Frühaufsteher

Anfängliche Kursgewinne verpuffen

24. Juni 2008 Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag kaum verändert in den Handel gestartet. Bis 9.50 Uhr verliert der Dax 4 Punkte auf 6.585. Die wenig aussagekräftigen Vorgaben der Börsen in den Vereinigten Staaten und aus Japan und ein kaum veränderter Ölpreis führen einmal mehr zur Zurückhaltung bei den Anlegern. Auch die Volumina bleiben weiter dünn.

Im Vorfeld wichtiger makroökonomischer Kennzahlen wie dem für den Nachmittag erwarteten amerikanische Verbrauchervertrauen halte man sich eher bedeckt, heißt es im Handel. Darüber hinaus werfe bereits die für Mittwoch avisierte zinspolitische Entscheidung der Federal Reserve ihren Schatten voraus.

Anhänger der charttechnischen Analyse sehen den Leitindex der heimischen Standardwerte im Tageshandel in einer Handelsspanne zwischen dem Tief zum Wochenausklang bei 6.547 Punkten und dem Zwischentief vom 11. Juni bei 6.638 Punkten.

Keine Erholungstendenzen sind bei Automobilwerten auszumachen. Bereits zum Wochenauftakt ist der Euro-Stoxx-600-Sektor Automobil auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2006 gefallen. Auch am Dienstag sind die Vorgaben alles andere als gut, wie Händler sagen. „Der S&P-500 Automobilsektor hat an Wall Street 8,1 Prozent verloren. Er befindet sich quasi im freien Fall“, sagt ein Händler. An Wall Street verloren Ford 9,1 Prozent und General Motors 6,4 Prozent.

Aus Japan gebe es unterdessen Aussagen eines führenden Toyota-Managers, der Absatz in den Vereinigten Staaten gestalte sich schwierig. Die Abkühlung der Konjunktur bei gleichzeitig hohen Spritpreisen könnte den Sektor noch eine Weile ausbremsen, vermuten Händler. Daimler geben 1,4 Prozent auf 42,93 Euro ab, BMW 1 Prozent auf 32,03 Euro sowie VW 0,9 Prozent auf 180,07 Euro.

Mit den Titeln der Deutschen Telekom und der Deutschen Post stehen auch zwei ehemalige Staatsmonopolisten im Fokus des Anlegerinteresses. Während die Heraufstufung durch Morgan Stanley für den Telekommunikationskonzern auf „Overweight“ stützend wirkt, belastet der gesenkte Ausblick des amerikanische Wettbewerbers UPS für das zweite Quartal den deutschen Logistikdienstleister. Telekom steigen um 1,6 Prozent auf 10,37 Euro, während es für Post 2,7 Prozent auf 17,17 Euro nach unten geht.

Hypo Real Estate starten sehr fest in den Handel. Das Angebot von J.C.Flowers sei erfolgreich verlaufen, ist im Handel zu hören. Günstig für den Kurs sei aber vor allem, dass zumindest mit Stand 17.00 Uhr vom Montag nicht mehr als 25 Prozent angedient worden seien, damit sei vermutlich kein großer Verkaufsdruck aus Überhängen auf den Kurs zu erwarten. HRE gewinnen 2,4 Prozent auf 21,34 Euro.

Konjunkturdaten dürften Anleihenmarkt kurzfristig stützen

Die am Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten dürften nach Einschätzung von Experten den Rentenmarkt stützen. In den Vereinigten Staaten dürfte das Verbrauchervertrauen des Conference Board die zunehmenden Belastungen unter anderem durch die hohen Energiepreise und den schwachen Arbeitsmarkt aufzeigen und in Richtung neuer Tiefstwerte sinken, heißt es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Vor diesem Hintergrund seien Sorgen um die wichtige Stütze der amerikanische Konjunktur durchaus gerechtfertigt. Auch das deutsche GfK-Konsumklima und das italienische Konsumentenvertrauen sollten nachgeben. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future erwarten die Experten im Tagesverlauf zwischen 109,85 und 110,70 Punkten. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Minus von 16 Stellen bei 110,31 Prozent.

Euro steigt wieder über die Marke von 1,55 Dollar

Der Euro notiert beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Dienstagmorgen wieder über der Marke von 1,55 Dollar. Nach den Abgaben vom Vortag kann sich die Einheitswährung damit ohne größere Impulse wieder erholen. Das Aufwärtspotential der Einheitswährung dürfte nach dem schwachen Ifo-Index vom Vortag aber stark beschränkt sein. Marktteilnehmer stellen sich zunächst auf ein zurückhaltendes Geschäft bis zur Bekanntgabe wichtiger amerikanische Konjunkturdaten am Nachmittag ein. Veröffentlicht werden der Index des Verbrauchervertrauens sowie der Case-Shiller-Hauspreisindex. Von Dow Jones befragte Analysten erwarten im Schnitt im Juni einen Rückgang des Verbrauchervertrauens auf 56,0 von zuvor 57,2. Darüber hinaus richtet sich der Blick der Anleger bereits auf die am Berichtstag beginnende Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve. Vor dessen Leitzinsentscheidung am Mittwochabend ist nur mit geringer Aktivität der Investoren an den Finanzmärkten zu rechnen. Es wird zwar davon ausgegangen, dass die amerikanische Notenbank die Leitzinsen bestätigen wird, große Unsicherheit besteht aber mit Blick auf die weitere Leitzinspolitik der Fed. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 886,80 Dollar nach einem Nachmittag-Fixing am Montag bei 881,00 Dollar.

Aktien in Tokio schließen knapp gehalten

Anhaltende Sorgen über die Entwicklung der Wirtschaft in Japan und den Vereinigten Staaten haben die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. Zudem drückte die Sorge vor weiter steigenden Rohstoff-Preisen die Kurse, nachdem Chinas Stahlhersteller Baosteel einer Eisenerz-Preisanhebung von fast 100 Prozent zugestimmt hat. Öl- und Energiewerte widersetzten sich allerdings dem Trend. Vor Beginn der Zins-Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed und wichtigen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten und Japan blieb der Handel jedoch dünn. „Die Leute mögen dieses oder jenes zum Ölpreis oder zu was auch immer sagen, aber tatsächlich steckt hinter den Handelsentscheidungen von heute die Sorge vor der Schwäche der amerikanische Wirtschaft“, sagte Nagayuki Yamagishi, Aktienstratege bei Mitsubishi UFJ Securities. In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,06 Prozent schwächer bei 13.849 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,09 Prozent auf 1349 Stellen zu. Ohne Ausnahme abwärts ging es in Singapur, Taiwan Seoul und Hongkong. Nur Shanghai legte zu, nachdem es dort allerdings am Montag kräftig bergab gegangen war. Der Dow-Jones-Index in New York hatte am Montag kaum verändert geschlossen, während die Nasadaq 0,85 Prozent verlor. Wenn man genau hinsehe, habe es aber auch bei den Standardwerten schlechte Nachrichten gegeben, sagte Katsuhiko Kodama von Toyo Securites. „Aus der Sicht der Anleger waren die Auto- und Finanzsektoren schwach.“ Der Stahl-Index in Tokio gab infolge der Sorgen vor steigenden Rohmaterial-Preisen 1,9 Prozent nach. Unter den Einzelwerten verloren Kobe Steel 2,3 Prozent und Nippon Steel 2,5 Prozent. Autohersteller wie Toyota notierten 1,5 Prozent tiefer. Chinas Baosteel hatte am Montagabend eine Preisanhebung seines Eisenerz-Zulieferers Rio Tinto um bis zu 97,5 Prozent zugestimmt, womit der Preis auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt ansteigen wird.

Aktien Hongkong mittags etwas leichter - Immobilienwerte mit Abgaben

Mit einer etwas leichteren Tendenz zeigen sich die Kurse an der Börse in Hongkong am Dienstagmittag (Ortszeit). Bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index (HSI) 0,5 Prozent auf 22.599 Punkte. Es gebe kaum Markt bewegende Nachrichten, so ein Händler. Im Mittelpunkt steht neben der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der amerikanische Notenbank am Mittwoch auch der Verfall am Donnerstag. Eine Unterstützung für den Index wird bei 22.000 Punkten gesehen. Mit Abgaben zeigen sich die Immobilienwerte. Der Subindex für den Sektor gibt um 1,6 Prozent nach. „Es gibt derzeit keine positiven Katalysatoren für den Immobilien-Bereich in Hongkong und die Aktien dürften sich kurzfristig weiter schwächer als der Markt entwickeln“, so ein Händler. Hang Lung Properties verlieren 4,6 Prozent und die Titel von Sun Hung Kai Properties reduzieren sich um 1,6 Prozent. (Dow Jones Newswires)

Aktien in Singapur tendieren am Mittag etwas leichter

Mit einer etwas leichteren Tendenz zeigen sich die Kurse an der Börse in Singapur am Dienstagmittag (Ortszeit). Bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte gibt der Straits-Times-Index (STI) um 0,4 Prozent auf 2.969 Punkte nach und büßt damit die Aufschläge aus dem frühen Geschäft wieder ein. Im Verlauf war der Index schon bis auf 2.991 Punkte gestiegen. Der Handel verläuft nach Aussage von Teilnehmern insgesamt recht träge. Es gebe derzeit keinen Grund für einen Einstieg in den Markt, heißt es. Zudem würden die Investoren auf das Ergebnis der Sitzung der amerikanische Notenbank am Mittwoch warten. Ein Widerstand wird bei 3.000 Punkten gesehen, eine Unterstützung bei 2.900 Punkten.

Wall Street nachbörslich: Leichter

Mit einem deutlichen Abschlag haben sich United Parcel Service (UPS) am Montag im nachbörslichen Handel in New York gezeigt. Das Logistik-Unternehmen hat die Gewinnerwartungen für das zweite Quartal nach unten korrigiert. UPS verwies auf die schwache konjunkturelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten und die deutlich gestiegenen Kerosinpreise. Zudem seien die amerikanische Frachtmengen zurückgegangen und auch die Nachfrage für Premium-Luftfrachtprodukte rückläufig. Die Aktie verlor 3,5 Prozent auf 63,96 Dollar. Die Aktien von Mitbewerber FedEX reduzierten sich um 1,9 Prozent auf 78,60 Dollar.

Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gab im nachbörslichen Handel an der Wall Street 5,91 Zähler auf 1.907,4 Punkte nach.

Wall Street schließt kaum verändert - Nasdaq schwächer

Kaum verändert sind die Standardwerte an Wall Street am Montag aus dem Handel gegangen. Der neuerliche Anstieg des Ölpreises verhalf Aktien des Energiesektors zu Kursgewinnen und trug dazu bei, die Verluste des Finanzsektors zu kompensieren. Technologiewerte schlossen dagegen schwächer. Die Umsätze seien wegen der bevorstehenden Sitzung des Offenmarktausschusses der amerikanische Notenbank dünn gewesen, berichteten Händler. Die Sitzung beginnt am Dienstag; ihren Zinsentscheid wird die Notenbank am Mittwoch veröffentlichen.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte schloss kaum verändert bei 11.842 Punkten. Der S&P-500-Index ging unverändert bei 1.318 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq-Composite sank dagegen um 0,8 Prozent oder 20 Punkte auf 2.386. Umgesetzt wurden 1,09 (Freitag: 2,04) Milliarden Aktien. Dabei wurden 1.054 Kursgewinner und 2.112 -verlierer gesehen. Unverändert schlossen 80 Titel.

Finanzwerte gerieten abermals unter Druck, als Medienberichte über angeblich geplante umfangreiche Stellenstreichungen bei den Investmentbanken Citigroup und Goldman Sachs auftauchten. Der Abbau von Arbeitsplätzen sei ein neuerlicher Beweis dafür, wie sehr die Branche unter den Folgen der Hypothekenkrise leide, sagten Händler. Der Aktienkurs der Citigroup sank um 3,9 Prozent auf 18,55 Dollar. Goldman Sachs verloren 2,8 Prozent auf 178,59 Dollar. Die Goldman-Analysten hatten zudem den amerikanische Finanzsektor auf „Underweight“ von „Neutral“ zurückgestuft und eine im Mai vorgenommene Hochstufung als Fehler bezeichnet. Bank of America büßten 4,5 Prozent auf 25,88 Dollar ein und JP Morgan Chase 2,6 Prozent auf 36,87 Dollar. Die Titel des Versicherers American International Group fielen um 5,6 Prozent auf 30,30 Dollar.

Der Rohstoff- und Energiesektor profitierte vom Anstieg des Ölpreises am Berichtstag. Exxon Mobil legten um 3,3 Prozent auf 87,70 Dollar zu und Chevron um 2,5 Prozent auf 99,06 Dollar. Die Inflation des Ölpreises weckte allerdings Befürchtungen, dass die Konsumlust der amerikanische Bürger nachlassen könnte. Darunter litten die Aktien der Baumarktkette Home Depot, die um 4,5 Prozent auf 25,06 Dollar nachgaben. Auch die ölpreissensitiven Automobilwerte verzeichneten Verluste: General Motors verloren 6,4 Prozent auf 12,91 Dollar und Ford 9,0 Prozent auf 5,28 Dollar. Bei Ford belastete zusätzlich eine Studie der Deutschen Bank. Die Analysten hatten ihre Ergebnisschätzung für das Unternehmen und seine Zulieferer gesenkt.

Im Technologiesektor fielen Motorola um 6,3 Prozent auf 7,44 Dollar, nachdem die Analysten von Piper Jaffrey die Aktien des Mobiltelefonherstellers auf „Sell“ von „Neutral zurückgestuft und dies mit dem fortgesetzten Verlust von Marktanteilen begründet hatten. Texas Instruments verloren 1,3 Prozent auf 29,02 Dollar.

Nachrichten rund um Unternehmensübernahmen hellten die düstere Stimmung etwas auf. Die Aktien von Corn Products verteuerten sich um 18 Prozent auf 50,75 Dollar, nachdem Bunge 4,8 Milliarden Dollar für das Unternehmen geboten hatte. Die Aktien von Halliburton, eines Ausrüsters der Erdölindustrie, stiegen um 6,0 Prozent auf 53,01 Dollar, nachdem das Unternehmen sein Übernahmegebot für die britische Expro International zurückgezogen hatte.

Amerikanische Anleihen tendieren im Späthandel uneinheitlich

Uneinheitlich haben sich die amerikanische Anleihen am Montag gegen Ende einer unruhigen Sitzung gezeigt. Kurz vor dem Zinsentscheid der amerikanische Notenbank hätten sich die Anleger zurückgehalten, sagten Beobachter. Im späten New Yorker Handel notierten zehnjährige Titel mit einem Kupon von 3,875 Prozent unverändert bei 97-21/32 und rentierten mit 4,166 Prozent. Der mit 4,375 Prozent verzinste 30-jährige Staatsanleihe stieg um 11/32 auf 94-24/32. Ihre Rendite fiel von 4,725 auf 4,702 Prozent.

Zeitweise stützte die Angst vor einer Konjunkturschwäche den Markt. Gerüchte, dass die beiden Investmentbanken Goldman Sachs und Citigroup in großem Umfang Personal abbauen wollen, hätten unter den Anlegern Bedenken aufgebracht, was die wirtschaftliche Lage der Vereinigten Staaten angehe, erklärten Händler.

Wegen des Zinsentscheids der amerikanische Notenbank am Mittwoch hätten die Anleger eine abwartende Haltung eingenommen, berichteten die Marktteilnehmer. Viele Investoren warteten wohl auch die Auktionen zweijähriger und fünfjähriger Notes ab, die das amerikanische Finanzministerium für diese Woche angesetzt hat. Am Dienstag wird das Ministerium zweijährige Anleihen im Volumen von 30 Milliarden Dollar verkaufen, am Donnerstag fünfjährige Titel im Volumen von 20 Milliarden Dollar.

Als einziges Konjunkturdatum wurde am Berichtstag der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) veröffentlicht, der zwar überraschend gut ausgefallen war, aber am Anleihemarkt wenig Beachtung fand. Der CFNAI war im Mai überraschend auf den Stand von -0,96 gestiegen, lag aber nach wie vor unter seinem historischen Trend. Für den Vormonat wurde der Indexstand auf minus 1,23 revidiert, nachdem zunächst ein Wert von minus 1,17 genannt worden war.

Ein CFNAI von Null signalisiert ein Wirtschaftswachstum auf historischem Trendniveau. Weist der Index einen negativen Stand auf, deutet dies auf eine Expansion unterhalb des historischen Trendniveaus hin, ein positiver Wert zeigt ein darüber liegendes Wachstum an. Erst wenn der Dreimonatsdurchschnitt unter den Wert von minus 0,70 fällt, lässt sich mit zunehmender Wahrscheinlichkeit auf den Beginn einer Phase schrumpfender Wirtschaftsleistung schließen. Darüber hinaus deutet ein negatives Vorzeichen beim Dreimonatsdurchschnitt auf einen verringerten Inflationsdruck auf Sicht eines Jahres hin.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Dow Jones, Bloomberg, Reuters, dpa-AFX, F.A.Z.

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Bildmaterial: FAZ.NET-Jan Bazing

 
NamePunkteProzent
Dax 6.337,82 +3,43
TecDax 790,22 +3,81
DowJones 11.220,96 +0,29
Nasdaq 2.255,88 -0,14
STOXX 50 3.319,39 +4,19
Nikkei 225 12.624,46 +3,38
S&P 500 Zert. 12,28 -3,08
Euro/Dollar 1,43 -0,61
Bund Future 114,56 -0,62
Gold 810,30 +0,93
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