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|  | intensiv Geisteswissenschaftler - Erst das Vergnügen und dann die Arbeitslosigkeit? 
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Es fällt ihnen nach dem Studium schwerer als anderen Absolventen, einen Job zu finden. Sie verdienen weniger und halten sich häufiger mit Übergangsjobs über Wasser. Geisteswissenschaftler werden daher gerne als weltfremde Schöngeister verspottet - gebildet, aber nicht gebraucht. Was ist dran an diesem Klischee? In unserer Mai-Ausgabe nehmen wir die Berufsperspektiven von Sprach- und Kulturwissenschaftlern unter die Lupe. Wie ergattert man einen der begehrten Jobs in den klassischen Berufsfeldern wie Museen, Bibliotheken oder Buchverlagen? Wie machen sich Geisteswissenschaftler fit für Kreativjobs in den Medien, der Werbung und PR? In welchen Bereichen und Unternehmen der freien Wirtschaft bieten sich ihnen interessante Arbeitsmöglichkeiten? Und unter welchen Voraussetzungen empfiehlt sich der Weg in die Selbständigkeit? Wir zeigen die spezifischen Stärken von Geisteswissenschaftlern auf, stellen die Karrierewege von erfolgreichen Geisteswissenschaftlern vor und fragen, wie man als Student einer Sprach- oder Kulturwissenschaft ein konkretes Berufsbild entwickelt.
Bildmaterial: Labor
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Geisteswissenschaftler ticken anders Erst das Vergnügen ... und dann die Arbeitslosigkeit?
Die meisten studieren, ohne zu wissen, was sie später beruflich machen wollen. Danach halten sie sich häufig mit Übergangsjobs über Wasser - und verdienen deutlich weniger als die Absolventen anderer Fächer. In der Öffentlichkeit werden sie gerne als weltfremde Schöngeister verspottet - gebildet, aber nicht gebraucht. Was treibt Historiker, Germanisten, Philosophen zu ihrem Fach? Mit welchem Gefühl studieren sie? Und was wird aus ihnen fünf Jahre nach ihrem Examen? 
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AA, EU, Uno Jobs für alle, die in der Welt etwas bewegen wollen
Auch in der internationalen Politik bieten sich interessante Einstiegsmöglichkeiten für Geisteswissenschaftler. Allerdings müssen sich die Bewerber einem extrem harten Auswahlverfahren stellen, das entsprechend nur wenige schaffen. Leichter gelingt der Start in Nichtregierungsorganisationen (NGO) oder Institutionen für politische Bildung. 
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Nichts ist unmöglich Berufswunsch: »Irgend- etwas mit Kultur«
Als Historiker am Museum das Kulturerbe pflegen, als Germanist im Verlag Autoren entdecken oder als Sprachwissenschaftler sich um die Bibliothek an der Hochschule kümmern - solche Jobs sind rar gesät. Wer an sie heran will, muss zielbewusst und ausdauernd sein. 
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Gründen, um zu leben Erst mal kleine Brötchen backen
 | | Astrid Göschel hat Germanistik, Romanistik und Rhetorik studiert. Jetzt ist sie selbständige Rhetoriktrainerin und Inhaberin der Firma Sprachingenieurin. | |
Wenn Geisteswissenschaftler ein Unternehmen gründen, fangen sie meist ganz bescheiden an. Wer seine Selbständigkeit nicht als Erwerbstätigkeit zweiter Klasse begreift, sondern unternehmerisches Denken entwickelt, hat gute Chancen auf ein erfülltes Berufsleben. 
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Was geht denn hier ab Nach dem Studium kommt der Praxisschock
Ingenieure, Mediziner und Juristen haben es gut: Die wissen schon vor dem Studium, was sie einmal werden können. Und haben dann am Ende auch schon eine ziemlich konkrete Vorstellung von dem, was sie in der Berufswelt erwartet. Die meisten Geisteswissenschaftler haben allenfalls einen blassen Schimmer. 
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