Frühaufsteher

Dax tendiert freundlich

23. April 2008 Mit freundlichen Kursen startet der deutsche Aktienmarkt in den Mittwoch. Der Dax gewinnt gegen 9.50 Uhr 33 Punkte oder 0,5 Prozent auf 6.762 Punkte. Händler verweisen auf die günstigen Vorlagen aus Asien und steigende amerikanische Aktien-Futures. Angetrieben werde der Dax allerdings nur von Käufen in wenigen ausgewählten Einzelwerten.

Händler verweisen auch darauf, dass Euro und Ölpreis von ihren neuen Rekordständen etwas zurückkommen. Sie warnen aber, eine Wiederaufnahme der Rally bei diesen Umfeldfaktoren könnte die Stimmung jederzeit wieder belasten. Aus technischer Sicht sei der Dax bei 7.700 Punkten unterstützt und treffe um 6.850 Punkten auf Widerstand, heißt es.

Bei den Einzelwerten gewinnen Infineon 6,2 Prozent auf 5,46 Euro. Händler verweisen darauf, dass bereits Elpida in Tokio gestiegen waren, nachdem der Infineon-Konkurrent Preiserhöhungen für DRAMs durchgesetzt haben. Daneben setze der Markt auf einen Verkauf von Qimonda, auch wenn Analysten eher skeptisch sind, dass es Interessenten für die Tochter geben soll, über die in Zeitungsberichten zu lesen ist. Die am Morgen gemeldeten Quartalszahlen von Infineon lägen im Rahmen der Erwartungen.

Merck ziehen um 4,8 Prozent auf 88,63 Euro an. Die Quartalszahlen von Merck machten auf den ersten Blick einen guten Eindruck, die Kennziffern lägen durch die Reihe über den Prognosen, heißt es. Positiv sei vor allem die Entwicklung des Krebsmedikaments „Erbitux“ hervorzuheben. Gewinner Nummer drei sind Siemens mit einem Plus von 2,2 Prozent auf 72,70 Euro. Merrill Lynch hat die Aktie auf eine Liste besonders aussichtsreicher Werte genommen.

Überrascht zeigen sich Händler von den Aufschlägen bei RWE, die um 1 Prozent auf 74,62 Euro steigen, nachdem die Aktie deutlicher im Minus gestartet war. Das Unternehmen hat für den Börsengang der Tochter American Water 21,50 Dollar je Aktie erlöst und damit weniger als erhofft. Statt eines Gewinnanstiegs um 10 Prozent rechnet RWE deshalb nur noch mit einem Gewinn leicht unter Vorjahr. Allerdings seien diese Probleme bereits am Vortag über Medienberichte bekanntgeworden, so Händler zur Kursentwicklung.

Auf der anderen Seite verlieren nach schwachen Branchenvorlagen Lufthansa 1,7 Prozent auf 17,56 Euro. Conti, Deutsche Post und Commerzbank tendieren leichter. In der zweiten Reihe fallen IDS Scheer nach einer Gewinnwarnung um 7,1 Prozent auf 8,72 Euro zurück. SGL ziehen nach laut Händlern gemischten Quartalszahlen um 3,7 Prozent auf 40,90 Euro an, Praktiker notieren nach ihren Quartalszahlen fast unverändert. Der MDax steigt um 0,9 Prozent, der TecDax um 0,4 Prozent.

Im SDax steigen IKB um knapp 12 Prozent auf 4,60 Euro. Die krisengeschüttelte Bank hat mitgeteilt, der Verlust im vergangenen Geschäftsjahr sei niedriger ausgefallen als erwartet.

Rentenmärkte: Grundtendenz eher negativ - Inflationstreiber belasten

Die Grundtendenz am Anleihemarkt bleibt nach Einschätzung von Experten trotz der überkauften Marktlage insgesamt negativ. „Die Inflationstreiber (Rohstoffpreise, Lohnabschlüsse) bleiben im Fokus und halten den Staatsanleihemarkt tendenziell unter Abgabedruck“, schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. An neuen Wirtschaftsdaten werden einige Geschäftsklimaindikatoren für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Sie dürften laut HSH Nordbank bestätigen, dass Europa konjunkturell zwar eine leichte Dämpfung erfährt, aber immer noch auf einem gesunden Wachstumspfad ist. Als markttreibend dürften sich allerdings heute primär die amerikanische Vorgaben erweisen. In den Vereinigten Staaten verflüchtige sich die Hoffnungen auf eine nochmalige kräftige Leitzinssenkung, was den Rentenmarkt seit Tagen unter Druck setze. Die HSH Nordbank erwartet eine Handelsspanne von 113,50 bis 114,30 Punkten. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Plus von 17 Stellen bei 113,93 Prozent.

Euro hält sich knapp unter 1,60 Dollar

Der Euro hat sich am Mittwoch im asiatischen Devisengeschäft zum Dollar nicht über der Marke von 1,60 Dollar halten können und ist in der Folge etwas zurückgekommen. Aktuell handelt die Gemeinschaftswährung mit 1,5984 Dollar. „Da der Euro gestern ein neues Hoch bei 1,6020 Dollar markieren konnte, ist der Aufwärtstrend aber noch nicht vorbei“, sagt ein Händler. „Die meisten Akteure rechnen mit einem weiter steigenden Euro angesichts der nachlassenden Spekulationen um eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank“, meint ein anderer Händler. Unterdessen hat der Euro zum Yen etwas aufgewertet auf 164,70 Yen von Tiefkursen um 164,40 Yen in Asien. Bewegung in die Währungspaare könnten am Vormittag eine ganze Reihe von Einkaufsmanager-Indizes in der Eurozone bringen. In den Vereinigten Staaten stehen außer den wöchentlichen Rohöl-Lagerbeständen keine Konjunkturdaten an. „Vermutlich wird der Handel aber weiter von technischen Aspekten dominiert und weniger von konjunkturellen Impulsen“, sagt ein Händler. In Oslo und Stockholm entscheiden die jeweiligen Notenbanken über die Leitzinsen. Technisch ist der Euro bei 1,5850 Dollar unterstützt, während bei 1,6080 Dollar ein Widerstand liegt. „Noch dominiert der Aufwärtstrend das Geschehen und wir können auch heute ein neues Hoch erreichen“, meint der Analyst Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Feinunze Gold kostet im frühen Londoner Edelmetallhandel 919,40 Dollar, nachdem es am Dienstagnachmittag mit 918 Dollar gefixt wurde.

Aktien Tokio schließen gut behauptet - Rohstoffwerte gefragt

Die Aktienkurse an der Börse Tokio haben am Mittwoch im späten Verlauf ihre deutlicheren Aufschläge vom Vormittag fast gänzlich abgegeben, aber trotzdem noch gut behauptet geschlossen. Der Nikkei-225 kletterte um 0,2 Prozent oder 31 Punkte auf 13.579, der etwas breitere Topix gewann ebenfalls 0,2 Prozent oder 3 Zähler auf 1.314. Noch am Morgen hatte der Tokioter Aktienmarktfest notiert.

Marktteilnehmer begründeten die leichten Kursgewinne mit Eindeckungen von Leerverkaufspositionen. „Auch die Kursgewinne an den asiatischen Nachbarbörsen stützen das Sentiment“, fügte ein Händler hinzu. Allerdings seien die Umsätze im Vorfeld der anstehenden japanischen Berichtssaison recht dünn. Mit den höheren Notierungen bei Öl und Gold zogen insbesondere die Rohstofftitel an. Mitsui Matsushima kletterten um 3 Prozent auf 277 Yen, Mitsui & Co um 4,7 Prozent auf 2.580 Yen und Inpex Holding um 4,1 Prozent auf 1,27 Millionen Yen.

Käufe gab es auch im Bankensektor. Anleger hegten nach Einschätzung von Marktbeobachtern die Hoffnung, dass die Hiobsbotschaften aus dem Finanzsektor endlich ein Ende haben. Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Aozora Bank ihren Gewinnausblick für das Gesamtjahr 2007/08 per Ende März zum dritten Mal nach unten korrigiert habe. Diese Nachricht sei zwar negativ gewesen, Investoren hätten sich aber darauf vorbereitet gezeigt, sagte ein Händler. Aozora Bank legten um 1,3 Prozent auf 302 Yen zu, Sumitomo Mitsui FG gewannen 1,7 Prozent auf 781.000 Yen.

Uneinheitlich entwickelten sich Technologiewerte. Elpida Memory legten mit Blick auf eine erwartete Preiserhöhung für DRAM-Speicherchips 3,7 Prozent auf 3.900 Yen zu. Elpida hatte zuvor mitgeteilt, mit den wichtigsten Abnehmern von Speicherchips eine Preiserhöhung von 5 Prozent bis 10 Prozent ausgehandelt zu haben. Sony gaben hingegegen leicht um 0,2 Prozent auf 4.500 Yen nach. Damit vollzogen die japanischen Märkte die Verluste der Sony-Aktie aus dem amerikanische Handel am Vortag nach. Das Papier verlor an der Wall Street an Wert, nachdem die amerikanische Tochter Sony Corp of America mitgeteilt hatte, das Medienunternehmen Gracenote übernommen zu haben. Markbeobachter fragten sich, wie sich Sony die Technologien von Gracenote zu nutzen machen könnte, hieß es.

Aktien Hongkong am Mittag fester

Der Aktienmarkt in Hongkong präsentiert sich am Mittwochmittag Ortszeit fester. Befeuert von Schnäppchenkäufen bei Aktien mit China-Bezug klettert der HSI um 0,9 Prozent auf 25.156 Punkte und schüttelt damit die schwachen Vorgaben der Wall Street und den erneut gestiegenen Ölpreis ab. „Das Sentiment hat sich aufgehellt, zudem steigt das Volumen. Der HSI wird kurzfristig wahrscheinlich die Marke 25.300 Punkten testen“, mutmaßt ein Händler. Unter den Einzelwerten profitieren Öltitel vom auf Rekordhoch gestiegenen Ölpreis und möglichen Subventionszahlungen durch die chinesische Regierung. PetroChina steigen um 4,5 Prozent auf 11,26 Hongkong-Dollar und Sinopec um 2,8 Prozent auf 8,07 Hongkong-Dollar.

Nachbörsliche Meldungen und Kurse aus Amerika

Die Aktienkurse in den Vereinigten Staaten tendierten am Dienstag nachbörslich leicht freundlich tendiert. Der Index Nasdaq 100 After Hours Indicator stieg um 8,73 Punkte auf 1.890,38 Zähler.

Der Aktienkurs von Yahoo! hat am Dienstag im nachbörslichen Handel um 0,6 Prozent auf 28,36 Dollar nachgegeben. Zuvor hatte das Unternehmen seine Ertragskennziffern zum ersten Quartal veröffentlicht. Yahoo! wies für den Berichtszeitraum ein Nettoergebnis von 542 Millionen Dollar oder 0,37 Dollar je Aktie aus. In dem Ergebnis sei ein Sondergewinn von 401 Millionen Dollar enthalten, der aus dem Börsengang der chinesischen Alibaba.com stamme, an der Yahoo! beteiligt ist. Der Umsatz stieg um 8,7 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar. Der Nettoumsatz (Einnahmen ohne Zahlungen von Nutzungsgebühren an andere Webseiten-Betreiber) stieg auf 1,35 Milliarden Dollar. Vor Sonderposten verdiente Yahoo 0,11 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit 0,09 Dollar je Aktie gerechnet und den Nettoumsatz bei 1,32 Milliarden Dollar gesehen. VMware legten um 14,6 Prozent auf 66,50 Dollar zu. Der Softwarehersteller hatte im ersten Quartal einen unerwartet hohen Umsatz von 438 Millionen Dollar erzielt. Analysten hatten den Umsatz im Vorfeld auf 422 Millionen Dollar geschätzt. Das Ergebnis betrug 43 Millionen Dollar oder 0,11 Dollar je Aktie. Auf Nicht-GAAP-Basis lag das Ergebnis je Aktie bei 0,22 Dollar und traf damit exakt die Konsensschätzung. Die Aktien von EMC, die an VMware beteiligt ist, stiegen um 6,2 Prozent auf 16,31 Dollar.

Wall Street schließt leichter - Öl-Rekordpreis belastet Markt

Der neuerliche Anstieg des Ölpreises und die Abwertung des Dollar haben am Dienstag die Aktienkurse an Wall Street nachgeben lassen. Enttäuschende Quartalsbilanzen einiger wichtiger amerikanische Unternehmen dämpften die Kauflaune der Anleger ebenfalls. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fiel um 0,8 Prozent oder 105 Punkte auf 12.720. Im Verlauf hatte der Index jedoch deutlicher nachgegeben. Der S&P-500 verlor 0,9 Prozent oder zwölf Punkte auf 1.376. Der Nasdaq-Composite sank um 1,3 Prozent oder 31 Punkte auf 2.377. Umgesetzt wurden 1,33 (Montag: 1,12) Milliarden Aktien. Dabei wurden 890 Kursgewinner und 2.260 -verlierer gezählt. Unverändert schlossen 92 Titel.

Der Ölpreis überwand erstmals die Marke von 119 Dollar je Barrel, stieg im Verlauf bis auf 119,90 Dollar und schloss schließlich bei einem Settlement-Preis von 119,37 Dollar. Der Dollar sank zum Euro auf den bisher tiefsten Stand. In der Spitze mussten für einen Euro 1,6020 Dollar gezahlt werden.

Weniger Beachtung fanden die Daten zum amerikanische Immobilienmarkt, die am Berichtstag veröffentlicht wurden. Die Daten hätten zwar abermals die schwierige Situation der Branche verdeutlicht, aber nicht wirklich überrascht, hieß es. Die Verkaufszahlen bestehender Häuser in den Vereinigten Staaten waren im März mit einem Rückgang um 2 Prozent im erwarteten Umfang gesunken. Die Häuserpreise waren im Februar im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 0,6 Prozent gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr aber um 2,4 Prozent gefallen. Der Wert für Januar wurde auf minus 1,0 Prozent von minus 1,1 Prozent revidiert.

Unter den Aktien der Unternehmen, die Geschäftszahlen vorgelegt hatten, büßten die von DuPont 3,8 Prozent auf 50,16 Dollar ein und waren damit schwächster Wert im DJIA. Der Chemiekonzern hat im ersten Quartal sein Nettoergebnis um 26 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar gesteigert und damit die Erwartungen übertroffen. Der Gewinn je Aktie stieg auf 1,31 von 1,01 Dollar je Aktie. DuPont hatte bereits am 10. April einen vorläufigen Gewinn je Aktie von 1,29 Dollar veröffentlicht. Für das gesamte Jahr bekräftigte der Konzern die Gewinnprognose von 3,40 Dollar bis 3,55 Dollar je Aktie. Allerdings erwartet DuPont, dass die schwache Konjunktur der Bau- und Automobilbranche in den Vereinigten Staaten ihr Wachstum bremsen wird.

AT&T legen um 0,6 Prozent auf 37,81 Dollar zu, nachdem der Telekomkonzern im ersten Quartal Ergebnis und Umsatz erhöht hat. Das Nettoergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar oder 0,57 Dollar. Das höhere Ergebnis sei unter anderem auf das Wachstum im Bereich Wireless zurückzuführen, hieß es von AT&T weiter. McDonald´s verloren 0,5 Prozent auf 58,35 Dollar. Die Schnellrestaurantkette hatte zwar ihr Ergebnis im ersten Quartal gesteigert, doch war der flächenbereinigte Umsatz des amerikanische Geschäfts im März zurückgegangen. McDonald´s liefen die Kunden weg, kommentierten Beobachter diese Entwicklung.

Die Aktien von Texas Instruments sanken um 5,8 Prozent auf 28,82 Dollar, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal zwar das Nettoergebnis um 28 Prozent gesteigert, mit dem Ausblick für das laufende zweite Quartal allerdings die Erwartungen enttäuscht hatte. Die Technologiewerte wurden ferner von Apple belastet, die nach einem negativen Analystenkommentar um 4,7 Prozent auf 160,20 Dollar fielen. Amer Technology hatte Apple auf „Neutral“ von „Buy“ zurückgestuft. Apple wird am Mittwoch Geschäftszahlen vorlegen.

Der Ölpreisanstieg drückte besonders die Aktienkurse der Fluggesellschaften. Der Sektor litt zusätzlich unter den schwachen Quartalszahlen der United-Airlines-Muttergesellschaft UAL. Das Unternehmen hatte für das erste Quartal einen Verlust je Aktie von 4,45 Dollar gemeldet und damit die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt, die einen um etwa einen Dollar niedrigeren Verlust je Anteilsschein erwartet hatten. UAL erklärte den Ertragseinbruch mit dem hohen Ölpreis und der schwächeren Konjunktur. Der Aktienkurs brach um 37 Prozent auf 13,55 Dollar ein. Der Kurs von AMR fiel um 14 Prozent auf 7,02 Dollar. Continental Airlines verbilligten sich um 17 Prozent auf 17,20 Dollar.

Zu den wenigen Gewinnern gehörten die Aktien von Unternehmen, die von steigenden Preisen für Öl und andere Rohstoffe profitieren. Chevron legten um 1,4 Prozent auf 94,03 Dollar zu. Exxon Mobil stiegen um 0,1 Prozent auf 94,39 Dollar.

Amerikanische Anleihen im späten Handel etwas fester

Etwas fester haben sich die amerikanischen Anleihen am Dienstag im späten New Yorker Handel gezeigt. Die bevorstehenden Auktionen zwei- und fünfjähriger Anleihen am Mittwoch und Donnerstag hätten die Anleger besonders am kurzen Ende des Marktes vorsichtig agieren lassen, sagten Händler. Trotz der Kursverluste an den Aktienmärkten hätten die Investoren nur zögerlich in festverzinsliche Wertpapiere umgeschichtet. Die am Berichtstag veröffentlichten Konjunkturdaten zum amerikanische Immobilienmarkt hätten den Markt dagegen kaum bewegt. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 3,500 Prozent stiegen um 6/32 auf 98-11/32 und rentierten mit 3,70 Prozent. Der mit 4,375 Prozent verzinste 30-jährige Staatsanleihe gewann 18/32 auf 98-21/32 und rentierte mit 4,46 Prozent. Der Ölpreis überwand am Dienstag erstmals die Marke von 119 Dollar je Barrel, während der Euro zum Dollar über 1,60 Dollar stieg. Dies belastete die Aktienmärkte, an denen schon die enttäuschenden Quartalsbilanzen einiger großer Unternehmen den Anlegern die Stimmung verdorben hatten. Die Daten zum Immobilienmarkt hätten zwar abermals die schwierige Situation der Branche verdeutlicht, aber kaum Überraschungen enthalten, hieß es. Die Verkäufe bestehender Häuser in den Vereinigten Staaten waren im März mit einem Rückgang um 2 Prozent im erwarteten Umfang gesunken. Die Häuserpreise waren im Februar im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 0,6 Prozent gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr aber um 2,4 Prozent gefallen. Der Wert für Januar wurde auf minus 1,0 Prozent von minus 1,1 Prozent revidiert.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Dow Jones, Bloomberg, Reuters, dpa-AFX, F.A.Z.

Den Frühaufsteher können Sie auch als kostenlosen Newsletter bestellen



Bildmaterial: FAZ.NET-Jan Bazing

 
Anzeige: UBS Spezial

Ebbe und Flut an den Börsen

UBS-Expertin Petra Becher berichtet alle 14 Tage neu, worauf es beim Investieren mit Zertifikaten ankommt.

NamePunkteProzent
Dax 7.156,55 +1,07
TecDax 866,04 +0,54
DowJones 12.986,80 -0,05
Nasdaq 2.528,85 -0,19
STOXX 50 3.862,91 +0,21
Nikkei 225 14.219,48 -0,23
S&P 500 Zert. 14,25 +1,28
Euro/Dollar 1,56 +0,00
Bund Future 113,46 -0,09
Gold 902,30 +0,27
Öl 124,13 +0,99
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche

F.A.Z. Electronic Media GmbH 2001 - 2008

Quellen: IS.eFinance Solutions using Deutsche Börse AG, Morningstar und weitere. IS.eFinance Solutions implemented and powered by Interactive Data Managed Solutions AG, ©  1999-2007. Alle Börsendaten werden mit 15 Minuten Verzögerung dargestellt.