wurde Ende 1944 in dem Taunusstädtchen Königstein geboren. Sein Vater, der Journalist Richard Kirn, weckte früh die Neugier auf den Beruf. Sie führte nach dem Abitur am humanistischen Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main zum Volontariat beim „Darmstädter Echo“. Anschließende Semester Germanistik und Kunstgeschichte ausgerechnet während der Studentenrevolte trieben den Jungredakteur zurück in die Praxis. 1970 wurde er Mitglied der Stadtblatt-Redaktion der F.A.Z., in die er nach einem vierjährigen Fernseh-Zwischenspiel in Stuttgart 1978 zurückkehrte. Als freier Mitarbeiter in der Rhein-Main-Zeitung und für andere Ressorts berichtet er vor allem über Kriminalität und seit Mitte der achtziger Jahre regelmäßig aus den Gerichtssälen. Betrachtungen in Frankfurt-Büchern und die maßgebliche Mitwirkung an einer Darstellung der Strafverteidigung bei den Terroristenprozessen der siebziger Jahre ergänzen das tägliche Schreiben.
F.A.Z., Rhein-Main-Zeitung
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