„Jugendbewegt“

Das Weltjugend-Tagebuch

Der Innenraum der Auferstehungs-Kathedrale von Evry

Der Innenraum der Auferstehungs-Kathedrale von Evry

19. August 2005 Erwartungen gab es viele vor dem XX. Weltjugendtag in Köln. Wer zu einer Veranstaltung mit Hunderttausenden von Teilnehmern fährt, der hofft auf Begegnungen, zahllose Eindrücke, ein bißchen Abenteuer und jede Menge Spaß.

Beim Welttreffen der katholischen Jugend unter dem Domtürmen wird das Gästen wie Gastgebern gleichermaßen so gehen. Vor der offiziellen Eröffnung waren überall in Deutschland junge Pilger aus nahezu allen Teilen der Welt empfangen worden. Bei diesen „Tagen der Begegnung“ hatte das Erleben der Gemeinschaft schon begonnen. Zusammen ging es danach in die Domstadt.

Melanie Mühl begleitet eine Gruppe junger französischer Kahtoliken während ihrer Pilgerfahrt nach Deutschland, an den Rhein und zur abschlußmesse mit Papst Benedikt XVI. Der deutsche Papst besucht anläßlich des Weltjugendtages erstmals seit seinem Amtsantritt sein Heimatland - und demonstriert damit wie sein Vorgänger Johannes Paul II. wie wichtig der katholischen Kirche die Jugend ist.

Text: FAZ.NET
Bildmaterial: F.A.Z./Barbara Klemm

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Weltjugend-Tagebuch (8)

"Der Papst war ein weißer Punkt in der Ferne"

Pilgerinnen aus Frankreich malen sich hübsch für die Domwallfahrt

Das war's: Franzosen und Bayern erinnern sich an die großen und kleinen Ereignisse des Weltjugendtags in Köln. Der letzte Eintrag in das Tagebuch über den Weltjugendtag von Melanie Mühl.

Weltjugend-Tagebuch (7)

Sein Glaube ist gewachsen und hat etliche Zweifel besiegt

Etwas enttäuscht weil Papst Benedikt so weit weg war: Gläubige am Ufer

Der 20 Jahre alte Yann aus Evry ist sicher, daß sein Glaube stärker geworden ist. Begeistert von seinen bisherigen Begegnungen, kann er nur das Papst-Fieber noch nicht ganz verstehen. Melanie Mühl erzählt in einem weiteren Weltjugend-Tagebucheintrag vom aktuellen Geschehen in Köln.

Weltjugend-Tagebuch (6)

Die "Generation Benoit" zieht in den Kölner Dom ein

Strenge Terminvergabe hilft nicht gegen das Gedränge vor dem Schrein

Heute ist es soweit: die Gruppe pilgert zum Dreikönigsschrein im Dom, vorbei an Papstsouvenirs und begleitet von Kirchenmusik. Desillusion ist das Stichwort des Tages. Ein neuer Eintrag im Weltjugend-Tagebuch von Melanie Mühl.

Weltjugend-Tagebuch (5)

Wir sind Papst! Wer ist mehr?

Gute Stimmung auf dem Weltjugendtag: Papst Benedikt wird sehnsüchtig erwartet

Bonn ist aufgeregt: Hunderttausende Jugendliche drängen sich singend durch die Straßen. Sie können es kaum erwarten den Papst zu sehen. Ein weiterer Tagebucheintrag über den Weltjugendtag von Melanie Mühl.

Weltjugend-Tagebuch (4)

Vor der freudigen Ankunft die tränenreiche Abfahrt

Die Pilger packen für Köln

In den vergangen vier Tagen sind Freundschaften entstanden. Schön sei es gewesen und innig. Man hat gestaunt und gelacht und im Fremden das Eigene entdeckt. Melanie Mühl schreibt das Weltjugend-Tagebuch.

Weltjugend-Tagebuch (3)

„Der Gedanke, daß Kirche anziehend sein könnte“

Marianne Kaltner gibt auch beim Singen den Ton an

Evry, Heimat einer französischen Pilgergruppe auf dem Weg zum Weltjugendtag in Köln, ist eine eher seelenlose Stadt vor den Toren von Paris. Marianne Kaltner aus Oberbayern arbeitet dort als Pastoralreferentin. Im Weltjugend-Tagebuch erzählt sie von der besonderen Herausforderung.

Weltjugend-Tagebuch (2)

„Kirche heißt auch Freude“

Schüchternes Abtasten weicht nahme Beisammensein

Das gegenseitige Abtasten ist Vertrautheit gewichen, Fremde sind zu Freunden geworden. In den „Tagen der Begegnung“ hat sich das Bild von Bayern für viele Besucher verändert. Melanie Mühl schreibt das Weltjugend-Tagebuch. Von Melanie Mühl

Weltjugend-Tagebuch (1)

Junge Christen aus Frankreich zu versteigern

Französische Gäste mit Weltjugendtagshut beim Grillfest

Schon vor dem Weltjugendtag ist Weltjugendtag. Vielleicht sind die „Tage der Begegnung“ für viele Pilger sogar schöner, wichtiger als das offizielle Ereignis selbst. Melanie Mühl schreibt das Weltjugend-Tagebuch.