Die indische Fregatte “Tabar“ gibt einem Handelsschiff Begleitschutz

Piraten vor Somalia

Indische Marine versenkt Piratenschiff

Nach der Kaperung des Supertankers „Sirius Star“ wird eine baldige Entsendung der Bundeswehr zum Kampf gegen die Piraten vor der Ostküste Afrikas immer wahrscheinlicher. Die indische Marine versenkte unterdessen vor Somalia ein Piratenschiff.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. November 2008 20:38

Mißverständnis

Christoph Niederkleine (C.Niederkleine)

Ich nehme an, die Piraten haben die indische Fregatte für eine deutsche gehalten und ihr Mißverständnis nur zu spät gemerkt.

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20. November 2008 13:42

Das ist leicht erklärt

Torsten Klier (TorstenKlier)

Es spielt überhaupt keine Rolle, wie hoch das saudische Militärbudget ist. Tatsache ist nun mal, dass die arabischen Armeen de facto kampfunfähig sind (so wie die arabische Industrie de facto produktionsunfähig ist). Oder haben Sie eine andere Erklärung dafür, dass die Araber (obwohl im Besitz aller denkbaren strategischen Vorteile) den Yom Kippur Krieg verloren haben?

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20. November 2008 11:22

Herr Diesing

Markus Teuber (arathorn)

es mag Ihnen ja entgangen sein -aber in dieser Region beschäftigen sich die Marinestreitkräfte MEHRERER Nationen mit dieser Sache .Die Deutschen scheinen mir mit ihrer links-grün-weichgespülten "ask-first-shoot never"-Politik eh nur ein Hemmschuh für die Anderen zu sein.Wenn im militärischen Einsatz keine eigenen Verluste zu erwarten sind,dann doch wohl bei den hochmodernen Marinestreitkräften,die sich mit -zwar gut gerüsteten,aber dennoch nicht gleichwertig ausgerüsteten-Piraten auseinanderzusetzen haben.Deutschland ist nicht auf dem Mond gelegen,sondern Teil dieser Welt.Und aufgrund seiner wirtschaftlichen und technologischen Größe auch kein unbedeutender Teil.Daher geht "uns" mehr an als nur,ob der Ast des Nachbars Apfelbaum in des anderen Nachbars Garten hinüberwächst und per Gerichtsbeschluß zu kappen sei.Die Zeit für Gartenzwerge ist vorbei (wenn es die überhaupt je gab)!

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20. November 2008 08:09

@RDMAEHLER1

Fritz Vandermöhlen (FritzV)

"Vielleicht lernt man in Deutschland auch einmal, daß man eigene Interessen mit aller Konsequenz auch verteidigen muß und das möglichst umgehend." Wurde bereits versucht

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19. November 2008 22:47

ein Stück Realsatire!

Norbert Knuthsen (calahan)

Jetzt guckt man seit Tagen wieder mit Verwunderung, wie sich der technisch überlegene Westen gegen ein paar hundert Piraten wehrt. Das somalische Gesindel kapert am laufenden Band Schiffe und nun einen Haufen Rohöl, mit dem sie nichts anfangen können, außer Lösegeld erpressen! Und die Reaktion? Erst braucht man ein UNO-Mandat, also den Segen der Organisation, die zu 80 Prozent aus denselben Verbrechern besteht wie der failed state Somalia. Hat man das Plazet, sendet man ein paar Bundeswehr-Schifflein ans Horn von Afrika mit Psychologen, Pastoren, Rotkreuzschwestern, Einwanderungsbeamten, Entwicklungshelfern, Asylrechtsexperten und Stempeln und leeren Pässen. Dazu ein paar Polizisten, denn die Bundeswehr darf einen schwerbewaffneten Piraten nicht verhaften. Dieses Schauspiel ist so erbärmlich, daß man sich übergeben muß. Warum wird von der Marine nicht alles gezielt beschossen und mit Mann und Maus versenkt, was dort vor den Küsten an Schlauchbooten und sonstigem Zeugs herumschwimmt. Das spricht sich herum! Aber der Westen ist nur noch eine lebende Leiche. Würde mich nicht wundern, wenn demnächst ein Bundeswehrschiff dort unten gekapert wird, weil die Matrosen sich lieber selber erschiessen lassen, als Verbrecher zu erschiessen.

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19. November 2008 19:48

Wie wäre es..

günter ganivet (F451)

...wenn sich Deutschland komplett aus diesem Krisengebiet zurückzieht und das eingesparte Geld zu, sagen wir der Hälfte, an die indische Marine überweist? Wäre das nicht eine win-win-win-Situation für uns, Indien und die internationale Schifffahrt?

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19. November 2008 18:57

Das ist der Unterschied zwischen den Deutschen und z.b. den Indern!

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Während die Deutschen erst einmal monatelang lamentieren, ob man überhaupt etwas gegen Piraten tun soll, schießen die Inder sie völlig zu recht bereits ab. Vielleicht lernt man in Deutschland auch einmal, daß man eigene Interessen mit aller Konsequenz auch verteidigen muß und das möglichst umgehend.

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19. November 2008 18:27

Piraten bekämpfen

Rolf Mueller (raem)

Herzlichen Glückwunsch an die indische Marine! Ein beherzter Schuss zur rechten Zeit beeindruckt die somalischen Piraten vermutlich nachhaltiger als endlose Berliner Debatten. Für die deutsche Marine sollte das indische Vorgehen Beispiel sein.

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19. November 2008 16:28

Somalia ist nun mal nicht Liechtenstein.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Piraten, die mit deutlich größeren Beträgen umgehen und Menschen ermorden, kann man natürlich nicht mit besorgten Bürgern vergleichen. Gegen letztere läßt sich leichter vorgehen - Gesetz hin oder her, da können fünfe schon mal gerade sein. Wenn hingegen vielleicht ein paar Menschen ermordet werden so weit weg, da entdeckt der brave Politiker gesetzliche Verpflichtungen und müht sich, darauf möglichst lange herum zu reiten, bis andere ihrerseits handeln. Immerhin wäre der Protest sich politisch gerierender Vigilanten in Somalie anders zu beurteilen, als der eines demokratische verfaßten Landes inmitten von Europa. Nicht jedem allerdings ist hier dieser Unterschied bewußt.

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19. November 2008 16:27

Manch einer will die Piraten möglichst ohne Konsequenzen „bekämpfen“

Sönke Peters (soenkepeters)

Die Lösung des Problems wäre eigentlich ganz einfach und dann vielleicht gewisser Maßen „unmenschlich“ aus gewissen modernen europäischen Sichtweisen heraus. Um Piraterie zu bekämpfen, bedarf es schließlich nur des Rückgriffs auf über 2000 Jahre alte Erfahrungen. Man denke diesbezüglich von Julius Cäsar an über den massiven Einsatz der Hanse gegen „Störtebeker“ bis hin zu den Maßnahmen in der Straße von Malakka in jüngster Zeit: Stets war die erfolgreiche Bekämpfung von Seeräubern nur erfolgreich, wenn ein Höchstmaß an Konsequenz an den Tag gelegt wurde. Solches wäre aber in bestimmten Kreisen (ich denke da insbesondere an bestimmte Heulsusen der Grünen á la Claudia Roth) wenig opportun und dürfte zu mehr als nur Kontroversen im Bundestag führen, da das Töten einiger dieser Piraten unabdinglich wäre. Ob die Bundesmarine für einen solchen Einsatz momentan wirklich geeignet ist, wage ich zu bezweifeln. Zumindest die Tatsache, dass Soldaten der BW in Afghanistan sich mittlerweile ohne Unterstützung eines vom Staat gestellten Rechtsanwaltes wegen „Totschlags“ verantworten müssen, weil sie ihr Leben an einem „Checkpoint“ zu verteidigen suchten, spricht allen nötigen Erfahrungen der Menschheitsgeschichte zur Piratenbekämpfung Hohn.

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19. November 2008 16:13

Serkansapmaz

Serkan Sapmaz (SerkanSapmaz)

Da muß schnell, dennoch gut analysiert und vorbereitet, aber auch gründlich gehandelt werden. Nato-Kriegsschiffe u Kriegsschiffe der dabei geschädigten Staaten müssen am Golf von Aden gegen die Schnellboote der Piraten vorgehen. Jeder Piraten-Angriff muß mit dem Versenken des Piraten-Bootes prämiert werden. Evtl. auch gegen die Stützpunkte vorgehen, was aber etwas schwieriger sein dürfte. Dass man bisher bei Angriffen doch allzuoft nur zuschaut u sich ab und zu einmischt zugunsten der Handelsschiffe ist schon absurd und hilflos. Ebenso dürften die Lösegelder die Piraterie dort weiter verstärken und vergrößern..

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19. November 2008 15:57

Herr Diesing

Markus Teuber (arathorn)

leider kann ich Ihre Gedanken nicht nachvollziehen :hier geht nicht um die Konfrontation von Atommächten! Sondern um die Eindämmung von Piraten und Räubern.Hier in Frankfurt auf der Kaiserstrasse macht das die Polizei.Wenn mich also jemand entführen wollte,kommt (hoffentlich) auch dieselbe.Der internationale Warenverkehr über die Seestraßen geht nun einmal alle Industrienationen an.Denn diese -also wir alle! - leben vom internationalen Warenverkehr.Und ob die "Saudis" eine schlagkräftige Seestreitkraft haben,die hier eingesetzt werden könnte-das nun wage ich allerdings zu bezweifeln. Im übrigen ist davon auszugehen,daß die (naja Damen wohl weniger) Herren Piraten auf diesem Weg auch Geldbeschaffer für den internationalen Terrorismus sind.Die somalischen wohl auf jeden Fall für Al Quaida & Co. .Auch aus diesem Grund tut Handeln hier not.

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19. November 2008 15:44

...wow, dat is aba fix!

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

... im Dezember schon??? Na das ist ja mal toll. Wird wegen plötzlich auftretenden Weihnachtsfestes aber wohl auf den Januar verschoben... Die Deutschen Soldaten im Helicopter hatten wirklich Glück, dass die Piraten offensichtlich nicht die Hoheitszeichen erkannt haben... dann hätten sie wohl den Stinkefinger gezeigt und fröhlich weitergemacht. Jedenfalls solange deutsche Minister es für nötiger erachten Arbeitslose umzubenennen, damit die Statistik stimmt oder lustige BKA-Gesetzte zu stricken, als endlich den Einsatz unserer Soldaten auf einen anständigen juristischen Boden zu stellen!

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19. November 2008 13:00

Das ist Kommandosache

Wilfried Peters (Pez_1000)

Was gegen Luftpiraterie eingestzt wird, sollte auch auf See eine effektive Gegenwehr darstellen. Das wäre nicht nur erheblich billiger als ein Haufen patrouliierender Kriegsschiffe, viel wichtiger wäre die vermutlich hohe Effizienz. Erwartungsgemäß kämen deswegen Kompetenz- oder Abstimmungsprobleme auf, weshalb Deutsche einfach mal damit beginnen sollten. Hochgerüstete Kommandos hätten in Verbindung mit Luftunterstützung raschen Erfolg. Und weil das bei anderen Ländern einen Nachahmungseffekt auslösen dürfte, würde das dortige Piratenunwesen mit dann vereinten Kräften kurzfrisitg eingedämmt werden.

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19. November 2008 12:42

Eigentlich wäre das Porblem einfach zu lösen

Oliver Langen (Acer99)

...denn die Piraten greifen an, um Schiff & Mannschaft zu kapern. Nach deutschem Recht dürfte "das Schiff" den Angriff abwehren und braucht dabei auch nicht zimperlich sein. EIne Rechtsordnung, die das im Ergebnis anders bewertet, ist mir nicht bekannt. Wenn erstmal durch diverse Schiffe die Angriffe erfolgreich abgewehrt wurden, suchen sie die Piraten einen anderen Job. Dummerweise verwehrt die Rechtsordnung den Handelsschiffen, sich so auszurüsten, dass sie wehrfähig werden. Hier liegt also das Problem. Gestattete man es den Handelsschiffen, eine ordentliche Bewaffnung mitzuführen, die Piratenangriffe wären schnell vorbei. Im Ergebnis dürfte dies auch günstiger sein, als Marineschiffe hinzuschicken und die Prämien steigen zu lassen. Oliver Langen

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19. November 2008 12:39

thailändische Fischerboote vor Somalia?

Andreas Würz (BluesBrother1983)

Zuallererst möchte ich in den Grundtenor gegen Piraterie einstimmen. Es ist ein großes Verbrechen. Aber hat sich schonmal jemand hier gefragt, was pazifische Fischerboote oder expliziter thailändische Fischerboote tausende Kilometer von zu Hause zu suchen haben? In vielen Regionen Afrikas floriert der illegale Fischfang der zur Zerstörung tausender Existenzen führt, da die Fischgründe leer gefischt werden und keine Marine vorhanden ist um diesem Fischfang einhalt zu gebieten. Vielleicht ist es in manchen Fällen ja keine Piraterie, sondern Anzeichen von Selbstschutz? Nur mal so ein Gedankensplitter, der vielleicht ja in manchen Fällen mal zum Hinterfragen anregen könnte.

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19. November 2008 12:29

wirkliche probleme lösen

Christoph Kaiser (christophkaiser)

die piraterie ist ja nur eine folge des elends in somalia. die piraten würden sicher sich auch lieber auf andere weise ernähren. wenn man ein schiff der oiraten zersört kommt sicher wieder eines nach. die probleme müssen an land geregelt werden!

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19. November 2008 12:29

Im Wartehäuschen

Markus Teuber (arathorn)

Zu welchen Zwecken unterhalten "wir" (in Deutschland),aber auch in anderen Ländern eigentlich sündhaft teure Marinestreitkräfte ? So ein Fregattchen,Kreuzerchen oder ein Untersee-Böotchen kostet doch einige Milliönchen ! Nur damit die Herrn Kapitäne lustig jauchzend alle Meere durchkreuzen,schnittig die Wellen schneiden und sich in jedem Hafen eine Braut zulegen ? Sollte dies nicht die Zeit sein,die Kanönchen etwas sprechen zu lassen und ein paar Torpedos in Richtung Piraten-Schiffe zu schicken ?!

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19. November 2008 12:04

Täterschutz vor Opferschutz: Ein Prinzip der Zeit

Klaus Steffen (krs)

Alle. die hier kommentieren, mögen bitte beachten: Das Prinzip "Täterschutz", welches schon seit Jahren die "Rechtsprechung" prägt und von einem merkwürdigen Schutz der Würde eines jeden Menschen ausgeht, interessiert sich nur bedingt für die Opfer einer Tat. Leben und Gesundheit von Piraten, Schlägern, Vergewaltigern ist dem Schutz des Staates anheimgegeben. Der Schutz tatsächlicher oder potentieller Opfer ist dagegen reine Privatsache und dem Zufall überlassen. Im Zweifel ist das Opfer selbst schuld. Warum sollte ein solches Rechtsverständnis an Land sich von dem auf hoher See unterscheiden? Von dieser Frage her ist das zögerliche und widerwillig-halbherzige Verhalten zu sehen. Erst dann, wenn die Piraten die Herren der Meere und der Handelswege sind, wird sich Widerstand mit ungeheurem Aufwand an Geld regen. Die deutsche Marine muß derzeit so sparen, daß sie mit Hubschraubern wie ein Fliegenwedel agiert, statt z.B. eine Rakete auf die gesichteten Schnellboote abzufeuern. Dabei weiß jeder: Wenn die Fliegenpatsche nicht trifft, kommen die Fliegen wieder. Aber die Piloten haben Angst: Vor dem heimischen Staatsanwalt z.B. Und der sieht die Sache wie oben beschrieben. Wir werden noch viel Lehrgeld bezahlen müssen.

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19. November 2008 11:28

Auf einen groben Klotz...

Thomas Schmitt (redfish)

...gehört ein grober Keil. Eine amerikanische Flugzeugträger-Kampfgruppe in den Golf von Aden, die rigoros auf alles schießt, was sich unberechtigt einem Frachtschiff nähert - und Ruhe wäre. Diesen Piraten kommt man nicht mit Gesetzen und Drohgebärden bei, sondern nur mit Gewalt. Rechte haben die Piraten dabei keine - wäre ja noch schöner.

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19. November 2008 09:57

Gutmenschen im Bundestag

Martin Lücke (maluda)

Warum verhindern unsere Gutmenschen in der Politik eigentlich solange die Möglichkeit diesen Piraten einen vor den Bug zu geben? Ein gezielter Treffer auf hoher See würde Wunder bewirken. Wenn sich in dem Piratennest herumspricht, dass deutsche und andere Kriegsschiffe keine Gefangenen machen, sondern einfach wegpusten, dann würde das Spektakel innerhalb von 5 Tagen aufhören. Wie bekannt ist, sind die Piraten teils auch nicht zimperlich. Vom sicheren Deutschland hört sich ja alles recht "witzig" an, aber wenn man wie einige Philippinen etc. seit nahezu drei Monaten in Geiselhaft bei solchen Wilden sitzt, dann denke ich sieht die Lage doch ganz anders aus. Alternativ könnte man auch einfach das Piratennest in dieser autonomen Region stürmen. Die feigen Deutschen werden sicher nur Asyl anbieten, die Drecksarbeit werden wahrscheinlich die Franzosen und die Amerikaner und Briten erledigen.

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19. November 2008 09:18

Machtlos?

Peter Gerlach (Petersen70)

Es ist bald wieder soweit, daß Schiffe auf bestimmten Routen in Geleitzügen mit massiver Bewachung fahren müssen. Ich verstehe nur nicht, warum die Bundesmarine nicht das Recht hat, die Piraten ihrerseits anzugreifen. Welches Gesetz schützt diese Leute? Mit dem Zeigefinger zu drohen - und mehr als diese hilflose Geste sehe ich im Einsatz unserer Schiffe nicht - schreckt die Piraten sicher nicht ab. Wenn Lebensgefahr und der Verlust der eigenen Boote drohen, könnte es womöglich anders aussehen.

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19. November 2008 08:11

Warum nur so zögerlich?

Dominik Quest (kanpai82)

Ich frage mich, warum die Welt mit den Piraten vor Somalia so zögerlich umgeht. Natürlich ist es eine Möglichkeit, wie die Franzosen Konvois zu organisieren und entsprechend gesichert das Seegebiet zu passieren. Aber wieso geht die Marine (nicht nur die deutsche - allgemein!) nicht mit aller Härte gegen die Piraten vor? Ich meine, wenn man die ersten zehn oder zwanzig Schnellboote versenkt hat, dürfte sich das auch unter den Piraten herumsprechen. Und die werden es sich dann gewiss besser überlegen, ob sie in ein mit Kriegsschiffen aus aller Welt gespicktes Seegebiet eindringen wollen, um Frachter/Tanker/... zu kapern. Wenn man liest, wie traumatisiert die Besatzungen teilweise nach den Entführungen sind, sollte man wirklich effektiv und nachhaltig handeln! MfG und Kanpai!

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19. November 2008 05:26

Auch wenn es von der Ferne immer schwer zu beurteilen ist...

Christian Roigk (Dubai1)

...aber die Piraterie vor der somalischen Kueste ist inzwischen zu einem sehr ernsthaften Problem angewachsen. Bald werden Handelsschiffe gezwungen sein im Konvoi unter Schutz von Kriegsschiffen diese Region zu passieren. Die neun Schnellboote, die den britischen Tanker angegriffen haben, haetten schlicht vom Hubschrauber versenkt werden muessen. Da in Somalia keine Regierung existiert, denke ich dass eine multinationale Eingreiftruppe den Hafen, wo die gekaperten Schiffe liegen, angreifen sollten, die Infrastruktur ( Schnellboote, Lagerhaeuser, Kais ) zerstoeren sollten. Wir werden diese Pest sonst nie los. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Seeversicherungspraemien durch die Decke gehen werden, und wir alle beim Kauf einer chinesischen Zahnbuerste daran beteiligt werden.

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19. November 2008 00:18

Party on

Calpo Salmrohr (calpo_salmrohr)

Vielleicht greife ich zu weit, aber vielleicht kann man diese atemberaubende Geschichte (zwölf Schiffe mit 250 Besatzungsmitgliedern in der Gewalt von somalischen Seeräubern) auch als zeitgenössische Real-Inszenierung des Michael Kohlhaas auffassen?

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19. November 2008 00:17

Seekrieg? Seekrieg!

Metin Gülmen (elmetinho)

Unglaublich, wie innerhalb kürzester Zeit afrikanische Piraten so aufgerüstet werden konnten und der Welt eine solche Plage darstellt! Da fragt man sich schon, woher Seeräuber aus Afrika Panzerfäuste, Raketenwerfer, Schnellboote etc. haben ... Jedenfalls muss v.a. die NATO (besonders die USA, die sich ja als Weltplizei sieht) Maßnahmen gegen diese Verbrecher ergreifen. Es reicht nicht aus, Piraten zu entwaffnen, man sollte schon erwägen, drastischere (militärische) MIttel anzuwenden! Sonst wird es auf Dauer keine Lösung sein, wenn man ständig Lösegeld zahlen muss!

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18. November 2008 22:56

Signale setzen

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Es ist peinlich...vor der Küste Somalias liegt bald ein Dutzend gekaperte Schiffe mit Waren im Wert von nahezu einer Milliarde und die sogenannte "freie Welt" und der Westen zankt sich über die Zuständigkeit und ob man etwas unternehmen soll. Sonst ist die NATO doch auch so schnell bei der Sache, warum zaudert man? Genau das setzt an die Piraten am Horn von Afrika das falsche Signal! Meine Hochachtung den deutschen Soldaten, die eine weitere Entführung erfolgreich verhindert haben. Unser zaudernder Verteidigungsminister sollte so anständig sein, den Soldaten per Fernschreiben ein Lob auszusprechen. Sie haben es mehr als verdient. Und dann sollte die Politik sich endlich auf den Hosenboden setzen und sich statt über Hilfen für marode Unternehmen, die sowieso pleite gehen und Bespitzelungsgesetze zu unterhalten sich um die Gefahr für den deutschen Überseehandel kümmern. Ein deutsch-französisches Kampfgeschwader aus Fregatten, Versorger und der Jeanne d'Arc wäre ein deutliches Zeichen aus Europa gegen die Piraten. Sarkozy würde mit Sicherheit mitmachen.

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