Von Cornelia Pretzer und Ralf Witzler
07. Juli 2001 Text-to-Speech Software, Programme, die geschriebene Texte in gesprochene Sprache umsetzen, haben ihren Reiz. Doch die Ansichten darüber, ob solche Systeme derzeit schon Marktreife haben, gehen auseinander. Auch ist noch lange nicht jeder davon überzeugt, dass es überhaupt aussreichen Anwendungen gibt, die sich profitabel vermarkten lassen.
Überzeugt von seinem Produkt und seinen Marktchancen ist beispielsweise der Geschäftsführer eines Text-to-Speech Software Anbieters. Im FAZ.NET Interview erläutert er seine Erwartungen für die nächste Zukunft.
Ursprünglich wurde derartige Software für Sehbehinderte entwickelt. Sie sind auch bis heute die größte Nutzergruppe geblieben. Wie Sehbehinderte die Software nutzen, und warum die Qualität solcher Anwendungen Nichtbehinderten meist nicht genügt, klärt das Interview mit Manfred Jaklin, der mit seiner Firma Computer für Blinde und Sehbehinderte zusammenstellt. Jaklin weiß wovon er spricht, er ist selbst blind.
Technisch ist Text-to-Speech keine ganz einfache Sache. Doch lässt sich in groben Zügen erläutern, welche Entwicklungsschritte die Software durchlaufen muss, um ihren Anforderungen gerecht zu werden, und wie sie funktioniert.
Text: @wiz, @cop
Bildmaterial: dpa