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Ausgabe vom 5.10.2008
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In der Krise zeigt der Staat seine Macht. Er kauft faule Kredite, garantiert Einlagen oder verstaatlicht ganze Banken. Das ist teuer und ungerecht - aber es verhindert Panik. Es sind die Marktwirtschaftler der Welt, die auf einmal an die Regierungen appellieren. "Dies ist eine Krise, wie sie jede Generation nur einmal erlebt", schrieben zehn Ökonomen aus Europa und den Vereinigten Staaten am vergangenen Donnerstag. Der Staat als Anteilseigner Hieß es nicht immer, staatliche Banken seien schwerfällig und unprofitabel? Auf einmal sind sie wieder da. Denn die Privatbanken rufen nach Staatsgeldern und bieten im Gegenzug Aktien. Es begann mit dem Einstieg von Staatsfonds aus ... Der Staat als Schrotthändler Amerika macht es vor. 700 Milliarden Dollar will der Staat dafür verwenden, dass er den Banken ihre problematischen Papiere abkauft - vor allem die faulen Kredite und Wertpapiere, die mit ihnen besichert sind.
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