31. Dezember 2008 Stephan Bisky, der jüngste Sohn des Linkspartei-Vorsitzenden Lothar Bisky, ist in Edinburgh tot aufgefunden worden. Eine entsprechende Meldung der Bild-Zeitung bestätigte die Edinburgher Polizei am Mittwoch. Ein Fremdverschulden liege offensichtlich nicht vor. Bisky selbst sei in die schottische Hauptstadt geflogen, um ihn zu identifizieren, berichtete das Blatt.
Die Polizei sei an Heiligabend gegen ein Uhr mittags in eine Edinburgher Wohnung gerufen worden, nachdem dort die Leiche eines 23-jährigen Mannes entdeckt worden sei, bestätigte die Behörde. Es gebe keine verdächtigen Umstände, die auf ein Fremdverschulden hindeuteten. Laut Bild-Zeitung handelte es sich dabei um die Studentenwohnung des jüngsten Sohnes des Linkspartei-Chefs. Stephan Bisky hatte sich demnach vor wenigen Wochen an der University of Edinburgh eingeschrieben. Zuvor habe der Doktorand an der neuseeländischen University of Otago sein Neuroinformatik-Studium mit Auszeichnung bestanden.
Weihnachten in Deutschland geplant
Weihnachten wollte er in Deutschland verbringen. Das Blatt zitierte Lothar Bisky mit den Worten: Stephan wollte so gern mit uns Weihnachten feiern. Ich habe am Flughafen Leipzig auf ihn gewartet, aber er kam nicht an. Er erstattete Vermisstenanzeige, kurz darauf wurde der Leichnam des Sohnes entdeckt. Lothar Bisky flog sofort nach Schottland und musste seinen Sohn identifizieren. Er werde noch so lange in Edinburgh bleiben, bis die Todesursache feststeht, sagte er dem Blatt. Anschließend solle der Leichnam von Stephan Bisky nach Deutschland gebracht werden. Nach Bild-Informationen soll Stephan Bisky an Hepatitis gelitten haben.
Bildmaterial: ddp