Unglücke

Sechsjährige Zwillinge in vereistem Teich ertrunken

07. Januar 2008 Ein zugefrorener Tümpel in Mecklenburg-Vorpommern ist am Wochenende zur tödlichen Falle für zwei Zwillingsbrüder geworden. Die beiden Sechsjährigen aus Selow bei Güstrow brachen am Samstag auf der dünnen Eisschicht ein und ertranken, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Eltern würden psychologisch betreut.

Die Zwillinge waren auf dem Weg von den Großeltern nach Hause. Als die Kinder nicht ankamen, habe der Vater sie gesucht, selbst das Loch im Eis entdeckt und die Retter alarmiert, sagte ein Polizeisprecher. Rettungskräfte von drei Feuerwehren fanden kurze Zeit später den ersten Jungen, bald darauf auch den Bruder. Doch jede Hilfe sei zu spät gekommen, berichtete eine Kreissprecherin.

Der Tümpel war nur 1,50 Meter tief

Der Tümpel soll nur rund 1,50 Meter tief sein. Ob die Unglücksstelle hätte gesichert sein müssen, werde untersucht, hieß es. Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hatte in den vergangenen Tagen davor gewarnt, das dünne Eis auf Teichen zu betreten.



Text: FAZ.NET mit Material von dpa

 
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