19. März 2008
Unternehmensmeldungen
FBI weitet Hypotheken-Untersuchung aus
Washington - Das FBI hat seine Untersuchung im Zuge der amerikanischen Hypothekenkrise um ein Unternehmen auf nun 17 Institute ausgeweitet. Ob es sich bei dem neuen verdächtigten Konzern um die knapp an einer Pleite vorbeigeschrammte Investmentbank Bear Stearns handelt, wollte der Leiter der FBI-Abteilung für Wirtschaftsverbrechen, Neil Power, am Dienstag in einem Reuters-Interview zwar nicht direkt bestätigen. Allerdings fügte er hinzu, dass der gesunde Menschenverstand eine solche Untersuchung nahelegen würde. Die Fälle von Wirtschaftsverbrechen betreffen auch ziemlich große Unternehmen, sagte Power. Da es sich bei den vermuteten Delikten im Zuge der Hypotheken-Krise um eine breite Palette von Verbrechen handle, würden die Ermittlungen des FBI eine ganze Weile dauern. Die Mehrzahl (von den Fällen) werden wir wohl mehrere Jahre untersuchen, erläuterte Power. Die Untersuchung werde zudem mit Sicherheit noch auf weitere Institute ausgeweitet. Genauere Angaben wollte Power aber noch nicht machen, weil die Verdachtsmomente gegen weitere Firmen noch vorläufig seien und deshalb noch überprüft werden müssten. Zu den vom FBI untersuchten Unternehmen gehört offenbar die kriselnde amerikanischen Hypothekenbank Countrywide Financial. Das FBI selbst lehnt konkrete Angaben zu den verdächtigen Firmen allerdings ab. (Reuters)
Kartellamt prüft Condor-Übernahme durch Air Berlin länger
BONN/BERLIN - Air-Berlin-Chef Joachim Hunold muss noch bis Juni auf grünes Licht vom Bundeskartellamt für die geplante Übernahme der Ferienfluggesellschaft Condor warten. Die Frist sei ein zweites Mal um zwei Monate verlängert worden, sagte eine Sprecherin des Kartellamts am Dienstag auf Anfrage in Bonn. Sie bestätigte damit einen Bericht des Handelsblatts (Mittwochausgabe). Die Entscheidung soll jetzt nicht mehr am 7. April, sondern erst am 7. Juni verkündet werden. (dpa-AFX)
Visa-Aktien kosten 44 Dollar - Größter amerikanischer Börsengang aller Zeiten
NEW YORK - Der Kreditkartenanbieter Visa trotzt Presseberichten zufolge der weltweiten Unsicherheit an den Aktienmärkten und wird bei seinem Börsengang mehr Geld einsammeln als selbst erhofft. Visa werde seine Aktien zu 44 amerikanischen Dollar je Stück zuteilen, hieß es am Dienstag in amerikanischen Medien. Mit 17,68 Milliarden Dollar wäre es der größte Börsengang in den Vereinigten Staaten aller Zeiten. Das Unternehmen selbst hatte die Preisspanne ursprünglich nur mit 37 bis 42 Dollar angegeben. Die Papiere sollen am Mittwoch erstmals an der New York Stock Exchange gehandelt werden. (dpa-AFX)
Daimler erhält Zulassung zum Diesel-Verkauf in allen amerikanischen Staaten
Die Daimler AG hat für ihre Diesel-Automobile die Zulassung für alle 50 amerikanischen Bundesstaaten erhalten. Das Stuttgarter Unternehmen könne nun als erster Automobilhersteller Diesel-Geländewagen in der ganzen Vereinigten Staaten zulassen, teilte Daimler mit Sitz in Stuttgart mit. Daimler vermarktet die saubere Dieseltechnologie unter der Marke Bluetec. (Dow Jones)
Dresdner Bank unterstützt SIV K2 mit Milliardenkredit
Die Dresdner Bank AG wird ihre kriselnde Zweckgesellschaft (SIV) K2 mit einem Mezzanine-Kredit von 1,5 Milliarden Dollar unterstützen. Die Bank habe sich außerdem bereit erklärt, K2-Investments zu einem bestimmten Preis zu übernehmen, wenn der SIV auf dem offenen Markt keine besseren Preise erzielen könne, teilte die Zweckgesellschaft an die Londoner Börse mit. Dort sind Capital Notes von K2 notiert. (Dow Jones)
Deutsche Bank stockt für 350 Millionen Euro bei Hua Xia Bank auf
Die Deutsche Bank AG erhöht ihre Beteiligung an der chinesischen Hua Xia Bank Co auf 13,7 Prozent von bisher 9,9 Prozent. Das Frankfurter Kreditinstitut nahm nach eigenen Angaben vom Mittwoch an einer Privatplatzierung der chinesischen Bank teil und zeichnet für 3,9 Milliarden CNY (umgerechnet 350 Millionen Euro) insgesamt 265,6 Millionen neue Aktien. Am Dienstag hatte die Hua Xia Bank angekündigt, sie werde für insgesamt 11,56 Milliarden CNY neue Aktien ausgeben und bei drei Investoren platzieren. (Dow Jones)
OLG Frankfurt gibt Kirch gegen Deutsche Bank teilweise Recht
Im seit Jahren andauernden Rechtsstreit mit der Deutschen Bank hat der Münchener Medienunternehmer Leo Kirch vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt einen Teilsieg errungen. Der 5. Zivilsenat bestätigte eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt, wonach die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Deutschen Bank auf der Hauptversammlung im Jahr 2005 wegen eines Verfahrensfehlers nichtig gewesen sei. (Dow Jones)
Pressespiegel Unternehmen
DEUTSCHE POST - Im Streit über die Mehrwertsteuerbefreiung der Deutschen Post bekommt das Bundesfinanzministerium Gegenwind aus Brüssel. In einem Schreiben an die Bundesregierung schlägt sich die EU-Kommission indirekt auf die Seite von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, der das Steuerprivileg der Post beenden möchte. (Frankfurter Allgemeine Zeitung S. 11)
VOLKSWAGEN - In Zeiten einbrechender Märkte hat die VW-Aktie einen bemerkenswerten Kursgewinn erzielt. Seit Montag steigt das Papier, inzwischen um fast 12 Prozent. Dadurch erhöhte sich der Börsenwert von Volkswagen um 6,3 Milliarden Euro. Aktienhändler und Investoren vermuten, dass die Hauptaktionäre von Volkswagen, das Land Niedersachsen und Porsche, vor der Hauptversammlung weitere Stimmrechte erwerben. Andere nennen Optionsgeschäfte von Spekulanten als Ursache des Kurssprungs. (FTD S. 3)
HSH NORDBANK - Bis zum Jahr 2010 will die HSH Nordbank in Norddeutschland zu den drei größten Vermögensverwaltern zählen. Derzeit werde ein Vermögen von 8 Milliarden Euro verwaltet. Bis 2010 soll es auf 10 Milliarden Euro steigen, sagte Torsten Heick, Vorsitzender der Geschäftsführung des Private Banking der HSH. (Handelsblatt S. 32)
APPLE - Führende Musikkonzerne verhandeln mit Apple über ein völlig neues Geschäftsmodell für den Onlineverkauf von Musik, iTunes. Kunden könnten demnach künftig Apple-Geräte wie den iPod mit einem Aufschlag kaufen und dafür auf sämtliche Musiktitel in Apples Onlinekatalog unbegrenzt zugreifen. Strittig sei noch die Umsatzbeteiligung, heißt es. (FTD S. 3)
TATA - Der indische Automobilhersteller Tata hat den finanziellen Boden für die geplante Übernahme der beiden Luxusmarken Jaguar und Land Rover bereitet. Die Inder haben sich laut Finanzkreisen über ihre Beraterbanken Citigroup und JP Morgan einen Kreditrahmen von 3 Milliarden Dollar verschafft. (Handelsblatt S. 14)
BERTELSMANN - Bertelsmann will die Anteile an der RTL Group von 90,3 Prozent auf 100 Prozent aufstocken, was 1,2 Milliarden Euro kosten könnte. Langfristig werde sich die Aufstockung rechnen, sagte Finanzvorstand Thomas Rabe. (Börsen-Zeitung S. 14)
Wirtschaftsmeldungen
Bankenkrise: Weber fordert mehr Transparenz - Kritik an Ackermann
Frankfurt/Düsseldorf - Bundesbank-Präsident Axel Weber dringt angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten auf mehr Transparenz. Alle Finanzmarktteilnehmer sind aufgefordert, zeitnah über ihre Risiken zu informieren, sagte er in einem Gespräch mit dem Handelsblatt (Mittwoch). Misstrauen sei nur durch Offenlegung des Wertberichtigungsbedarfs zu beseitigen. Gleichzeitig wies der Bundesbank-Präsident die Forderung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zurück, die Finanzkrise mit einer konzertierten Aktion von Banken, Regierungen und Notenbanken zu bekämpfen. Bei der Überwachung und Lösung der eigenen Schwierigkeiten sind zunächst einmal die Banken selbst gefordert, sagte der Bundesbankpräsident. Auch aus der Politik wurde Kritik an Ackermann laut. Zudem verstärkten sich Rufe nach mehr Transparenz im Finanzsystem. Weber richtete seinen Appell für mehr Transparenz nicht nur an die Banken, sondern an alle Finanzmarktakteure - Fonds, Private Equity- Unternehmen und Hedge-Fonds eingeschlossen. Die jüngsten zusätzlichen Verwerfungen resultierten nicht nur aus dem erneuten Wertberichtigungsbedarf von beaufsichtigten Kreditinstituten, die ihre Bilanzen vorlegen müssen, sondern auch aus Problemen beim Liquiditätszugang von Investmentbanken sowie aus Solvenzproblemen bei einzelnen Private Equity-Unternehmen oder Hedge-Fonds, sagte er. Weber erwartet zum G7-Treffen in Washington am 11. April und zum anschließenden Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) erste Berichte vom Forum für Finanzmarktstabilität, dem Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht und dem IWF zu möglichen Lehren aus der Krise. Er wolle den Sitzungen nicht vorgreifen, aber wir müssen auf jeden Fall vor dem Sommer erste Schlussfolgerungen aus den Turbulenzen ziehen, sagte er. Nach der Diskussion in Washington werde man sehr zügig an die Umsetzung der Vorschläge gehen. Die Vorschläge der privaten Banken zu einer Selbstregulierung werde man berücksichtigen, aber die Politik und die Aufsicht müssten aktiv werden. Auch SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler übte Kritik an den Forderungen des Deutsche-Bank-Chefs. Nachdem Banken das Weltfinanzsystem an den Rand des Abgrunds gefahren hätten, riefen sie nun um Hilfe, sagte er zur Forderung Ackermanns. Es wäre besser gewesen, man wäre unseren Forderungen zu mehr Transparenz früher gefolgt, sagte Stiegler der in Hannover erscheinenden Neuen Presse (Mittwoch). Er plädierte dafür, für die Auswirkungen der Finanzkrise Notfallpläne auszuarbeiten. Wir müssen in den nächsten Wochen überlegen, was wir im Fall eines Falles unternehmen können, um ein Übergreifen der Krise auf die reale Wirtschaft zu verhindern. Es herrsche höchste Alarmstufe. Zugleich übte er Bankenschelte. Für mehr Transparenz insbesondere bei den Ratingagenturen, die hochriskanten zu Wertpapieren gebündelten Krediten ihr Gütesiegel für hohe Solidität gaben, plädierte Unions-Fraktionsvize Michael Meister (CDU) im ARD-Morgenmagazin. DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki forderte in der Berliner Zeitung (Mittwoch): Die Verschärfung der von den Vereinigten Staaten ausgehenden Finanzmarktkrise muss Anlass für eine bessere Kontrolle und Regulierung der nationalen und internationalen Finanzmärkte sein. Der DGB erwarte deshalb entsprechende Initiativen der Bundesregierung, der EU und der G-8-Staaten.(dpa)
Bush verteidigt Verhalten der amerikanischen Regierung in Finanzkrise
Jacksonville - Präsident George W. Bush hat das Verhalten seiner Regierung im Zusammenhang mit der Krise auf den Finanzmärkten gegen Kritik verteidigt. Die Regierung handle zielgerichtet und entschlossen, so wie es die derzeitigen wirtschaftlichen Spannungen erforderten, sagte Bush am Dienstag in Jacksonville im amerikanischen Bundesstaat Florida. Er verfolge die wirtschaftlichen Entwicklungen genau. Staatliches Eingreifen dürfe die Krise nicht noch verschlimmern, betonte Bush. Wenn weiteres Handeln gefragt sei, werde die Regierung dies auf eine Weise tun, die auf lange Sicht nicht der Ökonomie schade. Auf lange Sicht müssen die Amerikaner Vertrauen in unsere Wirtschaft haben, sagte der amerikanischen Präsident.
Kritiker werfen der amerikanischen Regierung ein allzu zögerliches Handeln vor. Die demokratischen Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton und Barack Obama hatten am Montag eine Intervention der amerikanischen Regierung zugunsten von Millionen amerikanischen Bürgern gefordert. Es geht nicht nur um die Wall Street, sondern um das alltägliche Leben, sagte Clinton. Obama betonte, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Märkte müsse wieder hergestellt werden. Millionen amerikanischen Bürger hätten Angst um ihre Arbeitsstelle, ihr Haus und ihre finanzielle Zukunft.(AFP)
EU pocht auf Öffnung von amerikanischen Luftfahrtbranche
HAMBURG - Die Europäische Kommission verlangt von der amerikanischen Regierung eine Öffnung der Luftfahrtbranche. Ich bin guter Hoffnung, dass die Vereinigten Staaten Mehrheitsbeteiligungen zulassen. Es kommen starke Impulse von den Unternehmen, sagte EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot der Financial Times Deutschland (Mittwochausgabe). Mit diesem Ziel geht er in die anstehenden Verhandlungen über eine weitere Öffnung der transatlantischen Luftfahrtmärkte. Mit dem Verweis auf die nationale Sicherheit haben die Vereinigten Staaten stets darauf bestanden, dass amerikanischen Fluggesellschaften unter amerikanischer Kontrolle bleiben. Europäische Unternehmen dürfen zwar bis zu 49,9 Prozent der Anteile erwerben, ihr Stimmrecht bleibt jedoch vorerst auf 25 Prozent begrenzt. Die Verhandlungen über die zweite Phase des Open-Skies-Abkommens beginnen im Mai im slowenischen Ljubljana. (dpa-AFX)
Pressespiegel Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BUNDESHAUSHALT - Die Krise an den internationalen Finanzmärkten droht zu einer Gefahr für die Haushaltsziele der Regierung zu werden. In der Koalition mehrten sich die Zweifel, ob der Bund wie geplant 2011 ohne neue Schulden auskommen könne. Wenn das so weitergeht, können wir den Haushalt nicht ausgleichen, hieß es in Koalitionskreisen. (Süddeutsche Zeitung S. 1)
BRIEFMARKT - Im Streit über die Mehrwertsteuerbefreiung der Deutschen Post bekommt das Bundesfinanzministerium Gegenwind aus Brüssel. In einem Schreiben an die Bundesregierung schlägt sich die EU-Kommission indirekt auf die Seite von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, der das Steuerprivileg der Post beenden möchte. (Frankfurter Allgemeine Zeitung S. 11)
RENDITE - Deutschlands führende Unternehmen gehen gestärkt in einen drohenden Abschwung. 2007 steigerten die 23 Dax-Konzerne aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen binnen eines Jahres ihren Nettogewinn um 25,6 Prozent auf 48 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Umsatzrendite kletterte von 4,2 Prozent auf 5,1 Prozent. (Handelsblatt S.2)
MOBILFUNK - Mobilfunkbetreiber sollen untereinander künftig deutlich weniger für die Anrufzustellung in ihren jeweiligen Netzen verlangen dürfen. Nach dem Willen von EU-Telekomkommissarin Viviane Reding müssten die Terminierungsentgelte von derzeit im Schnitt 9,67 Cent pro Minute langfristig auf 1 bis 1,5 Cent sinken, um durch die tatsächlichen Kosten gerechtfertigt zu sein, sagte sie. (FTD S. 4)
FINANZAUFSICHT - Großbritannien will in der EU die Finanzmarktaufsicht straffen. London strebt für alle großen Marktplayer unabhängig des Sektors eine verbindliche Gruppenaufsicht an. (Börsen-Zeitung S. 4)
GEWERBESTEUER - Die deutsche Wirtschaft hat im vierten Quartal 9,9 Milliarden Euro Gewerbesteuer an die Kommunen überwiesen und damit 8,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, ist vom Statistischen Bundesamt zu erfahren. Damit war im Gesamtjahr 2007 das Aufkommen aus der wichtigsten Kommunalsteuer 6,2 Prozent höher als im Vorjahr. (Handelsblatt S. 3)
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters, dpa-AFX.
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Bildmaterial: FAZ.NET-Jan Bazing
| Tops & Flops | +/- | Prozent |
|---|---|---|
| DEUTSCHE BANK AG NAM | +4,59 | +8,09 |
| HYPO REAL ESTATE HOL | +1,09 | +6,81 |
| ALLIANZ SE VINK.NAME | +6,33 | +5,90 |
| CONTINENTAL AG INHAB | +0,14 | +0,19 |
| E.ON AG NAMENS - AKT | +0,63 | +1,67 |
| BASF SE INHABER - AK | +0,65 | +1,71 |
| Name | Punkte | Prozent |
|---|---|---|
| Dax | 6.337,82 | +3,43 |
| TecDax | 790,22 | +3,81 |
| DowJones | 11.220,96 | +0,29 |
| Nasdaq | 2.255,88 | -0,14 |
| STOXX 50 | 3.319,39 | +4,19 |
| Nikkei 225 | 12.624,46 | +3,38 |
| S&P 500 Zert. | 12,28 | -3,08 |
| Euro/Dollar | 1,43 | -0,61 |
| Bund Future | 114,56 | -0,62 |
| Gold | 810,30 | +0,93 |
| Öl | 104,17 | -3,09 |