Auslöser für den Stromausfall? Kreuzfahrtschiff “Norwegian Pearl“

Stromausfall

Europa im Dunkeln

Millionen Menschen in Westeuropa saßen am Samstag abend im Dunkeln. Eine Panne im deutschen Stromnetz löste eine Kette von Störfällen aus, die von Deutschland bis nach Spanien und Italien reichte. Die Spur führt in den Norden Deutschlands und zum Stromkonzern Eon.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. November 2006 15:06

Plötzlich geht das doch

Bernhard Schmitz (DerKetzer)

Als zuletzt in USA ein größerer Stromausfall passierte (Sommer 2005?), hieß es, dass es hier aufgrund anderer Netzstrukturen nicht passieren könne. Jetzt also doch?

Paranoid nachgefragt: Eine konzertierte Sabotage?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
05. November 2006 14:38

Europa im Dunkeln

Dieter Hintze (dhintze)

Mir klingen angesichts der riesigen Stromausfälle in den U.S.A. immer noch die vollmundigen Beteuerungen des RWE im Ohr, dass so etwa bei uns in Europa nicht passieren kann, denn unsere Kaftwerke sind im Gegensatz zu den Kraftwerken in den U.S.A. optimal vernetzt.
Nun musste bei uns ein Kraftwerk infolge von aufgetretener Unterfrequenz infolge Überlastung - andere Quellen sprechen von Wartungsarbeiten - abschalten, und nun sind dadurch große Teile Europas - um ein Haar fast ganz Europa - stromlos, und das lt. RWE infolge(!) unserer Vernetzung.
Ich binn gespannt auf das endgültige Untersuchungsergebnis.

Dieter Hintze, Hildesheim

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
05. November 2006 13:09

Die großen Pannen in den Stromnetzen werden etwas zu häufig!

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Im vergangenen Jahr waren es Schnee und korrodierte Strommasten, jetzt sieht es nach Überlastung aus. Wann begreift man in Deutschland endlich, daß überhöhte Gewinne und hohe Aktienkurse an den Börsen für ein Unternehmen keine Bedeutung haben. Das unterstützt nur die Zockermentalität eines Teil der Wirtschaft. Für den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens sind hohe Kundenzufriedenheit, erstklassige Leistungen in Bezug zu dem, was produziert und verkauft wird sehr wichtig. Auch die Unternehmensgröße ist eher zweitrangig. Gerade in der Energieversorgung ist ein Netzwerk mittlerer, regionaler Unternehmen eher wünschenswert. Man darf sich in Deutschland einmal mehr wundern über eine nicht vorhandene Gesetzgebung, wenn unsere überwiegend Unternehmensinteressen verpflichteten Parlamentarier von ihren Auftraggebern keine Order erhalten. Wie gut gerade die großen Energieunternehmen in den Parlamenten vertreten sind ist ja mittlerweile allgemein bekannt. Auch das nennt man wohl Demokratie! Weiter kann man gerade in der EU erleben, wie EON die Übernahme von EMDESA in Spanien mit Hilfe der EU-Kommission durchzieht. Der ganze Unsinn muß eben europäische Dimensionen haben.

Rolf-Dirk Maehler

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche