29. März 2007 Bei der Explosion in einem Urlauberhotel im südtürkischen Antalya ist am Donnerstagmorgen mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere zehn Personen, darunter auch Urlauber, seien im Fünf-Sterne-Hotel Kaya in Belek bei Antalya verletzt worden, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Unter den
Verletzten seien drei deutsche und zwei russische Touristen, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV. Die übrigen Verletzten seien Angehörige des Personals. Getötet wurde ein 32 Jahre alter Küchenchef.
Der Agentur und türkischen Fernsehsendern zufolge war gegen 07.30 Uhr im Küchentrakt des Hotels ein Flüssiggastank explodiert. Von der Explosion war nicht nur die Küche, sondern auch das Restaurant des Hotels betroffen. Die Verletzten seien in die umliegenden Krankenhäuser gebracht worden.
Die Internetausgabe der Zeitung Milliyet meldete, die Explosion habe sich ereignet, als der Gastank in der Hotelküche aufgefüllt worden sei. Dabei sei Gas entwichen und habe sich entzündet. Auf einen Anschlag gab es demnach keine Hinweise. Anfang März hatten kurdische Extremisten mit Anschlägen in den Urlaubsgebieten der Türkei gedroht. Die türkische Polizei hatte am Mittwoch drei mutmaßliche Mitglieder der kurdischen Rebellengruppe PKK in Antalya festgenommen. Die Gegend um Antalya ist bei deutschen Urlaubern besonders beliebt.
Text: FAZ.NET mit Material von AFP