Zum Beginn der Paralympics in Peking hat sich die Lage der Behinderten in China zwar gebessert. Aber vor allem in ländlichen Gebieten werden behinderte Kinder oft von ihren Eltern ausgesetzt - denn teure medizinische Versorgung kann sich hier niemand leisten. Von Petra Kolonko, Peking
Dreiundachtzig Millionen Chinesen sind behindert: Die Paralympics, die am Samstag beginnen, machen für die Volksrepublik die Frage unausweichlich, auf welcher Grundlage die Gesellschaft prosperieren will. Von Mark Siemons, Peking
Paralympics: Sport als Chance für chinesische Behinderte
Bei den Paralympischen Spielen in Peking wird ein Ensemble behinderter Artisten spektakuläre Beiträge zur Eröffnungsfeier und der Abschlusszeremonie darbieten. Die Künstler waren schon im Kulturprogramm der Olympischen Spiele zu bestaunen.
Während der Olympischen Spiele gilt es in China, Ekstase zu erzeugen und zugleich zu verhindern. Die Begeisterung soll überschwappen und dabei doch irgendwie in ihren Grenzen bleiben. In Pekings Straßen ist Olympia seltsam unsichtbar. Von Mark Siemons, Peking
China ist ein Land, das der Welt kulinarisch noch enorm viel geben kann. Eine ganze Reihe europäischer Spitzenköche entwickelt dort hochinteressante Ideen, die von den lokalen Produkten und Kochtechniken profitieren. Von Jürgen Dollase
Die Olympischen Spiele beginnen im Zeichen einer Glückszahl, und zwar am 8.8. um 8 Minuten nach 8. Doch auch für Hochzeiten und Geburten ist heute in China ein guter Tag. Allein in Peking heiraten 16.400 Paare. Von Petra Kolonko, Peking
Was bedeutet es, dass sich in China sogar Regierungskritiker oft nicht mit dem westlichen Blick auf ihr Land anfreunden können? Die Olympischen Spiele stellen auch den Westen und die mangelnde Selbstreflektion über seine Rolle auf die Probe. Von Mark Siemons, Peking
Die Behörden der nordwestchinesischen Region Xinjiang haben nach dem Anschlag vom Montag eine Verschärfung ihrer Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Laut staatlichen Medien könnten uigurische Extremisten für den Anschlag verantwortlich sein. Doch wer sind eigentlich die Uiguren? Von Wolfgang Günter Lerch
Bildergalerie Der Fotojournalist Liu Heung Shing ist in durch ganz China gereist, um unerschlossene oder verborgene Fotoschätze zu heben. Resultat: eine erstaunlich aktuelle Bilderchronik der Jahre 1949 bis 2008. Dieser Fotoband liest sich wie ein Roman; als Genrebezeichnung taugt Horror. Von Andreas Platthaus
Alle reden von chinesischer Kunst. Sie erzielt auf Auktionen Rekordpreise. Alle Galerien wollen Filialen in Peking haben. Aber was sieht man, wenn man dort nach Kunst sucht? Niklas Maak hat sich im Reich der Mitte umgeschaut.
Bildergalerie Der Fotograf Basil Pao ist durch alle Provinzen Chinas gereist. Seine Bilder zeigen das Land, wie man es kaum je gesehen hat. Es ist ein lakonischer Blick auf Menschen und Landschaften, neugierig und frei von den Verführungen des Exotischen.
Die Universität Peking ist ein Bildungsparadies im Reich der Mitte, ein Wallfahrtsort der Chinesen und der wohl prestigeträchtigste Ort für die Ausbildung der fähigsten Köpfe. Gastdozentin Hélia Paukner über die Auserwählten von Beida und das chinesische Bildungssystem. Von Hélia Paukner
Etwa 880 Millionen Menschen sprechen Mandarin. Da viele Chinesen ihren eigenen Dialekt vorziehen, klappt die Verständigung oft nur wegen der identischen Schriftzeichen. Raten Sie doch einmal, welche Begriffe sich hinter diesen kombinierten Zeichen verbergen!
Christian Geinitz geht als Korrespondent für die F.A.Z. nach Peking. Zur Vorbereitung paukt er an der Universität Bochum die Sprache, die Hunderte Millionen Menschen schon sprechen. Leicht ist das nicht. Hier ist sein Bericht.
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