verfolgen will. Die Leichtathletik ist eine total verseuchte Sportart, vom Schwimmen wird das auch gesagt, die Glaubwürdigkeit ist ganz knapp über dem Nullpunkt. Das geht nicht gut für die Olympischen Spiele. Und die Frage ist, ob die Spiele nicht manches davon selbst zu verantworten haben.

Was denn?

Seit der Wiederbegründung der Spiele, dieser großartigen Idee, wurde eine falsche Mythologie mittransportiert. Über Feuer und Fackel wurde schon viel gesagt. Etwas anderes ist der olympische Frieden. Das ist eine Erfindung des Hellenismus lange nach der Blütezeit Olympias. Im Schatzhaus des heiligen Bezirks von Olympia befanden sich Kriegsrüstungen als Beweise für militärische Siege über eine andere Polis. In Olympia selbst wurde militärische Macht demonstriert, den olympischen Frieden gab es nicht. Den Läufer von Marathon hat es nie gegeben, er wurde viel später von hellenistischen Historikern erfunden. Das nächste ist das Rekordstreben – citius,altius, fortius – ,ein Motto auf Latein, passt nicht zum griechischen Denken: In Griechenland wurden keine Rekorde aufgezeichnet. Außerdem hat Coubertin einen Trick verwendet, um die Spiele attraktiv zu machen: die Athleten sollten an ihre Nation glauben, als deren Repräsentanten auftreten. Der Olympismus als Feier der Zugehörigkeit zur griechischen Kultur wurde zu einem nationalistischen Ereignis umfunktioniert. Aber er hatte eine großartige Inspiration.

Welche?

Er hat in den Mittelpunkt der Spiele den Freiheitsbegriff gestellt. Die Freiheit, sich in die Wettkämpfe zu engagieren mit der ganzen Kraft einer Persönlichkeit, so lange man dazu Lust hat. Man kann in seinem Leben einen Anfang setzen und eine athletische Existenz begründen und man kann irgendwann bestimmen, dass diese athletische Existenz ein Ende hat. So wie es Carolina Klüft getan hat, als sie bekannt gab, dass sie nicht im Siebenkampf antreten werde, weil sie Sport nur für sich selbst mache und ihr mittlerweile andere Dinge viel wichtiger seien. Sie stellt einen Bezug her zwischen ihrer athletischen Existenz und ihrem Leben. Das ist etwas, was der Olympismus in seiner Frühzeit als Ideal angeboten hat: Sport, um seinem Leben eine besondere Form zu geben. Das knüpft an antike Ideale an und die kann man auch heute noch leben. Eine athletische Existenz mit großen Leistungen als ein Ganzes inmitten eines bürgerlichen Lebens.

Dann ist Frau Klüft aber die große Ausnahme, die sich Teile dieses Denkens bewahrt hat.

Ich glaube, wir sind zu sehr von den Großverdienern des Sports und den Großereignissen fasziniert. Denken Sie an Ruderer, Fechter, Tischtennisspieler. Da sind eine Menge Leute dabei, die nachdenklich sind, die Sport nicht nur machen, um berühmt zu werden oder eine Medaille für eine Nation zu gewinnen. Die Motivation dieser Leute ist, dass sie eine exzeptionelle Existenz führen möchten. Das ist nicht tot. Nicht alle fahren hochgedopt dorthin, um Fabelweltrekorde aufzustellen und einen immensen Wert auf dem Sportmarkt zu erhalten.

Wenn es so viele positive Beispiele gibt, wieso haben wir so große Probleme, die von Ihnen genannten olympischen Werte hochzuhalten?

Den Grund muss man im ökonomischen Wert der Spiele suchen. Sportler, die durch ihre innere Freiheit und Souveränität beeindrucken, der Florettfechter Benjamin Kleibrink, zum Beispiel, betreiben Sportarten, die nie groß im Rampenlicht stehen. Die verdienen nicht viel Geld. Sehen Sie sich die ökonomischen Verhältnisse von Spitzensportlern in sogenannten Randsportarten an: das Geld reicht gerade, um die Sportart auszuüben. Jeder Fußballspieler in der vierten Liga verdient mehr. Der Sport im Rampenlicht ist derjenige, der sich verkauft und mit dem man verkaufen kann. Alles, was im Vogelnest abläuft, im Schwimmwürfel ist immens teuer, die Sponsoren sind beteiligt, die Fernsehsender. Da werden die großen Mythen gemacht und verkauft. Es gibt einen Hunger nach übermenschlichen Heroen und dem Durchbrechen des Menschenmöglichen, eine Art metaphysische Sehnsucht danach, den Übermenschen zu begegnen. Das lässt sich besonders gut verkaufen, da mischt sich Showbusiness und Film auf der einen und der Sport auf der anderen Seite. Der Verlierer kann nur der Sport sein.

Soll das heißen: Zurück zum Amateursport?

Das muss ja auch nicht sein. In den anderen Sportarten werden ebenfalls unter Profibedingungen Weltklasseleistungen vollbracht, aber sie werden nicht mythologisiert. Das jetzige Internationale Olympische Komitee lässt zu, dass ein wertvolles Gut verschleudert wird, in einem Maße, das sprachlos macht. Freiheit, Individualismus und Egalität sind großartige Kernbotschaften der Olympischen Spiele. Warum stärkt und schützt man dieses Angebot nicht? Warum zeigt man nicht, dass man Athleten hat, die über diese Werte nachdenken? Ich weiß, dass es genügend Athleten gibt, die das kritisch sehen. Warum werden diese Werte für Werbung und das chinesische Staatsfernsehen verschleudert? Doch das wissen die Verantwortlichen ja gar nicht, sie beschäftigen sich mit diesen Problemen gar nicht.

Sie haben keine Hoffnung, dass dies noch geschieht?

Mit den Leuten, die im Augenblick die Rechte auf die Olympischen Spiele haben, auf das Label und die Art der Vergabe und Austragung, mit diesen Leuten geht die Sache nur noch weiter bergab. Obwohl: Nach dem 100-Meter-Lauf hatte ich das Gefühl: Jetzt ist wirklich der Schlusspunkt dessen erreicht, was man der Olympischen Idee an Gemeinheiten noch zufügen kann.

Das Gespräch führte Christoph Becker



Text: FAZ.NET
Bildmaterial: AFP, AP, dpa, picture-alliance / Bildagentur H, picture-alliance / dpa, REUTERS

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
“Der Weltrekord würde bei 9,5 Sekunden stehen. Das hätte ihm kein Mensch mehr abgenommen““Dort geschehen Dinge, die einfach nicht möglich sind““Was Bolt gemacht hat, ist kein Falschspiel““Bolt hat sich absichtlich daran gehindert, das aus sich herauszuholen, was in seinem Körper ist“, sagt Gebauer über Bolts 100-Meter-Lauf. Über 200  lief Bolt durch, um Michael Johnsons Weltrekord zu brechen “So etwas hatten wir im Sport noch nicht“Thomas Bach hat Abschied von „Lebenslüge” genommen, dass Sport nichts mit Wirtschaft zu tun habe. Gebauer nennt das „ein starkes Stück”Gunter Gebauer über Phelps' Medaillenrekord: “Eine Art amerikanische Tonnenideologie, bei der der Rest der Welt relativ lustlos zuschaut“Michael Phelps in einem Werbespot eines Olympiasponsors, der in Amerika unmittelbar nach seinem achten Olympiasieg in Peking gesendet wurde“Der Sport im Rampenlicht ist derjenige, der sich verkauft und mit dem man verkaufen kann“Das Mädchen, das nicht selbst sang: Lin Miaoke bewegte zum Playback die LippenDie Eröffnungsfeier als Ouvertüre: Digitale Tricksereien“Da kann man sich fragen, ob der 100-Meter-lauf Realität oder digitales Getrickse war“Fechter Benjamin Kleibrink: Innere Freiheit und Souveränität beeindruckenWeitspringerin Carolina Klüft: Sport nur für sich selbstWachsfiguren des ehemaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch (l.) und des derzeitigen, Jacques Rogge, in Peking: “Mit den Leuten, die die Rechte auf das Label Olympia haben, geht die Sache weiter bergab“Pierre de Coubertin: den Begriff der Freiheit in den Mittelpunkt der olympischen Idee gestelltAntiker Weitspringer auf einer attischen Vase “Aufgestiegen in etwas Übermenschliches““Bolt denunziert sich selbst durch seine Gestik“Gunter Gebauer: “Ein wertvolles Gut wird in einem Maße verschleudert, das sprachlos macht““Peking zeigt: Traut Euren Augen nicht““Das ist die Überschreitung des Rubikons“Ben Johnson 1988: “Er hat sich scheinbar an die Regeln gehalten, wie ein Falschspieler im Poker“Menschenauflauf bei einem Sponsortermin von Phelps in Peking: “Olympische Spiele als zentraler Marktplatz, auf dem der ökonomische Wert der Athleten festgelegt wird“Familie Phelps (Mutter Deborah l., Schwester Hilary): “Seine wirkliche Herkunft, der biologische Stammbaum. Der ist bei Bolt nicht mehr zu erkennen“, sagt Gebauer“Eine Art metaphysische Sehnsucht danach, dem Übermenschen zu begegnen“Regisseur der Eröffnungsfeier: Zhang Yimou“Der Film ist ein Illusionsmedium, der Sport nicht““Der Sport muss auf der Seite der Wahrheit stehen“, sagt Gebauer. Annekatrin Thiele und Christiane Huth haben die Goldmedaille in Ruderdoppelzweier um eine Hundertstelsekunde verpasstBenjamin Kleibrink vor der Siegerehrung: “Warum werden diese Werte für Werbung und das chinesische Staatsfernsehen verschleudert“Die ehemalige Siebenkämpferin Carolina Klüft: andere Dinge sind ihr mittlerweile wichtigerOlympia, Griechenland: am Ort, an dem Coubertins Herz begraben, wurden in der Antike im Schatzhaus Kriegsrüstungen ausgestellt “Seit der Wiederbegründung der Olympischen Spiele wurde eine falsche Mythologie mittransportiert“Stadioneingang im antiken Olympia: “Citius, altius, fortius - das Rekordstreben passt nicht zum griechischen Denken“