17. November 2005 Manche Kinder finden in ihrem Zuhause keinen sicheren Schutz, sondern werden mit Gewalt konfrontiert. Väter, Freunde, Nachbarn werden zu Tätern. Eine Auflistung schwerer Fälle, in denen Kinder in Deutschland von Männern aus ihrem familiären Umfeld getötet wurden.
Februar 2005: Der neun Jahre alte Peter aus München wird von einem Bekannten seiner Familie sexuell mißbraucht, erdrosselt und in einen Müllcontainer geworfen.
April 2004: Im rheinland-pfälzischen Sprendlingen schlägt ein 27 Jahre alter Mann die elf Monate alte Tochter seiner Freundin mindestens zweimal mit dem Kopf gegen die Wand. Nach zehn Minuten stirbt das Kind.
Januar 2004: Auf der Damentoilette des Stiftskrankenhauses im bayerischen Weißenhorn wird die drei Jahre alte Karolina schwer verletzt aufgefunden. Das Mädchen stirbt wenig später. Sie wurde vor allem vom Freund ihrer Mutter gequält und zu Tode geprügelt.
August 2003: Ein fünf Monate alter Junge stirbt im westfälischen Coesfeld an den Folgen mehrerer Schädelbrüche. Der 26jährige hatte ihm den Schädel mit bloßen Händen eingedrückt.
Mai 2003: Ein 23jähriger schlägt in einem Wutanfall seinen acht Wochen alten Sohn mit dem Kopf mindestens zweimal auf Tisch- und Bettkante. Der Junge erliegt wenig später den schweren Verletzungen.
Juni 2001: Die acht Jahre alte Julia aus Biebertal in Hessen wird von einem Nachbarn in sein Haus gelockt, mißbraucht und erschlagen.
März 2001: Ein 24 Jahre alter Mann entführt die Tochter seiner Lebensgefährtin nach einem Streit und wirft sie in einen See: Die drei Jahre alte Tatanka aus Augsburg ertrinkt.
Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: dpa/dpaweb