Medienschau

Ryanair steigert den Gewinn um 33 Prozent

05. Juni 2007 Unternehmensnachrichten

Ryanair steigert den Gewinn um 33 Prozent

Der irische „Billigflieger“ Ryanair konnte den Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr im Vergleich mit der Vorjahresperiode bis Ende März um 33 Prozent auf 435,6 Millionen Euro oder 25,8 Cent je Aktie steigern und damit die Erwartungen des Marktes übertreffen. Der Umsatz legte um 32 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro zu. Allerdings rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr nur noch mit verhaltenem Wachstum. (Bloomberg)

Gewinn bei Burckhardt Compression legt um 82 Prozent zu

Der Nettogewinn des Schweizer Kompressorherstellers Burckhardt Compression stieg im vergangenen Geschäftsjahr bis Ende März um 82 Prozent auf 40 Millionen Schweizer Franken. Der Umsatz legte um 27 Prozent auf 266,7 Millionen Franken zu, der Auftragseingang stieg um 26 Prozent auf 408,2 Millionen Franken. Das Unternehmen geht davon aus, den Umsatz im laufenden Jahr um 25 bis 30 Prozent bei zunehmender Profitabilität steigern zu können. (Bloomberg)

Lanxess-Chef - Clariant-Aktienkurs ist uns zu hoch

Der Leverkusener Chemiekonzern Lanxess ist derzeit nicht am Kauf seines Schweizer Konkurrenten Clariant interessiert. „Nein, der Aktienkurs ist zu hoch“, sagte Lanxess-Chef Axel Heitmann der „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe). Unter Berufung auf Firmenkreise schreibt die Zeitung, Lanxess habe die Übernahme allerdings in der Vergangenheit geprüft. Ein Unternehmenssprecher wollte dies nicht kommentieren. Die Clariant-Aktie war nach wiederholten Spekulationen um eine Übernahme des Unternehmens durch Lanxess seit Jahresbeginn kräftig gestiegen. Lanxess ist derzeit auf der Suche nach Übernahmezielen und hatte dabei unter anderem Degussa im Blick. (Reuters)

Ericsson-Tochter legt Pflichtangebot für Softwarefirma LHS vor

Eine Tochtergesellschaft des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson hat ein Pflichtangebot für die Übernahme des Softwareherstellers LHS abgegeben. Die E/LHS Acquisition GmbH biete 22,50 Euro pro LHS-Stückaktie, teilte die Ericsson-Tochter am Dienstag in Frankfurt mit. Am Montag hatte die im Prime Standard notierte Aktie des auf Abrechnungs- und Kundenverwaltungssoftware für Telekomfirmen spezialisierten Unternehmens den Handel mit 20 Euro beendet. Das Papier war im Oktober mit 8,50 Euro an der Börse gestartet. E/LHS hat nach eigenen Angaben mit verschiedenen Aktionären bereits Kaufverträge über 55,1 Prozent des LHS-Grundkapitals geschlossen. Der Kaufpreis betrage 22,50 Euro pro Aktie. Außerdem seien bindende Vereinbarungen über weitere 20 Prozent an LHS geschlossen worden, hieß es weiter. (Reuters)

Avaya wird fpr 8,2 Milliarden Dollar übernommen

Der amerikanische Telekomausrüster Avaya wird von den Finanzinvestoren TPG Capital LLC und Silver Lake Partners für rund 8,2 Milliarden Dollar übernommen. Nach Angaben von Avaya vom Montag hat der Board of Directors dem Angebot von 17,50 Dollar in bar zugestimmt und die Offerte als besten Wert für die Anteilseigner bezeichnet. Der Kaufpreis stellt einen Aufschlag von 28 Prozent auf den Schlusskurs der Avaya-Aktie vom 25. Mai dar. Am Tag darauf hatten erste Presseberichte über die Kaufverhandlungen den Aktienkurs in die Höhe getrieben. Die Vereinbarung räumt der Avaya-Führung eine 50-Tage-Frist für die Suche nach konkurrierenden Angeboten ein. Unter normalen Umständen wird jedoch ein Abschluss der Transaktion im Herbst angestrebt. Der Konzern aus Basking Ridge in New Jersey wurde im Jahr 2000 von Lucent Technologies abgespaltene und ist als Telekom-Systemausrüster und - Dienstleister vornehmlich für Unternehmen tätig. Die Hälfte des Umsatzes von 5,1 Milliarden Dollar macht Avaya mit langfristigen Serviceverträgen. Avaya galt im vergangenen Jahr als Interessent für die Siemens-Sparte Enterprise Networks. (Dow Jones Newswires)

Ersol gewinnt russischen Partner für Siliziumversorgung

Der Solarzellenhersteller Ersolhat mit der russischen Nitol Gruppe einen weiteren Partner für seine Silizium-Versorgung gewonnen. Eine Absichtserklärung für die Lieferung von Polysilizium bis 2012 sei bereits unterzeichnet worden, teilte das Erfurter Unternehmen am Dienstag mit. „Dieses zusätzliche Rohmaterial wäre ein weiterer Schritt zum kontinuierlichen Ausbau unserer Kapazitäten“, erklärte Ersol-Vorstand Jürgen Pressl. Nitol habe einen Standort in Sibirien mit niedrigen Produktionskosten. (Reuters)

Wirtschaftsmeldungen

Bauwirtschaft: Die Zeichen stehen auf Streik

In der deutschen Bauwirtschaft stehen die Zeichen zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder auf Streik. Die Gewerkschaft IG Bau bereitet eine Urabstimmung vor. Erste Warnstreik sind noch in dieser Woche möglich. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 13)

Den Frühaufsteher können Sie auch als kostenlosen Newsletter bestellen.



Text: FAZ.NET

 
NamePunkteProzent
Dax 6.536,09 +1,45
TecDax 746,70 +2,21
DowJones 11.632,38 +0,26
Nasdaq 2.325,88 +0,95
STOXX 50 3.387,50 +1,84
Nikkei 225 13.312,93 +0,97
S&P 500 Zert. 12,80 +2,40
Euro/Dollar 1,57 +0,11
Bund Future 110,11 +0,03
Gold 924,83 +0,34
Öl 126,52 -4,27
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche

F.A.Z. Electronic Media GmbH 2001 - 2008

Quellen: IS.eFinance Solutions using Deutsche Börse AG, Morningstar und weitere. IS.eFinance Solutions implemented and powered by Interactive Data Managed Solutions AG, ©  1999-2007. Alle Börsendaten werden mit 15 Minuten Verzögerung dargestellt.